Antrag zur Aufstockung der Mittel für Förderprogramm „Mieter-bzw.Balkon-PV-Anlagen“

im vergangenen Jahr wurden unser Antrag auf Erarbeitung eines Programmes zur Förderung von „Mieter-bzw.Balkon-PV-Anlagen“ im zuständigen Ausschuss einstimmig beschlossen und 15 TSD Euro hierfür in den Haushalt 2023 gestellt.Nun hat sich gezeigt, dass in der Bevölkerung erfreulicherweise ein riesiges Interesse an der Installation dieser Anlagen besteht und die veranschlagte Fördersumme für 75 Anlagen bereits Anfang Januar ausgeschöpft war und viele Antragsteller leer ausgingen. Zu einem so frühen Zeitpunkt ist dies besonders bedauerlich, da ein Einreichen der Unterlagen ohnehin nur wenige Tage möglich war.

 

Antrag

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt daher,die Fördersumme für „Mieter-bzw. Balkon-PV-Anlagen“ für das Förderjahr 2023 um15.000Euro aufzustocken und weitere Antragsteller mit maximal 200 Euro pro Haushalt zu bezuschussen.

 

Begründung

Die hohe Nachfrage zeigt, dass die Bevölkerung bereit ist, neue Schritte auf dem wichtigen Weg zu mehr Energieunabhängigkeit mitzugehen,und daher sollte sie hierbei auch weiterhin unterstützt werden. Der Enttäuschung bei Antragstellern über abgelehnte Anträge, obwohl sie alle nötigen Unterlagen beigebracht und termingerecht eingereicht haben, sollte durch eine frühzeitigeVerlängerung des Förderprogramms entgegengewirkt werden, damit der eingeschlagene Weg zu mehr Energie-Autarkie mit großem Rückhalt in der Bürgerschaft fortgesetzt werden kann.

Neben der angestrebten Verringerung der Energieabhängigkeit von klimaschädlichen Brennstoffen und anderen Staaten wirkt sich die Reduzierung der eigenen Stromkosten durch die geförderten Mini-PV-Anlagen auch zugleich positiv auf den eigenen Geldbeutel aus, der in Zeiten stark gestiegener Energiepreise gerade bei mittleren und niedrigen Einkommen ohnehin arg beansprucht ist.

Das Förderprogramm soll sich ausschließlich an Privatpersonen richten.

Ehrung der Hospizgruppe Beckum

Der Neujahrsempfang der Stadt Beckum fand in der schönen Atmosphäre des Alten E-Werks statt. 

Innerhalb dieser Veranstaltung hat unser Bürgermeister Michael Gerdhenrich die Hospizgruppe Beckum geehrt. 

 

Auch wir sagen DANKE. Die ehrenamtliche Arbeit für Menschen in ihrer letzten Lebensphase hat unschätzbaren Wert! Die Gruppe engagiert sich für ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben bis zum Ende und unterstützt dabei auch die Familie des Sterbenden. Diese ehrenamtliche Tätigkeit können wir gar nicht hoch genug anerkennen.

Verleihung des Klimapreises 2022

Herzliche Glückwünsche an die Gewinner des Klimaschutzpreises der Stadt Beckum 2022.

Beworben haben sich Unternehmen, Vereine, Privatpersonen und öffentliche Einrichtungen mit sehr engagierten und anspruchsvollen Projekten ganz unterschiedlichster Art.

Den Klimaschutz mit seinen vielfältigen Facetten in eine breite Öffentlichkeit zu tragen und zum Nach- und Mitmachen anzuregen, ist der Wunschgedanken der Preisverleihung. Die feierliche Überreichung durch Bürgermeister Michael Gerdhenrich, Tobias Illbruck Fachdienstleiter Umwelt und Jürgen Wenning, Vorstand Sparkasse Beckum-Wadersloh, fand am Dienstag in der Sparkasse statt.

Die Sparkasse hat das ausgelobte Preisgeld der Stadt Beckum um weitere 250,00 EUR pro Gewinner erhöht. Vielen Dank hierfür.

Die Jurierung hat der Klimarat vorgenommen. Für Die Grünen ist dort Anja Samulewitsch vertreten.

Wir möchten uns an dieser Stelle auch für alle nicht mit Preisen bedachten Bewerbungen bedanken. Das bürgerliche Engagement im Bereich Klima und Umwelt ist bewundernswert. Weiter so!

 

>> 1. Preis (1000 EUR Stadt Beckum + 250 Sparkasse)

„Beckumer 4Future e.V“, René Hülsmann, „Workshops für einen nachhaltigen Alltag“ (Zoom und Live-Workshops, Verkauf eigener nachhaltiger Produkte, …)

 

 

>> Fünf mal wurde der 2. Preis verliehen (500 EUR Stadt Beckum + 250 Sparkasse):

> Kita „Die Grashüpfer“ e.V., Sabrina Hagemeyer-Adler, „Bewusstsein für klimafreundliches Verhalten für 1–3-Jährige“ (Gemüseanpflanzung und Ernte, Fühstück ohne extra Verpackung, …)

 

> DRK Natur- und Waldkindertageseinrichtung „Die Mühlenkinder“, Ina Schlebrügge, „Jeder Tag ist Klimaschutztag“ (Mülltrennung und -sammlung, Gemüsegarten, Recourcensparende Bastelangebote ...)

 

> Roncallischule, Camilla Stoezel, „Mitdenken – Mitmachen!“ (ein Energiedienst für jede Klasse für die Einsparung von Licht, Wasser und Lüften; Projektwochen Klima, …)

 

> Mütterzentrum Soziales Netzwerk gGmbH, Brigitte Bublies-Tielker, „Stark sein für und mit der Natur“ (Projektreihen und Mit-Mach-Aktionen für Kind und Eltern: Hochbeete,Wiesensafaris, Webinare, …)

 

> Grundschule Mitte, Dr. Silke Willmann, „Wir haben nur eine Erde – Wir nehmen die Zukunft in die Hand“ (Sensibilisierung: Energiewächter, Papier einsparen und herstellen, Schulgarten, …)

 

 

>> Zwei mal wurde der 3. Preis verliehen (250 EUR Stadt Beckum + 250 Sparkasse):

> City Cleaner Neubeckum, Tobias Paschedag, „Es summt und brummt am Neubeckumer Bahnhof“ (Sitzbank, Bepflanzung und Vögel- und Insektennistplätze auf der Fläche der Deutschen Bahn)

 

> Private Igelhilfe Beckum, Claudia Utz, „Igelstation für erkrankte und in Not geratene Tiere“ (med. Pflege, Vorbereitung auf eine spätere Auswilderung …)

 

Mut, Humor und Lebensfreude sind nach wie vor die schönsten Kontrast-Farben gegen das Grau der Welt.

Ein farbenfrohes Fest!

Rede anlässlich der Verabschiedung des Haushaltes 2023 der Stadt Beckum

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe Kolleg*innen, sehr geehrte Vertreter*innen der Verwaltung und der Presse, meine Damen und Herren,
mal ehrlich, Sie, Herr Bürgermeister Gerdhenrich, sind um Ihr Erbe wahrlich nicht zu beneiden!


Der damalige demokratische US-Vizepräsident und spätere Präsidentschaftskandidat Al Gore wählte für sein Buch, welches auf den Ergebnissen langjähriger unzähliger Klimauntersuchungen basierte und den gleichnamigen Film überschrieb, den Titel „Eine unbequeme Wahrheit“. Ich kann mir bezogen auf die aktuelle Haushaltssituation und die bevorstehende Entwicklung in den kommenden Jahren kaum eine geeignetere Beschreibung vorstellen als genau diese. Nachdem die von der Corona-Pandemie arg gebeutelte Gesellschaft ebenso wie unsere Wirtschaft dieses Virus noch gar nicht ganz bezwungen hatte, sich aber ein kollektives Aufatmen mit der Hoffnung auf eine Rückkehr zur Normalität abzeichnete, da bahnte sich am 24. Februar 2022 bereits die nächste Katastrophe an: ein Angriffskrieg Russlands gegen sein Nachbarland und den souveränen Staat Ukraine – mitten auf dem Europäischen Kontinent. Glaubte eine große Mehrheit anfangs wohl noch, der Spuk sei aufgrund der militärischen Überlegenheit Russlands nach kurzer Zeit vorbei und eine diplomatische Lösung möglich, so wurden wir schon kurze Zeit später eines Besseren belehrt, und die größte Energiekrise inklusive ungekannter Inflationsraten mit über 10%, welche die Bundesrepublik je erlebt hat, bahnte sich ihren Weg quer durch die keimenden Aufschwungshoffnungen und mehr noch – bedroht sogar die wirtschaftliche Existenz vieler Menschen in unserem Land und so natürlich auch in Beckum. Allein eines der Probleme Corona, Energiekrise, Krieg und die damit verbundenen Flüchtlingsströme reichte aus, nicht nur unsere Kommunen, Länder und den Bund, sondern die ganze Welt in seinen vernichtenden Strudel zu ziehen, aber nun müssen die Verantwortlichen ein Nebeneinander dieser den Zusammenhalt der Gesellschaft bedrohenden Katastrophen meistern. Hierzu bedarf es unfassbar großer finanzieller Anstrengungen, genau diesen Zusammenhalt nicht zu gefährden, und damit sind wir bei den direkten Auswirkungen auf den Haushalt der Stadt Beckum.
Bürgermeister Herr Gerdhenrich und der Kämmerer Herr Wulf haben sich bereits im letzten Jahr in weiser Voraussicht dazu entschieden, die Corona-Schäden in Höhe von rund 5 Millionen Euro möglichst bis 2025 auszugleichen, statt die künftigen Haushalte über eine Laufzeit von 20 Jahren stetig zu belasten mit der Begründung, sie glaubten nicht, dass die nächsten 20 Jahre krisenfrei blieben und hatten diesen Weg auch der Politik empfohlen – welche diesem Vorschlag glücklicherweise auch einstimmig folgte. Bekanntlich lag die Verwaltungsspitze mit ihrer Einschätzung goldrichtig, denn bereits wenige Monate später stürzte Russland die Welt in zwei weitere Krisen. Dieses kurzfristige Begleichen der erwähnten „Corona-Schulden“ wurde überhaupt erst möglich, weil die Verwaltungsleitung in den letzten 2 Jahren Überschüsse in Höhe von rund 2 Millionen Euro in die Ausgleichsrücklage zurückgeführt hat, derer man sich jetzt bedienen kann - getreu dem Motto „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“. An dieser Stelle sei noch einmal daran erinnert, dass die allgemeine Rücklage der Stadt Beckum zwischen 2010 und 2020 um 30 Mio. auf 65 Mio. Euro abgeschmolzen und zusätzlich 16 Mio. Euro aus der Ausgleichsrücklage entnommen wurden, sodass sich bereits 2015 die Gemeindeprüfanstalt eingeschaltet hat. Obwohl die Steuereinnahmen in dem besagten Zeitraum ganz ordentlich waren, lebte die damalige Verwaltungsspitze offenbar von der Hand in den Mund und verpasste es, mit möglichen Hebesatzanpassungen an das kreisweite Niveau in wirtschaftlich guten Zeiten vorzusorgen und uns vor Krisen zu schützen – mehr noch sogar, sie vermied es, in diesen Zeiten dringend notwendige Investitionen in Schule, Feuerwehr und Infrastruktur zu tätigen, weswegen wir heute vor riesigen Problemen stehen. Denn dieser immense Investitionsstau tritt - wie eingangs erwähnt - gerade jetzt zutage, während eine multiple Krise wütet, deren Ausmaß sich durch extrem steigende Preise im Bausektor noch verstärkt. Die versäumten, aber zwingend notwendigen Aus- und Neubauten der Feuerwehren und Schulen fallen uns jetzt drastisch auf die Füße und müssen nun zu Lasten aller teuer bezahlt werden. Zu sehr hat sich die vorherige Verwaltungsleitung auf ausgeglichene Haushalte fokussiert, um die eigene Wiederwahl zu ermöglichen, vordringlich finanzielle und personelle Ressourcen für Prestigeprojekte wie den Marktplatz- und Kirchplatzumbau verplant und dabei ganz vergessen, die eigenen wichtigen Hausaufgaben zu machen – getreu dem Motto „Macht erhalten - Probleme verwalten“. Hier zeigt sich übrigens, dass die Städte Berlin und Beckum mehr als nur das „B“ am Anfang gemeinsam haben. So finden sich Parallelen bei Investitionsstaus u.a. bei der Bundeswehr, bei der Deutschen Bahn, beim Straßen- und Brückenbau sowie in Form einer verfehlten Energiepolitik ebenso im fernen Berlin unter 16 Jahren Merkelscher CDU-Führung – Fehler, die Wirtschaft und Gesellschaft in große Nöte und Menschen auf die Straßen treiben. Die Fehler der Vergangenheit vergrößern sich nun wie durch ein Brennglas betrachtet und führen jetzt wohl oder übel zum neu ausgerufenen Ziel, künftig nicht mehr Reserven zu bilden, sondern Finanzlücken mittelfristig klein zu halten.
Wer sich heute über Probleme beschwert und den Verantwortlichen, egal, ob auf Bundes- oder Kommunalebene die Schuld zuweist, der muss sich einfach den Spiegel vorhalten und über seine Fehler in der Vergangenheit nachdenken. Da gibt es nichts zu beschönigen: man gönne sich einen Faktencheck!
Dass die Feuerwehr über katastrophale Zustände an ihren Standorten klagen muss, ist traurig und absolut berechtigt. Bereits 2015 ist die Feuerwehrleitung zu den Fraktionen gekommen, hat den aktuellen Brandschutzbedarfsplan vorgestellt und die damit verbundenen notwendigen Baumaßnahmen angemahnt – passiert ist bekanntlich fast nichts. Nun aber endlich tut sich überhaupt etwas: der Standort Vellern wurde hergerichtet, Neubeckum wird derzeit energieeffizient und zukunftsgewandt zügig gebaut und für das Mammutprojekt Standort Beckum ist man wirklich Willens, so schnell wie möglich Lösungen zu finden. Bei allem Verständnis für die desolate Lage der Feuerwehr in Beckum, der wohl alle Fraktionen größten Respekt zollen, so dürfen wir nicht aus den Augen verlieren, dass es mit der Schullandschaft ebenso einen essentiellen Bereich gibt, der jahrelang vernachlässigt wurde und nun genauso laut und berechtigt Hilfe schreit. Nicht nur die Schülerinnen und Schüler leiden unter den räumlichen Bedingungen, sondern auch die Lehrkräfte und Elternhäuser sind massiv in diese Misere involviert. Eine Schule nach der anderen ächzt unter veralteter Ausstattung, fehlenden Raumkapazitäten in z.T. maroden Gebäudehüllen sowie der fehlenden Möglichkeit, den Schulsport ordnungsgemäß auszuüben. Auch diese „Altlasten“ werden Millionen verschlingen und wurden gegenüber den Prestigeobjekten Marktplatz- und Kirchplatzumgestaltung billigend in Kauf genommen. Ähnlich wie bei den Feuerwehrstandorten werden nun aber auch hier endlich Mittel in die Hand genommen, um die Missstände zu beseitigen, aber dies braucht eben Zeit und Geduld. Nun mutet es schon merkwürdig an, dass im Jahr 2023 nur 520 TSD Euro in die Beckumer Schullandschaft investiert werden, während Straßenaus – und Kirchplatzumbauten Millionen verschlingen, aber mit dem unumstößlichen Neubau der Sonnenschule erfolgt ein großer Schritt in die richtige Richtung. Die berechtigten Bedarfslisten der Schulen sind seit vielen Jahren endlos lang und sind besonders bitter angesichts der wachsenden Problemfelder, in denen sich die jungen Menschen insbesondere nach 2 Jahren Pandemie mit Entbehrungen, seelischen Auswirkungen und permanenten Eindrücken von Krieg und Krisen bewegen. Wer fragt diese junge Menschengruppe nach ihrem Wohlbefinden und wer setzt sich für deren Interessen effektiv und ehrlich ein? Bei Wahlen spielt diese Bevölkerungsgruppe kaum eine Rolle, sodass z.B. Fehlentscheidungen in Sachen Klimaschutz und Rente getroffen werden können, welche das Schicksal dieser jungen Menschen nachhaltig negativ beeinflussen werden, obwohl sie es doch gerade sind, welche den Altersruhestand und Wohlstand der älteren Generation sichern sollen. Die von der Ampel-Regierung geplante Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre ist hier ein erster richtiger Schritt.
Neben den genannten Großbaustellen wie Feuerwehr und Schullandschaft sind andere Großprojekte wie der Bahnhof Neubeckum als Aushängeschild und Eintrittstor für eine ganze Stadt noch gar nicht erwähnt. Aber ganz ehrlich: wer soll diese Mammutaufgabe aktuell lösen, wenn dafür kein Investor bereitsteht und die aktuell schwierige Finanzsituation hier derzeit keinen Spielraum bietet? Selbstverständlich wollen alle Fraktionen genauso wie die Verwaltung, dass der Bahnhof sich in naher Zukunft wieder als Vorzeige-Gebäude in das Stadtbild einfügt und etliche ehrenamtlich engagierte Neubeckumer*innen sich hier endlich auch kulturell und kulinarisch wiederfinden können, aber darf das jemand aktuell zusagen oder gar versprechen?
Was hat dies alles mit dem Haushalt 2023 zu tun, den es heute zu verabschieden gilt und mit der Entscheidung unserer Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zu diesem Zahlenwerk?!?

Über die Fehler der Vergangenheit und die z.T. daraus resultierenden derzeitigen Probleme habe ich in Ansätzen berichtet, es gilt hier aber auch die vielen guten Ansätze der Stadtverwaltung Beckum samt ihrer Leitung gebührend zu würdigen. Die extrem fordernde Corona-Zeit wurde ebenso gut bewältigt wie eine zügige und notwendige Reaktion auf eine mögliche Gas- und Strommangellage erfolgte. Dabei sei auch die kurzfristige Herkulesaufgabe erwähnt, die Stadt Beckum mal eben mit gasunabhängigen Krisenzentren auszustatten und hierfür mehr als 500 TSD Euro aus dem laufenden Haushalt aus dem Ärmel zu schütteln. Hut ab für diese Meisterleistung in kürzester Zeit unter Zustimmung aller Fraktionen. Herauszuheben ist hier auch die vorbildliche Bewältigung des Zustroms Hilfesuchender aus der Ukraine, der einer Kommune in der Größe Beckums alles abverlangt. Dem Team um Herrn Schulte gilt hier unser großer Respekt und Dank.
Es sind aber auch weitreichende Entscheidungen, bei der für uns erkennbar wird, dass die Stadt Beckum gewillt ist, sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen und die Bürgerinnen und Bürger und die Politik hierbei mitzunehmen. So wurde mit der Verpflichtung zu PV-Anlagen auf privaten und gewerblichen Neubauten bereits ein Meilenstein gesetzt, bevor das Landesgesetz in dieser Angelegenheit überhaupt erst zur Umsetzung kommt. Mit dem Baugebiet Kirchfeld in Vellern wird erstmals eine Wohnsiedlung mit einem kalten Nahwärmenetz zentral versorgt, was auch für den städtischen Energieversorger ein zukunftsträchtiges neues Geschäftsfeld bedeutet. Hier sei erwähnt, dass Bündnis 90/Die Grünen mit ihrem Antrag, endlich eine Bauverpflichtung in die Verträge bei Grundstücksverkäufen aufzunehmen, dafür gesorgt hat, dass jahrzehntelange Baulücken im Stadtgebiet weitestgehend der Vergangenheit angehören dürften. Ein Grünen-Antrag auf eine Hundefreifläche, der 2014 erst lange Zeit in der Schublade verschwand und dann von der Verwaltung krachend abgelehnt wurde, ist nun längst überfällig einstimmig beschlossen worden – nicht zuletzt, weil die Verwaltung hier konstruktive Vorschläge gemacht hat. Es ist für uns offensichtlich, dass die Verwaltung gewillt ist, weitere Hausaufgaben zu erledigen. So ist es nicht übersehbar, dass mit dem Parkverbot an der Alleestraße sowie weiteren Umsetzungsmaßnahmen aus dem Radverkehrskonzept die Stadt fit für die Zukunft gemacht wird. Hier sei angemerkt: wer wie die CDU alle Kanäle für seine Äußerungen nutzt, man sei ja nicht generell gegen ein Park- und Halteverbot auf der Alleestraße, aber die Verwaltung sei ja nicht ohne politischen Beschluss befähigt, dieses umzusetzen, der darf sich auch nicht wundern, wenn er dafür in der Öffentlichkeit nur ein Kopfschütteln erntet und sich fragen lassen muss, ob dies lediglich der Beschädigung des Bürgermeisters dienen, oder was sonst mit dieser Aktion bezweckt werden soll? Vielleicht kann damit ja auch gleich mitbeantwortet werden, warum die gleiche Gruppierung sich seit Tag und Jahr gegen sogenannte Zebrastreifen im Stadtgebiet wehrt, obwohl die beauftragten externen Experten genau diese Maßnahme als genau das richtige Mittel empfehlen, den Fußgängern im Stadtverkehr mehr Sicherheit zu bieten? Vielleicht fiel die Zustimmung zum Radverkehrskonzept ja auch deshalb so zögerlich aus ….?
Mit der sehr intensiv diskutierten und akribisch aufgearbeiteten Neuordnung zur Regelung der Kita-Beiträge hat die Verwaltung ein Konzept vorgelegt und von der Politik mehrheitlich beschlossen bekommen, welches sich durch eine größere soziale Gerechtigkeit gegenüber dem Kreis-Modell auszeichnet und viele Familien der unteren und mittleren Einkommensgruppen spürbar entlastet.
Mit dieser neuen Verwaltungsleitung ist es möglich geworden, den zukunftsweisenden und unverzichtbaren Ausbau von PV-Anlagen auch auf städtischen Dächern voranzutreiben, und selbst der Grünen-Antrag auf Förderung von sogenannten Stecker-PV-Anlagen wurde von der Verwaltung positiv gesehen. Die Beteiligung an einem Carsharing-Projekt mit weiteren Kommunen des Kreises wurde ebenso forciert wie die Forderung nach weiteren Radstellplätzen im gesamten Stadtgebiet. Dass wir mit unserem Antrag auf die dringend notwendige Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes in 2023 als Anpassung auf die rasch voranschreitende Klimakatastrophe gescheitert sind, ist sehr bedauerlich. Erschreckend ist für uns hier aber vielmehr, dass offensichtlich keine andere Fraktion aktuell diese Notwendigkeit sieht und damit ein weiteres wertvolles Jahr verlorengeht. Damit unterscheidet sich Beckum vom europäischen, bundesdeutschen und nordrhein-westfälischen Weg sowie dem vieler anderer Kommunen, in dieser existentiellen Frage auf das Gaspedal zu drücken. Wir hätten uns für den Haushalt 2023 deutlich mehr Gelder für den Klimaschutz und nachhaltige, zukunftsweisende Projekte gewünscht, sehen aber auch aufgrund der angespannten Finanzlage angesichts der oben beschriebenen Probleme und deren Auswirkungen auf die Beckumer Bevölkerung, dass der Spielraum leider sehr begrenzt ist. Nicht zuletzt sei aufgeführt, dass sich auch die Digitalisierung der Stadtverwaltung auf einem guten Weg befindet und diese für die Vorstellung des Konzeptes breite Zustimmung aus den Fraktionen erhielt. Die Vorbereitungen des Stadtjubiläums 2024 laufen ebenso auf Hochtouren und können sich in Form des der Politik vorgestellten Programmablaufes sehr gut nachvollziehen und sehen lassen. Die Skepsis einiger Fraktionen gegenüber den finanziellen Mitteln und dem Personaleinsatz zur Organisation und Durchführung, die zu Beginn noch glaubten, solch ein Riesenfest organisiere sich quasi von selbst, in dem man mal einen Runden Tisch mit allen Ehrenamtlichen einberuft, scheint inzwischen verflogen und ist vermutlich der Vorfreude auf dieses Mega-Event und der damit verbundenen großen Chance auf einen riesigen Image-Gewinn samt wirtschaftlicher Erfolgsoptionen gewichen. Und so kann unser Fazit nach den vorangegangenen Ausführungen folgerichtig nur lauten: Ja, wir stimmen dem Haushalt für das Jahr 2023 uneingeschränkt zu!
Es kann also nicht die Rede davon sein, dass sich in Beckum nichts tut und die Verwaltung ihre Aufgaben nicht macht, es kann höchstens sein, dass einige nach 16 Jahren weiter so Probleme haben, Veränderungen und Neuartiges zu akzeptieren. Wir wünschen uns von all denjenigen stattdessen die Aufgabe nicht zielführender Blockaden und vielmehr eine konstruktive und aktive Begleitung in den anstehenden Prozessen, um die großen Probleme der Zukunft auch unserer Stadt Beckum gemeinsam anzugehen und wo immer es möglich ist, zu lösen. In Zeiten, in den es so einfach ist, sich über die zahlreichen Kanäle anonym zu beschweren, zu meckern, andere zu diskriminieren oder einfach nur zu beschimpfen sollten wir alle mit gutem Beispiel vorangehen und denen stets die Rote Karte zeigen. Denn wir werden uns - wie es der österreichische Regisseur Hans Weingartner mit seinem Filmtitel „Die fetten Jahre sind vorbei“ so trefflich formulierte - auf schwierigere Zeiten einstellen müssen, die so manche Einschnitte mit sich bringen werden.
Zu guter Letzt ein Ausblick: Die letzten Monate waren geprägt von einer Flut an Entscheidungen, teils auch mit großer Tragweite. Es fiel hierbei auf, dass es den Fraktionen weniger darauf ankam, Kampfabstimmungen herbeizuführen, als vielmehr Einigungen zu erzielen, auch wenn dafür so manches Mal nachgearbeitet werden musste. Und auch die Verwaltung zeigte sich an vielen Stellen kompromissbereit, nahm häufig Anregungen der Politik mit auf und ließ sie in ihre Konzepte mit einfließen. Diese Vorgehensweise begrüßen wir außerordentlich und wünschen sie uns auch für die kommenden Jahre. Dies ist ein Aushängeschild für gut gelebte und eine funktionierende Demokratie, in der das Miteinander die wahre Stärke zeigt.
Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche allen ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest im Kreise ihrer Lieben!
Lassen Sie uns aber auch derer gedenken, die derzeit dem russischen Terror ausgesetzt sind und in der Kälte des langen Winters unter der gezielten Zerstörung der Infrastruktur leiden und ums Überleben kämpfen!

Belastbare Testphase mit beidseitigem Parkverbot im Everkeweg

im Everkeweg zwischen dem Hansaring und dem Paterwegherrscht tagsüber ein starker Begegnungsverkehr, mit einer sehr unbefriedigenden Verkehrssituation für alle Verkehrsteilnehmer*innen und insbesondere für den Radverkehr, da entlang des Teilstücks kein Radweg existiert. Bei diesem Abschnitt handelt essichoffensichtlich um eine stark frequentierte Straße im Beckumer Stadtgebiet.

Entlang des o.g. Straßenabschnittes existieren dazu –außer im Bereich der Hausnr. 7-11 -keine Parkstreifen, weshalb es täglich zu einer hohen Anzahl parkender Fahrzeuge am Fahrbahnrand kommt. Auch aufgrund der dort platzierten Beete zur Verkehrsberuhigung, entstehen so immer wieder unübersichtliche und schwer zu überwindende „Parkreihen“ von 15m oder mehr.

Dies stelltgeradefür Radfahrer*innen eine zusätzliche erhebliche Gefahr dar,da wartende Fahrzeugführer*innen die zu passierenden Fahrzeugesowie den Begegnungsverkehr oftmals falsch einschätzen.

 

Antrag: 

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt für den Everkeweg (zwischen Hansaring –Paterweg) die Durchführung einer belastbaren Testphase mit beidseitigem Parkverbot außerhalb des Parkstreifens mit anschließender Vorstellung der Ergebnisse im zuständigen Ausschuss, um daraus wichtige Erkenntnisse für eine perspektivische Verbesserung der Verkehrssituation gewinnen zu können. Entsprechende Haushaltsmittel sindggf. für den Haushalt 2023 mit zu berücksichtigen.  

Grünen-Antrag auf Fortschreibung des Klimaschutzprogrammes in 2023 abgelehnt

Der Grünen-Antrag auf Fortschreibung des Klimaschutzprogrammes unter Einbezug eines externen Expertenteams und einer Anpassung an aktuelle Werte und Gegebenheiten gegenüber dem Konzept aus dem Jahre 2017 fand leider keine Mehrheit. Den anderen Fraktionen genügt die Fortschreibung im Jahr 2024, was zur Folge hat, dass zu entwickelnde Projekte wohl erst ab dem Jahr 2025 sukzessive umgesetzt werden können – fast so, als würde der Klimawandel erst einmal Pause oder einen großen Bogen um die Püttstadt machen. Aus unserer Sicht sehr bedauerlich!

Keine Verkehrsberuhigung für den Everkeweg

Der Grünen-Antrag auf Umgestaltung des Everkewegs zwischen dem Hansaring und dem Paterweg als Fahrradstraße hatte keine Chance auf Erfolg, da im vergangenen Ausschuss für Bauen, Umwelt, Klimaschutz, Energie und Vergaben sich leider keine Mehrheit fand. Somit stellte Bündnis 90/Die Grünen die Minimalforderung auf, zumindest eine Testphase mit einem Parkverbot außerhalb des Parkstreifens mit anschließender Auswertung durchzuführen, um dem zeitweiligen Verkehrschaos in der Straße zumindest ein kleines bisschen entgegenzuwirken, aber selbst hierzu gab es keinerlei Unterstützung. Somit wird uns die unbefriedigende Verkehrssituation trotz einer noch steigenden Anzahl an Verkehrsteilnehmern auf dem Everkeweg wohl noch lange erhalten bleiben.

Grünen-Antrag auf Fahrradbügel an Bushaltestellen mit deutlicher Mehrheit beschlossenen

Mit den Abstell- und Anschließproblemen von Fahrrädern an stark frequentierten Bushaltestellen ist jetzt Schluss. Künftig werden in der Nähe solcher Haltestellen Fahrradbügel errichtet, damit Pendler*innen, Schüler*innen und Reisende ihre Fahrräder geordnet und sicher anschließen können. Somit ist ein weiterer kleiner Schritt zur Förderung der Mobilitätswende geschafft.

Darum können die Grünen dem Entwurf zum Kirchplatzumbau nicht zustimmen

Der geplante Umbau wird den Anforderungen, den der Klimawandel an die Kommunen stellt, in keinster Weise gerecht. Während inzwischen Fördermittel für die Entsiegelung der Innenstädte bereitstehen, wird in Beckum die letzte größere Freifläche größtenteils versiegelt. Änderungsmöglichkeiten zur Berücksichtigung klimarelevanter Maßnahmen wurden trotz eines Antrags der Grünen mit dem Hinweis auf Förderschädlichkeit gar nicht erst geprüft, während Entwurfsabweichungen bei der Weggestaltung als eher unproblematisch eingestuft werden, ebenso wie die Tatsache, dass noch gar keine Genehmigung der zuständigen Denkmalbehörde vorliegt. Die bisherige Kostensteigerung und noch alle weiteren werden komplett auf die Steuerzahler abgewälzt, da die Fördersumme und der Anteil der katholischen Kirche (300 TSD Euro), der dieser Platz gehört, gedeckelt sind - bei diesem millionenschweren Bauvolumen nicht gerade üppig. Ein ursprünglich oft wiederholtes Argument für den Umbau waren die als „Hundeklo“ missbrauchten Grünflächen – verwunderlich nur, dass gerade diese Flächen prinzipiell erhalten bleiben. Bei der dringenden Notwendigkeit, bei anderweitiger Marktplatznutzung einen Ausweichstandort für den Wochenmarkt zu finden, wurden Alternativen nach unserer Kenntnis nie geprüft. „Augen zu und durch“ gilt auch beim Pflaster: während sich etliche Anträge mit der grundsätzlichen Eignung des Marktplatzpflasters und seine problematische Reinigung beschäftigen, kommt selbiges ebenfalls großflächig auf dem Kirchplatz zum Einsatz. Für uns Grünen am Ende einfach zu viel: wir können da mit gutem Gewissen nicht mitmachen!

Das war ein „weiter so“… Kein „Doppelwumms“!

Am Mittwochabend beschloss der STEA den Neubau des Alidmarktes Beckum. Bündnis 90 / Die Grünen machten deutlich, dass Sie als Partei einer Klimakommune einen Neubau mit einem überdachten Parkplatz mit Solarenergie gefordert hatten. Das hätte Strom für Beckum gebracht, ein Aufheizen der sowieso schon versiegelten Fläche verhindert und noch Regenwasser im Starkregenfall zurückhalten können. Eine Wohnnutzung über dem Aldimarkt hätte die Fläche besser ausgenutzt und gleichzeitig dem angespannten Wohnungsmarkt entgegengewirkt. Bei der Abstimmung über die nachvollziehbaren Anregungen einiger Bürgerinnen stimmten sie als einzige gegen den Bearbeitungsvorschlag der Verwaltung.
(Zum Satzungsbeschluss enthielten sie sich)

Park & Halteverbot an der Alleestraße

Im Haupt- und Finanzausschuss am 22.11.22 hat die Stadtverwaltung berichtet, dass sie unseren Antrag auf Park- und Halteverbot auf der Alleestraße probeweise von Dezember an bis zum 30.06.2023 umsetzen wird. In der Probephase wird der ruhende Verkehr regelmäßig überwacht. Wir sind überzeugt, dass durch diese Maßnahmen die objektive Sicherheit und das subjektive Sicherheitsgefühl für Radfahrer*innen auf der Alleestraße deutlich erhöht wird.

Grüner Antrag Schaffung Hundefreilauffläche einstimmig beschlossen

Bündnis 90/Die Grünen haben am 18.02.2021 den Antrag auf Schaffung einer 

Hundefreilauffläche in Beckum gestellt, damit Vierbeiner dort ungestört von der Leine gelassen werden können. Immer wieder kommt es bei der Begegnung mit freilaufenden Hunden zu Konflikten und Unsicherheiten zwischen Mensch,Tier und Natur. Etliche Städte im Kreis Warendorf verfügen bereits über solch eine Hundefreilauffläche. Nunmehr konnte eine geeignete Fläche Am Kollenbach für solch eine Freilaufwiese gefunden werden. Die Fläche befindet sich im Eigentum der Stadt und die Herstellungskosten sind im Vergleich zu anderen Flächen kostengünstig. Der dort bereits angelegte Parkplatz kommt somit nicht nur Besuchern des Aktivparks Phönix zugute sondern auch Hundebesitzern die mit dem PKW aus dem Umfeld kommen. Da Schilder, Mülleimer, Hundekotbeutelbehälter, Sitzbank etc. aufgestellt werden müssen hat die Fläche am Kollenbach den Vorteil dass sie durch die Nähe zum Phönixpark der schon intensiv unterhalten wird mit kontrolliert werden kann. Dass der grüne Antrag im Haupt-,Finanz und Digitalausschuss am 22.11.22 einstimmig beschieden wurde begrüßen wir. 

Grüner Antrag Steigerung der Abstimmungstransparenz in Sitzungsniederschriften einstimmig beschlossen.

Bisher ist es gängige Praxis in den Niederschriften der Ausschuss- und Ratssitzungen wohl die Abstimmungsergebnisse in Zahlen wiederzugeben, jedoch nicht die Abstimmung nach Fraktionen. 

Das halten wir Grünen vor allem gegenüber der interessierten Bürgerschaft Beckums für intransparent und haben deshalb den Antrag auf Abstimmung nach Fraktionen gestellt. Aus Niederschriften ist bisher im Nachhinein das Abstimmungsverhalten einzelner Fraktionen nicht mehr nachvollziehbar.

Ziel sollte es aus Sicht der Grünen jedoch sein, in den Sitzungsprotokollen mehr Transparenz zu schaffen um auch interessierten Bürger*innen Beckums sichtbar zu machen wie sich Fraktionen bei den einzelnen Entscheidungen positioniert haben. Dass der Antrag der Grünen im Haupt-, Finanz und Digitalausschuss am 22.11.22 einstimmig beschieden wurde begrüßen wir.

Bezirksratssitzung

Die Keynote des Bezirksratstreffens am gestrigen Tag erfolgte von Oliver Krischer (im Bild ganz rechts), dem Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW. Er gab eine Vorschau auf die künftigen Themen. Umstrittene Straßenbauprojekte, die seit Jahrzehnten in Planung sind, müssten überdacht werden. Die Ersparnisse könnten für die Verkehrswende verwendet werden. So würde man mit dem 49-Euro-Ticket nicht aufhören zu arbeiten, sondern selbstverständlich am Ausbau der Infrastrukturprojekte weiter arbeiten.

 

In Sachen Flughäfen fehle es an Luftverkehrskonzepten auf Landes und auf Bundesebene

 

Bericht aus dem SKS-Ausschuss

Einhellig wurde die Meinung im SKS vertreten, dass die Stadt Beckum in den 4 weiterführenden Schulen und in den beiden Freizeithäusern versuchsweise je einen Spender mit Menstruationsprodukten aufstellen sollte. Diese ermöglichen Mädchen und Frauen einen diskreten Zugang zu solchen Produkten. Den Antrag stellte die SPD.

Anfrage zur Personalsituation bezüglich einer stark steigenden Anzahl an Wohngeldanträgen.

Mit dem Beschluss des Bundestages vom 10.11.2022 ist die sog. Wohngeld Plus Reform verabschiedet worden.

Der Wohngeldbetrag soll ab dem 01.01.2023 mit der Reform um durchschnittlich 190 EUR pro Monat er höht werden. Es kann somit von einer Verdopplung des Wohngeldes ausgegangen werden. Der Gesetzgeber rechnet mit nun rund 1,4 Mio. Haushalten, die ein Anrecht auf das Wohngeld haben. Dadurch ist zwangsläufig mit einem Anstieg von Anträgen auf Auszahlung von Wohngeld auszugehen. Den Verlautbarungen nach wird von einer Steigerung der Anzahl an Anträgen auf das Dreifache ausgegangen. Auch in der Stadt Beckum ist davon auszugehen, dass vermehrt Anträge auf Wohngeld gestellt werden.

Bündnis 90 / Die Grünen fragt nun an, wie sich die Stadt Beckum personell aufstellt, damit die Anträge auch pünktlich bearbeitet werden können.
Wir bitten um einen Bericht im kommenden Haupt-, Finanz- und Digitalisierungsausschuss am 22.11.2022.

Informationskampagne zur Aufhebung der Radweg-Benutzungspflicht für zu schmale Radwege

Aufgrund des notwendigen Abbaus rechtswidriger Beschilderungen (nach StVO) an zu schmalen Radwegen sollte nun die Beckumer Bevölkerung auf diese Veränderung der Sachlage medienwirksam hingewiesen werden. Im Beckumer Radverkehrskonzept wurde unter dem Punkt 8.7.7 Öffentlichkeitsarbeit folgendes benannt:

„Öffentlichkeitsarbeit ist ein entscheidender Baustein in der Radverkehrsplanung. Oft werden Maßnahmen nicht akzeptiert oder sehr kritisch betrachtet, weil Informationen fehlen oder Probleme oder notwendige Kompromisse nicht kommuniziert werden. Mit transparenten Darstellungen des Entscheidungsprozesses können solche Problematiken oft verhindert werden.“

Antrag:

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt eine Informationskampagne zum Thema veränderte Verkehrsführung und Sicherheitsabstände zu Radfahrern.

Erläuterung:

Da in Beckum nun die rechtswidrige Beschilderung zur Radweg-Benutzungspflicht an den zu schmalen Radwegen abgebaut wird, bedarf es einer Informationskampagne für die Beckumer Bevölkerung, um mehr Sicherheit für Fahrradnutzer zu erwirken sowie Missverständnisse zwischen Auto- und Radfahrern zu vermeiden. So könnte auf den ehemaligen Radwegen mit Fußgängersymbolen und soll auf der parallelen Straße mit Fahrradsymbolen auf die veränderten Verkehrsverhältnisse aufmerksam gemacht werden.

Außerdem sollen große Banner an prominenten Orten auf den Sicherheitsabstand zu Radfahrenden aufmerksam machen. Im April 2020 ist die neue Straßenverkehrsordnung in Kraft getreten, in der Sicherheitsabstände beim Überholen von Fahrrädern verbindlich festgeschrieben werden: 1,50 Meter innerorts und 2 Meter außerorts gelten jetzt als Mindestabstand. Damit folgt das Gesetz der seit Jahren praktizierten Rechtsprechung.

Diese Informationen sollten zudem über die bekannten Medien („Die Glocke“, „dein Beckum“, Facebook, Twitter etc.) und bei Veranstaltungen (z.B. Volksradfahren) veröffentlicht werden.

Entsprechende Gelder in Höhe von 80000,- € sind bereits für Projekte aus dem

Radwegekonzept im Haushalt 2022 vorgesehen.

Antrag | Umgestaltung des Everkewegs als Fahrradstraße

Radfahren ist in der gesamten Gesellschaft angekommen und ein wichtiger Bestandteil der täglichen Mobilität vieler Menschen. Vielerorts fehlt es jedoch an entsprechender Infrastruktur. Fahrradstraßen in denen der Radverkehr Vorrang hat, können mit relativ geringem finanziellem Aufwand in kurzer Zeit umgesetzt werden, um allen Menschen sicheres Radfahren zu ermöglichen.

Der Everkeweg, zwischen Hansaring – Paterweg, ist eine stark frequentierte Straße. Entlang des Teilstücks existiert jedoch kein Radweg.

Durch die Aufhebung der sog. Radwegebenutzungspflicht nach Z 240 StVO (gemeinsamer Geh-und Radweg), welche innerorts lt. Radverkehrskonzept keine Anwendung mehr finden soll, steht es den Radfahrenden ohnehin frei, die Straße zu benutzen.

Entlang des o.g. Straßenabschnittes existieren dazu – außer im Bereich der Hausnr. 7–11 keine Parkstreifen, weshalb es täglich zu einer hohen Anzahl parkender Fahrzeuge am Fahrbahnrand kommt. Auch aufgrund der dort platzierten Beete zur Verkehrsberuhigung, entstehen so immer wieder unübersichtliche und schwer zu überwindende „Parkreihen“ von 15 m oder mehr.

Dies stellt für Radfahrer*innen eine zusätzliche erhebliche Gefahr dar, da wartende Fahrzeugführer*innen die zu passierenden Fahrzeuge, sowie den Begegnungsverkehr oftmals falsch einschätzen.

Mit Hinblick auf die Lage der neuen Grundschule Mitte, wird dem Everkeweg in naher Zukunft obendrein eine besondere Rolle als Schulweg der Schüler*innen aus den umliegenden Wohngebieten beizumessen sein. Diese Personengruppe gilt als besonders schützenswert.

 

Die Umsetzung von Fahrradstraßen befindet sich gemäß dem Radverkehrskonzept in Kapitel 8.8.4 und wurde in die Priorisierungsliste der Maßnahmen für 2023 genommen.

Auf Grundlage der genannten Tatsachen, sowie des vorliegenden Radverkehrskonzeptes für die Stadt Beckum beantragen wir

> die zeitnahe Umgestaltung des Everkewegs in eine Fahrradstraße,

> die Aufstellung von Halteverbotszeichen (beidseitig)

> die Bereitstellung entsprechender Mittel dazu im Haushalt 2023.

Ausstattung der beiden Plätze am Wanderweg mit jeweils zwei Sitzbänken und einem Abfallbehälter

Sehr geehrter Herr Gerdhenrich,

am Rad- und Wanderweg östlich des Gewerbeparks Grüner Weg befinden sich zwei wenig einladend aussehende Plätze (siehe Foto). Diese sind an einem Rad- und Wanderweg gelegen, der sehr gerne unter anderem von den Mitarbeitern der anliegenden Firmen und den Freckenhorster Werkstätten für Spaziergänge (z.B. in der Mittagspause) genutzt werden.

Antrag:

Die Fraktion ????Bündnis 90/Die Grünen beantragt, dass an beiden Plätzen an dem Wanderweg auf der östlichen Seite der Straße Gewerbepark Grüner Weg jeweils zwei Sitzbänke und ein Abfallbehälter platziert werden. Um die Kosten gering zu halten, könnte eine Beteiligung der anliegenden Firmen angefragt werden.

Begründung:

Die beiden Plätze am Wanderweg sind sehr schön am Rattbach gelegen und eignen sich sehr gut als Ruheplätze. Durch diese Ausstattung würde die Aufenthaltsqualität des Gebiets eine deutliche Aufwertung erhalten.

Fortschreibung des Konzepts "100 % KlimaBEwusst – Der Masterplan für Beckum"

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Gerdhenrich,

Die derzeitige weltweit vorherrschende Lage zur Energieknappheit zwingt uns zu einem schnelleren Handeln. Die Pariser Klimaziele können nur erreicht werden, wenn in den nächsten Jahren weitere erhebliche Aufwendungen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen begonnen und konsequent umgesetzt werden. Dazu wollen wir auch in Beckum unseren Beitrag leisten. 2017 hat der Stadtrat das Klimaschutzkonzept ????„100 % KlimaBEwusst – Der Masterplan für Beckum“ mit dem Ziel beschlossen, den Energieverbrauch bis 2050 zu halbieren und den verbleibenden Bedarf vollständig aus heimischen erneuerbaren Energieträgern bereit zu stellen.

Auch wenn in Beckum schon einiges für den Klimaschutz initiiert und umgesetzt wurde, die aktuellen globalen Ereignisse zeigen, dass es mehr Tempo in Sachen Klimaschutz braucht. ☝Deshalb wollen wir von Bündnis 90/Die Grünen, dass ein qualifiziertes Planungsbüro zur Fortschreibung des Klimaschutzkonzepts „100 % KlimaBEwusst – Der Masterplan für Beckum“ beauftragt wird. Entsprechende finanzielle Mittel sind im Haushaltsjahr 2023 bereitzustellen. Auf Basis der aktuellen klimawissenschaftlichen Erkenntnisse und technischen Möglichkeiten wollen wir in Beckum spätestens bis zum Jahr 2030 klimaneutral sein und die Energiewende mit Einsparung und vollständiger Umstellung auf 100% möglichst heimische erneuerbare Energiequellen bilanziell umsetzen.

Antrag:

Die Verwaltung wird beauftragt,

1. ein qualifiziertes Planungsbüro mit der Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes „100 % KlimaBEwusst – Der Masterplan für Beckum“ inklusive Maßnahmenkatalog und dargestellter Zeitschiene zu beauftragen und hierfür finanzielle Mittel im Haushalt 2023 vorzusehen.

2. einen Tätigkeitsbericht über die erfolgten Maßnahmen seit 2017 zu erstellen und diesen im zuständigen Ausschuss vorzustellen.

Klausurtagung von Bündnis 90/Die Grünen zum Haushalt 2023

Die Haushaltsberatungen der Grünen fanden dieses Jahr im integrativen Flussbett-Hotel in Gütersloh statt. Als sachkundiger Berater mit Informationen aus erster Hand stand ihnen der Bürgermeister Michael Gerdhenrich zur Seite. Die Auswirkungen der Corona-Zeit sowie die aktuelle Energiekrise als Folge des grausamen Krieges gegen die Ukraine schlagen sich u.a. durch teure Energie und die hohe Zahl an Schutzsuchenden deutlich in den diesjährigen Beratungen nieder und belasten den Haushalt. Im konstruktiven Dialog konnten grüne Anliegen erörtert und im Haushalt verortete Vorhaben durchleuchtet werden. Als Schwerpunkte kristallisierten sich die Themenfelder Wohnen, Schulentwicklung und Klimaschutz samt der Umsetzung von Maßnahmen aus dem Radverkehrskonzept heraus. Bei der dringend benötigten Stärkung des sozialen Wohnungsbaus sollte insbesondere der Beckumer Wohnungsbaugesellschaft größere Bedeutung zukommen. Trotz der finanziell angespannten Situation gilt es, sich dem insbesondere im Schulbereich und bei den Feuerwehren vorhandenen Investitionsstau entgegenzustemmen und diese für die Zukunft zu rüsten. Zur Bewältigung der derzeitigen Zunahme an krisenbedingten Problemen erscheint eine Aufstockung des Verwaltungspersonals als notwendige Konsequenz. Nach zwei intensiven Arbeitstagen geht es jetzt für alle gut vorbereitet in die Haushaltberatungen der verschiedenen Ausschüsse.

Die allgemeine Freude über die gute Entwicklung der Beckumer Stadtfinanzen - nicht zuletzt durch die starke Leistung Beckumer Unternehmen auch in schwierigen Zeiten - täuscht nicht darüber hinweg, dass viele Aufgaben, Projekte und sich derzeit in der Umsetzung befindlichen Baumaßnahmen eine kritische Begleitung benötigen. Im Bereich Klimaschutz, Digitalisierung und soziale Förderung sehen die Grünen durchaus Verbesserungspotential. So sollen sich im Fahrwasser der Glasgower Weltklima-Konferenz eine gezielte Förderung des Radverkehrs, eine Aufstockung des Baumbestandes, eine bessere finanzielle Ausstattung der Beckumer Wohnungsbaugesellschaft zur Schaffung sozialen Wohnraums sowie die Ausweisung konkreter Digitalisierungsvorhaben im Haushalt wiederfinden. Denn jeder Euro, der jetzt nicht in zukunftsweisende Projekte investiert wird, kostet den Steuerzahler aus Sicht von Experten in der Folgezeit das Zehnfache.

Antrag auf Radabstellplätze an Bushaltestellen

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Gerdhenrich, 

hiermit beantragt Bündnis 90/Die Grünen, dass die hochfrequentierten Bushaltestellen im Stadtgebiet sukzessive mit gesicherten Radabstellplätzen ausgestattet werden. 

Begründung: Ziele des Verkehrsentwicklungsplans 2030 sind u.a., dass mehr Menschen die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen und die Zunahme des Radverkehrs auf 25% des Gesamtverkehrs. Im Radverkehrskonzept wird das Thema Bike & Ride im Kapitel 8.8.1 mit der Verknüpfung zu anderen Verkehrsträgern hervorgehoben. Ergänzend dazu und im Sinne der Förderung eben jener genannten Aspekte finden wir es sinnvoll, die Bushaltestellen im Stadtgebiet mit Radabstellanlagen auszustatten. Dies ermöglicht die Kombination von Radverkehr und ÖPNV und macht es auch für Verkehrsteilnehmer*innen interessant, bei denen die nächste Bushaltestelle weiter weg liegt. Zudem wird dem Diebstahl und -wie auf dem beigefügten Foto an der Haltestelle Cordes an der Oelder Straße ersichtlich -dem Abstellen auf Gehwegen vorgebeugt (in diesem Fall stehen wochentags täglich etwa 12 Fahrräder auf dem Gehweg). 

Gelder in Höhe von 80 TSD Euro sind für das Haushaltsjahr 2022 zur Umsetzung von Maßnahmen aus dem Radverkehrskonzept vorhanden. 

Bessere Abstimmungstransparenz in Niederschriften

Bündnis 90/Die Grünen beantragen, dass künftig in allen Niederschriften von Ausschüssen und Ratssitzungen die Abstimmungsergebnisse auch nach Fraktionszuordnung angegeben werden.

 

Derzeit ist es gängige Praxis in den Niederschriften wohl die Abstimmungsergebnisse in Zahlen wiederzugeben, jedoch nicht die Fraktionszuordnung. Bei dieser Vorgehensweise ist das Abstimmungsverhalten der einzelnen Fraktionen nachträglich nicht mehr nachvollziehbar, da es aus den Niederschriften nicht hervorgeht.

 

Ziel sollte es jedoch sein, in den Sitzungsprotokollen mehr Transparenz zu schaffen, um auch interessierten Bürger*innen sichtbar zu machen, wie sich die Fraktionen bei den einzelnen getroffenen Entscheidungen positioniert haben. 

Bündnis 90/Die Grünen halten diesen kleinen Mehraufwand der Protokollführung für tragbar.

Pumptrack – Riesengewinn für Neubeckum

Heute konnte eine Delegation von Verwaltung, Politik, ausführenden Unternehmen und Initiatoren erstmals den frisch verlegten Spezialasphalt der Pumptrackanlage in Neubeckum inspizieren und auch den Bürgermeister bei einer Proberunde bestaunen. Auch wenn die Anlage noch nicht fertiggestellt und abgenommen ist, so waren sich alle einig, dass dies eine große Bereicherung für das Freizeitangebot in ganz Beckum und Umland darstellt. Die Nähe zum Baugebiet sowie die Lage im Grünen runden das von Land und Bund geförderte Vorzeigeprojekt ab. Schon in Kürze kann die Vorfreude den ersten Runden vor allem der Kinder und Jugendlichen weichen.

48. Bundesdelegiertenkonferenz

Das Motto der 48. Bundesdelegiertenkonferenz in Bonn  ist:  Wenn unsere Welt in Frage steht: ANTWORTEN!

Viele Antworten auf die drängenden Fragen dieser Zeit wurden wie gewohnt vorher kontrovers aber sehr fair diskutiert. Viele flammende Reden, wie von Ricarda Lang oder Robert Habeck, begeisterten die Grünen Anhänger*Innen. 

„Die Zukunft ist erneuerbar" war eine Antwort auf das Thema der Laufzeit der AKW.

Auf dem Foto v.l.n.r.: Anja Beides, Gerd Klünder, Claudia Roth, Ingeborg Seliger

Ortsverband der Grünen trifft sich mit Kreissprecherin

Zu einem Gedankenaustausch trafen sich VertreterInnen aus Fraktion und Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen in Beckum mit der neuen Kreissprecherin Katja Behrendt. Behrendt wurde im Juni in die Spitze des Grünen-Kreisverbandes gewählt. Sie folgt damit auf Hedwig Tarner, die mit der Landtagswahl als Abgeordnete in das Parlament gewechselt ist.

Themen des Gesprächs waren die Besonderheiten der industriell geprägten Stadt und die daraus entstehenden Herausforderungen der Energiewende. Die Fraktionsvorsitzenden Nadhira de Silva und Peter Dennin erklärten, dass die in Planung befindlichen modernen Windenergieanlagen lediglich 20 Prozent des Strombedarfes in Beckum decken und es somit noch ein weiter Weg bis zur Klimaneutralität sei, allerdings gehe es mit dem Ausbau von PV-Anlagen auf städtischen Dachflächen, der beschlossenen PV-Verpflichtung für Neubauten sowie einer „kalten“ Nahwärmeversorgung für ein geplantes Neubaugebiet nach jahrelangem Stillstand endlich voran. Als problematisch betrachten die Grünen auch den Investitionsstau bei Feuerwehr, Schulen und Kindertagesstätten.

Behrendt erkundigte sich nach der Entwicklung der Grundwasserstände. „Die Trockenheit der letzten Jahre hat als erstes Auswirkungen auf die Natur und die Landwirtschaft.“, so Behrendt. „Auch wenn die Trinkwasserversorgung bisher gesichert ist, muss kurzfristig auf allen Ebenen reagiert werden.“

Weitere Themen waren das Klimaschutzkonzept der Stadt Beckum von 2015, die Bürgerbeteiligung an Energiegenossenschaften, eine bessere Finanzausstattung von „Frauen helfen Frauen“ durch den Kreis und Möglichkeiten, Einzelmaßnahmen aus dem beschlossenen Radverkehrskonzept zügig umzusetzen.

Bürgerversammlung Ja, Kirchplatzentwurf Nein

Dem Beschluss im gestrigen Bauausschuss, eine Eigentümerversammlung auf Basis der vorgelegten Planungsunterlagen, konnten wir Grünen nicht zustimmen. Diese sehen u.a. vor, nahezu den gesamten Bereich zwischen Kirche und Clemens-August-Straße zu versiegeln, obwohl eine Einbindung dieser Fläche für den Wochenmarkt gar nicht vorgesehen ist. Dies widerspricht jeglichen Empfehlungen, Innenstädte für den Klimawandel zu wappnen.

 

Für falsch halten wir außerdem, das derzeit vorgesehene und mehr als problembehaftete Pflaster des Marktplatzes auch auf dem Kirchplatz einzusetzen. Bezüglich des Argumentes, die Umgestaltung müsse erfolgen, da die Grünflächen schlimm aussähen und lediglich für die Hinterlassenschaften von Hunden genutzt würden, sehen wir leider auch keine zielführende Änderung: ähnliche Grasflächen sind auch im neuen Entwurf vorgesehen, und wie diese nach einer intensiven Nutzung aussehen, davon konnte man sich ein Bild nach der erfolgreichen Sommer-Karnevalsparty machen.

 

Eine Bürgerversammlung zu dieser Planmung ist wichtig, jedoch nicht mit diesem - in unseren Augen - absolut nicht mehr zeitgemäßen Entwurf der Umgestaltung.

Energiewende | Neuigkeiten vom Bund

„Energiewende von unten: Steuerliche Entlastung und Bürokratieabbau kommen!

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Interessierte,

die Bundesregierung hat heute weitreichende steuerliche Entlastungen und Entbürokratisierungen für die dezentrale Nutzung von Photovoltaikanlagen beschlossen. 

Damit setzen wir den Kurs des konsequenten Bürokratieabbaus und des Ausbaus der Erneuerbaren fort. Das haben wir beschlossen:

Wir stellen klar, dass Balkonsolaranlagen keine absurden Abschaltvorrichtungen benötigen. Das gilt für alte wie neue Anlagen.

Neue PV-Anlagen bis 25 kWpeak brauchen auch keine Steuerungseinrichtungen bzw. Begrenzung der Wirkleistungseinspeisung auf 70% mehr. Für Altanlagen wird die sogenannte 70% Regelung bis 7 kWp ab 1.1.23 komplett aufgehoben.

Einnahmen und Entnahmen im Zusammenhang mit PV-Anlagen bei Einfamilienhäusern & Nebengebäuden bis 30 kWp werden von der Einkommenssteuer freigestellt.

Auch in Mehrfamilienhäusern werden Einnahmen und Entnahmen aus Photovoltaikanlagen sogar bis zu 100 kWp von der Einkommenssteuer freigestellt. (15 kWp pro Wohn- oder Gewerbeeinheit)

Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass PV zwar wirtschaftlich ist, aber große Profite damit dezentral nicht zu machen sind. Aufwändige Steuererklärungen entfallen!

Für die Lieferung und Installation von Photovoltaikanlagen für Wohnungen und öffentliche Gebäude sowie zugehöriger Komponenten und Speicher führen wir einen Nullsteuersatz in der Umsatzsteuer ein. Damit nutzen wir die Spielräume der neuen EU-Mehrwertsteuersystemrichtlinie.

Lohnsteuerhilfevereine dürfen künftig Arbeitnehmer*innen weiter steuerlich beraten, wenn sie in eine PV-Anlage investiert haben.

Für die Jahre 2022, 2023 und 2024 kommt zudem eine Regelung im EEG, die einen zusätzlichen Anreiz zur Stromproduktion aus Biogasanlagen setzt.

Außerdem kommt für den 15. Januar 2023 eine zusätzliche „Krisensonderausschreibung“ für Solaranlagen in Höhe von 1.500 MW. Hier besteht noch ein Vorbehalt auf Beihilfegenehmigung der EU-Kommission (wir sind optimistisch!).

Aus dem Nähkästchen der Regierung: Die steuerlichen Maßnahmen wurden aus dem Bundesfinanzministerium vorgeschlagen und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz nach Kräften unterstützt.

Das zeigt: Die Regierung zieht beim Ausbau der Erneuerbaren an einem Strang!

Schon im Osterpaket hatten wir zahlreiche Entbürokratisierungen für die Erneuerbaren Energien und ihre Nutzung in Bürgerhand auf den Weg gebracht. Der Bundestag hat diese inzwischen beschlossen. 

Weitere Entbürokratisierungen sind in Vorbereitung und Umsetzung. Dabei zielen wir vor allem auf bürokratische Lasten für kleine und mittlere Unternehmen und Privathaushalte, wenn sie sich für den ökologischen Wandel einsetzen. Wer in erneuerbare Energien investiert, muss gefördert und nicht gegängelt werden.

Über sachdienliche Hinweise auf konkrete und umsetzbare Entbürokratisierungen freue ich mich! Vielen Dank an alle, die schon mit ihren Hinweisen beigetragen haben.

Bei all dem gebührt besonderer Dank an die vielen Mitarbeiter*innen im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und weiteren Ministerien, die all diese Arbeit zusätzlich zum Aufräumen von jahrelangen Versäumnissen bei der Energiewende schultern. Das sind stille Heldinnen und Helden der Energiewende!

Doch all das ist nur der Anfang. Bürokratieabbau ist nicht nur notwendig bei den Erneuerbaren Energien. Wir werden das zusammen mit dem federführenden Justizministerium und der gesamten Bundesregierung breit angehen.

Wir liefern die Veränderungen für eine sozial-ökologische Marktwirtschaft, wie im Koalitionsvertrag angekündigt. Punkt für Punkt, Gesetz für Gesetz arbeite ich daran hinter den Kulissen des Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz - wie so viele im Regierungsteam!

Verbreitet diese guten Nachrichten gerne weiter und teilt meinen Tweet dazu: twitter.com/sven_giegold/status/1570002494088003586

Mit erneuerbaren Grüßen,

Ihr und Euer Sven Giegold

Neues Feuerwehrgerätehaus in Neubeckum

Heute Morgen trafen sich der Bürgermeister, Fachbereichsleitungen, Anwohnende und VertreterInnen der Politik in Neubeckum. Trotz des anhaltenden Regens guckte man in fröhliche Gesichter, die dem Spatenstich für das neue  Feuerwehrgerätehaus in Neubeckum beiwohnten. Der notwendige Neubau soll 2024 fertiggestellt werden.

Endlich Photovoltaik- Pflicht auf Dächern von Neubauten!

Die Beckumer Grünen haben gemeinsam mit einem Großteil der anderen Ratsfraktions- Mitgliedern in der vergangenen Woche für die Pflicht zur Installation von Photovoltaikanlagen auf Dächern von Neubauten gestimmt. Schade ist nur, dass es auch hier wieder einige Ausnahmen geben wird. Aus unserer Sicht müsste es generell eine Pflicht geben, denn auch Fassaden kann man zur Energieerzeugung nutzen. Auch hier rechnet sich die Installation nach einigen Jahren. Auf jeden Fall benötigen wir ein Mehr an Energieautonomie! Das bedeutet, dass auch im Bestand die Dächer mit PV versehen werden sollten, Flächen-PV und Windkraft von kommunaler Seite unterstützt werden muss.

Antrag zur Nutzung des Freibadwassers

Derzeit endet die Freibadsaison☀️, sodass die Bäder in Beckum und Neubeckum für die Winterzeit vorbereitet und das Wasser???? abgelassen werden muss. Unseres Wissens wird ein Großteil abgepumpt, gefiltert und anschließend chlorfrei der Kanalisation zugeführt. Bei der derzeitigen Notwendigkeit☝️, Energie und somit Ressourcen einzusparen bei gleichzeitiger Suche nach Maßnahmen der langanhaltenden Dürre entgegenzuwirken, sollte auch das vorhandene Wasser der Freibäder in die Überlegungen mit einfließen. Da die Vorgänge zum Saisonende zum Teil bereits in die Wege geleitet wurden, ist Eile geboten.

Antrag:

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt, dass die Stadt Beckum prüft, ob und wie eine ????sinnvolle Nutzung des Freibad-Wassers zur Bewässerung???? der durch die Trockenheit in diesem Sommer arg gebeutelten Vegetation in Beckum möglich ist.

Begründung:

Die Hitze und Trockenheit setzen den Bäumen gerade in Städten und Gemein- den zu. Sie sind seit Jahren erheblichen Belastungen durch die Folgen des Klimawandels ausgesetzt. Stadtbäume sind nicht nur wichtig, weil sie klimaschädliches Kohlendioxid speichern und Sauerstoff liefern. Sie reinigen die Luft und kühlen die Umgebung. Sie spenden Schatten, dämpfen Umgebungslärm und dienen der biologischen Vielfalt.

Die Stadt Münster hat Mitte Juli bereits gezeigt, wie Wasser aus einem Schwimmbad zur Wässerung von Stadtbäumen genutzten werden kann. Traktoren mit großen Fässern und Tankwagen haben das gefilterte Wasser abgeholt und über 7.000 Bäume gewässert. Das Chlor im Schwimmbadwasser hatte sich laut Münsters Stadtverwaltung zuvor abgebaut, und das Wasser konnte problemlos verwendet werden.

MiniPV | Antrag beschlossen

Der Erlass einer Förderrichtlinie für Mini-PV Anlagen, von Bündnis 90 / Die Grünen Beckum wurde nun einstimmig beschlossen.

Die Antragsrichtlinien werden nun ausgearbeitet.????☀

Fraktionssitzung der Grünen bei Verve!

Die Fraktionssitzung der Grünen tagte auf Einladung von Verve am 29.09. im
gemütlichen Stadtteilwohnzimmer in Neubeckum.
Wir haben uns in dem liebevoll eingerichteten Café sehr wohlgefühlt und die Fraktionsarbeit lief wie am Schnürchen.

@Amanda Bailey informierte uns über die Vereinsarbeit des „Verve! Gemeinschaft, Kultur & Schwung für Neubeckum e.V.“, die Funktion des Stadtteilwohnzimmers und die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen.

Wir würden uns freuen, wenn viele Bürger*innen das Café sowie die tollen Veranstaltungsangebote von „Verve!“ nutzen.

Hier eine Übersicht:

Seniorentreff "Seniorenquatsch mit Ulla" Kaffee, Kuchen und Spielspaß
Jeden Montag ab 15 Uhr, Stadtteilwohnzimmer, Hauptstraße 37, #Neubeckum
 
oder
 
"Spiele spielen"
jeden 3. Samstag im Monat, 12-18 Uhr, Stadtteilwohnzimmer, Hauptstraße 37, #Neubeckum
 
oder die "einmaligen" Gelegenheiten:

Fairer-Kaffee-Klatsch im Stadtteilwohnzimmer
Sonntag, den 18. September, zwischen 14–17 Uhr, Stadtteilwohnzimmer, Hauptstraße 37, #Neubeckum
 
Das Festival "Neubeckumer Denkmal-Konzert"
Samstag, den 24.09., zwischen 17-21 Uhr, #Neubeckum
 
Bürgerbrunch
Sonntag, den 25.09. zwischen 10-14 Uhr im Bahnhof #Neubeckum
mit Anmeldung 02525-80788 oder stfranziskus-neubeckum@bistum-muenster.de

oder, oder, oder ...
www.verve-neubeckum.de

Ausstellung "was ich anhatte ..."

Die Wanderausstellung „was ich anhatte“ befasst sich mit der Thematik sexueller Gewalt an Frauen.  In der Zeit vom 13.08. bis 26.08.2022 ist die Ausstellung im Bahnhof Neubeckum jeweils mittwochs und samstags von 15 bis 18 Uhr und donnerstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet. 
12 Frauen teilen ihre Erfahrungen mit sexueller Gewalt, ihre Geschichten und die Kleidung die sie während einer Tat anhatten sind in der Ausstellung zu lesen und zu sehen. Diese Frauen wollen nicht mehr schweigen und „Opfer“ sein. Sie wollen mit dieser Ausstellung anderen Frauen Mut machen 
Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen haben sich die Ausstellung bereits angesehen.
Die von Frauen helfen Frauen organisierte Wanderausstellung ist sehenswert.

Foto von links
Gaby Trampe, Gabriele van Stephaudt (Frauenberatungsstelle)Sandra Bothe(Kreispolizeibehörde Warendorf) Angelika Grüttner-Lütke, Ulrike Mittmann, (Grüne) Poetry Slammerin Ella Anschein)

Anfrage zum Sachstand Energie-Einsparung durch die Stadtverwaltung Beckum

Durch den Krieg in der Ukraine und damit verknüpften Energiekrise sind viele Maßnahmen zum Energiesparen durch die Bundesregierung, den Landesregierungen und in vielen Kommunen in die Wege geleitet worden. Wir gehen davon aus, dass die Stadtverwaltung Beckum ebenfalls Pläne zur Energie-Einsparung erstellt und evtl. bereits umgesetzt hat.
Bündnis 90/Die Grünen bittet darum, zeitnah in dem entsprechenden Ausschuss über die Pläne und Maßnahmen der Stadt Beckum zu informieren und eine offene Diskussion über weitere Maßnahmen zuzulassen.

Anfrage zur Erstellung eines Hitzeaktionsplans durch die Stadtverwaltung Beckum

In vielen Orten in NRW - ebenso wie in Beckum – kommt es diesen Sommer zu extrem hohen Temperaturen über einen längeren Zeitraum. Deshalb haben einige Städte bereits Hitzeaktionspläne erstellt, um Ihre Bewohner*innen besser zu schützen.
Das Umweltministerium in NRW stellt den Kommunen eine Förderung für die Erstellung von Hitzeaktionsplänen zur Verfügung und das Landeszentrum Gesundheit berät die Kommunen, wie hitzebedingte Risiken vermindert werden können. Zu den Empfehlungen gehören unter anderem
- Begrünung und Entsiegelungen der Städte
- Zusätzliche Schattenflächen schaffen
- Dämmung von Gebäuden

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen bittet daher darum, zeitnah in dem entsprechenden Ausschuss darüber zu berichten, ob derartige Überlegungen
auch bereits für die Stadt Beckum eine Rolle spielen und welche Ausprägungensie ggf. haben.
Außerdem bittet die Fraktion darum, zu prüfen, inwieweit diesbezüglich noch Maßnahmen hinsichtlich der Umgestaltung des Kirchplatzes im Rahmen der bewilligten Förderung Berücksichtigung finden können. Nach unserer Einschätzung dürften sich Maßnahmen, die energiesparend sind oder dem Hitzeaktionsplan des Landes NRW entsprechen, vor dem Hintergrund derzeitiger nationaler und internationaler Probleme nicht förderschädlich auswirken.

Meinung Ja – Falschaussagen Nein

Es ist in hohem Maße zu unterstützen, wenn Menschen in der Öffentlichkeit ihre Meinung insbesondere zu aktuellen Themen äußern, gerade auch in Form von Leserbriefen. Es ist aber ärgerlich, wenn falsche Andeutungen zu Richtigstellungen zwingen, damit in der Öffentlichkeit kein falsches Bild entsteht, wie jüngst geschehen. Bündnis 90/Die Grünen hat seinerzeit der finalen Entscheidung zu den Umgestaltungsmaßnahmen des Kirchplatzes im Haupt- und Finanzausschuss aus verschiedenen Gründen n i c h t zugestimmt, sondern sich enthalten und zwar als einzige Fraktion. Genauso falsch ist es, die gesamten Maßnahmen mit dem amtierenden Bürgermeister Michael Gerdhenrich in Verbindung zu bringen, da sämtliche Planungen und Entscheidungen in die Zeit seines Amtsvorgängers fallen. Wer möchte, kann sich stets im Ratsinformationssystem der Stadt Beckum faktisch richtig über alle Entscheidungsprozesse informieren. Nahezu grotesk wird es jedoch, wenn den Grünen eine Umbenennung in „Betongraue“ nahegelegt wird, sind sie es doch, die sich schon immer und regelmäßig in Form von Anträgen zu Grünanpflanzungen, Baumschutzsatzungen, dem Ausbau regenativer Energien, der Förderung des Radverkehrs etc. zum Erhalt der Natur und für Nachhaltigkeit glaubhaft eingesetzt haben und nicht erst jetzt, wo der Klimawandel uns die Grenzen unserer überschwänglichen Lebensweise eindrucksvoll aufzeigt – hierfür bedarf es allerdings Mehrheiten.

Wer Grün will, muss Grün wählen!

Bänke auf dem Marktplatz

Auch Bündnis 90/Die Grünen unterstützen selbstverständlich die Inhaber der Außengastronomie auf dem Marktplatz. Die Geschäftsübernahmen „Zum Pütt“ und „Roll N Cone“ erfolgten nach dem Beschluss vom März 2021, so dass wir eine Anpassung der Aufstellung der Bänke und Müllbehälter befürworten und dem geänderten Antrag der FDP im BAU-Ausschuss gefolgt sind mit der Platzierung der Bank westlich vom Baum bei „Roll N Cone“. Dieser Vorschlag fand eine einstimmige Mehrheit.

Dem Verzicht der weiteren Bank haben wir 2 Vorschläge entgegengesetzt. Aufstellung vor Markt 7 neben der bereits stehenden Bank. Hausinhaber und Geschäftsinhaberin würden ihr Einverständnis gegeben.

Als weitere Möglichkeit sehen wir die Platzierung unter den Bögen im Schatten, vor den Fenstern des Tante-Emma-Laden des Museums.

Für die Aufenthaltsqualität werden „kostenfreie“ Sitzplätze ohne Bestellpflicht dringend benötigt.

Es wurde eine Prüfung der Platzierung durch die Verwaltung beschlossen.

#Beckum#Neubeckum#gruenesBeckum#BEgreen

Städtepartnerschaft La Celle Saint-Cloud

37 Beckumer/Neubeckumer verbrachten ein erlebnisreiches Wochenende in der französischen Partnerschaft.

Neben der Besichtigung von Versailles und einem Tag in Paris, der zur freien Verfügung stand, war einer der Höhepunkte das Stadtfest mit grandiosem Feuerwerk zum Abschluss

Die französischen Gastgeber sorgten für ein gelungenes Wochenende mit vorzüglicher Versorgung und netter Unterhaltung.

Die Mitglieder des Fördervereins haben diesen Ausflug perfekt vorbereitet!

Von den Grünen mit an Bord, Ulrike Mittmann, Nadhira de Silva und Patrick Schwerte.

Antrag Mini PV Anlagen

Der Antrag von Bündnis 90/Die Grünen ein Förderprogramm für die Anschaffung von Mini-PV Anlagen für Mieter*innen und Eigentümer*innen einer Wohnung zu erstellen wurde in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 15.06.22 einstimmig beschlossen. 15.000,—Euro werden dafür im Haushalt 2023 eingestellt, die Förderung beträgt 200,—Euro pro Haushalt. 

Worum geht es in dem Antrag:
Der Kreis Warendorf hat ein Förderprogramm für PV Anlagen auf privaten Hausdächern beschlossen. In Beckum können somit 73 Solardächer mit einem Betrag von jeweils 500,— Euro bezuschusst werden. 

Was ist jedoch mit Menschen die kein Haus besitzen sondern nur eine Miet - oder Eigentumswohnung haben?
Auch denen muss die Möglichkeit gegeben werden selber Solarstrom zu erzeugen. Diese möchten auch ihren Beitrag zum Stromsparen und Klimaschutz leisten. 
Gerade aufgrund der steigenden Energiepreise und nicht zuletzt der drastische Preisanstieg durch den Krieg in der Ukraine, der unsere energetische Abhängigkeit aufzeigt, unterstreicht die Bedeutsamkeit auch solch kleiner Schritte. 

Durch den einstimmigen Beschluss in der Sitzung wird nun eine Förderrichtlinie dazu erarbeitet. 
Die Mini-PV Systeme lassen sich leicht an Balkonbrüstungen montieren und der erzeugte Strom kann über die Steckdose direkt als Eigenverbrauch nutzbar gemacht werden. Die kleinen Solaranlagen lassen sich einfach entfernen und können an anderer Stelle weiterbetrieben werden.

Ukraine-Flagge gemeinsam gehisst

Die Ukraine-Flagge am Rathaus Neubeckum wurde bereits 2 Mal entwendet. Zuletzt wurde der Fahnenmast in der vergangenen Woche umgeknickt und entwendet. Daraufhin hat Bürgermeister Michael Gerdhenrich nun gemeinsam mit den Fraktionsvorsitzenden die Flagge erneut gehisst, um ein deutliches Zeichen der Solidarität mit den Menschen aus der Ukraine und gegen Hass, Desinformation und Intoleranz zu setzen.

Unterdessen hat die Stadt Beckum 3 neue Fahnenmasten bestellt, die stärker gegen Umknicken gewappnet sein werden. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 2.000 Euro.

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Foto 1 (mit Flagg): Zeigen gemeinsam Flagge: v. l. Bürgermeister Michael Gerdhenrich mit Felix Markmeier-Agnesens (SPD), Nadhira De Silva (Bündnis 90/Die Grünen), Timo Przybylak (FDP), Gregor Stöppel (FWG), Peter Dennin (Grüne), Andreas Kühnel (CDU) und Ute Zeyn (Grüne).

Foto 2: v. l. Nadhira De Silva, Ute Zeyn, Peter Dennin (alle Bündnis 90/Die Grünen), Gregor Stöppel (FWG), Andreas Kühnel (CDU), Timo Przybylak (FDP), Bürgermeister Michael Gerdhenrich (parteilos) und Felix Markmeier-Agnesens (SPD).

Eröffnung des ersten klimaneutralen Abschiedshaus in NRW. 

Am Freitag wurde das klimaneutrale Abschiedshaus Stutenbäumer/Huerkamp in Beckum eröffnet.  Es ist das erste klimaneutrale Abschiedschiedshaus in NRW. Viele Gäste waren gekommen und von den neuen Räumlichkeiten sehr angetan. 

Grünen-Antrag auf Verschiebung „Maßnahme Hansaring“ und Einholung eines Lärmschutzgutachtens findet deutliche Mehrheit

In der heutigen Sitzung des Bau-Ausschusses folgte eine breite Mehrheit dem Vorschlag der Grünen, die Abstimmung zum Tagesordnungspunkt „Rückbau der Schikanen am Hansaring“ zu verschieben und zunächst ein Lärmschutzgutachten einzuholen. Ein aktuelles Urteil des Verwaltungsgerichts Köln führte in einem ähnlich gelagerten Fall zur Aufhebung des Ratsbeschlusses, da ein Lärmschutzgutachten bei der verwaltungsseitigen Ablehnung von Bürgeranträgen auf Tempo-30 an vier Stellen nicht ausreichend gewürdigt wurde.

Solarbedachung am Aldi Parkplatz

Im Ausschuss setzten wir uns zudem dafür ein, dass auf Gewerbeflächen mit mehr als 35 Parkplätzen eine Solarenergie-Überdachung der Stellflächen verbindlich aufgestellt wird.

Mit einer Überdachung würden der bereits asphaltierten Fläche weitere Nutzen verliehen werden.
☀️Hitzeinseln würden vermieden, ????Elektroautos könnten während des Einkaufs geladen werden, der Lärm der Einkaufswagen und Autotüren würden gemindert und bei ????Starkregen könnte nach dem Schwammprinzip Regenwasser zurückgehalten werden um Ereignisse wie im letzten Sommer zu verhindern, als die Kreuzung knietief überflutet war.

Mit dem Beschluss die Stellplatzanlage auszuschließen, ist dieser Traum für den Klimaschutz geplatzt.

Entscheidung - KITA auf dem Jakob

Das neue Baugebiet „Auf dem Jakob“ wurde von uns Grünen abgelehnt, da der dadurch zu erwartende vermehrte Verkehr aus unserer Sicht noch nicht ausreichend erörtert und eine zufriedenstellende Verkehrsplanung erfolgt ist. Das von der Investoren-Firma vorgestellte Projekt über die Bebauung zeichnet sich durch zukunftweisende ökologische Gestaltung aus und findet diesbezüglich unsere Zustimmung.

Danke an alle Wähler in NRW, die uns Ihr Vertrauen geschenkt haben.

Wir gratulieren der evb zum 25-igsten Firmenjubiläum und wünschen Ihnen eine erfolgreiche Zukunft.

Eröffnung des Stadtteilwohnzimmers in Neubeckum

Heute am 29. April wurde das vom Verein Verve! e.V. initiierte Stadtteilwohnzimmer in der Neubeckumer Hauptstraße eröffnet. Mit viel Liebe zum Detail haben die Ehrenamtlichen den Raum gestaltet, so dass es ein Ort für gute Gespräche, einer ausgelassenen Spielatmosphäre und vielfältiger Kulturangebote sein kann. Jetzt müssen nur noch die Menschen kommen und es mit Leben füllen!
Ein herzliches Dankeschön und unser Respekt gilt den Vereinsmitgliedern, die dieses ermöglichen.

Waldinspektion am Hohen Hagen - Auswirkungen der Klimakrise

Auf Einladung des Solarenergie-Förderverein (SFV) Infostelle Ost-Münsterland und des Vereins anders ackern e.V. führte der Förster Fritz Arendt Quandt ca. 40 interessierte Menschen, darunter befanden sich Monika Gerber und Ute Zeyn von den Beckumer Bündnis 90 die Grünen, durch ein Waldgebiet am Hohen Hagen. Herr Quandt wies in seiner Führung auf die durch den Klimawandel erzeugten deutlich sichtbaren Schäden an Buchen und Fichten hin. Für die Wiederaufforstung sei regionales Samengut notwendig. Bei “Fremden” würde es oft zu Ausfällen kommen, da das unbekannte Boden- Milieu Stressreaktionen bei den Setzlingen erzeugen könnte. Auch eine natürliche Verjüngung des Waldes ohne menschliches Eingreifen könne zur Waldaufforstung beitragen. Dies sei positiv, da so keine Bodenverdichtung durch schweres Gerät entstünde sowie eine Überhitzung des Bodens durch Freilegung der Fläche vermieden werden könne.

Hedwig Tarner spricht sich gegenüber dem Wirtschaftsminister Robert Habeck gegen jegliche Nutzung von Fracking und den Weiterbetrieb der Atomanlagen aus.

Landtagswahlen

Viele nette Gespräche durften wir am Samstag führen. Mit von der Partie unser Kandidat für den Landtag Ali Baş.

Mahnwache am kommenden Samstag, den 23.04.22.

Mahnwache 16.4.22

An der vergangenen Mahnwache, vom Samstag den 16.4.22, erzählte uns Herr Dergun etwas über den Verein Ukraine Hilfe Beckum und die weitere vorhaben.

Einladung zum Waldspaziergang

Am 24.04.2022 wird der Solarenergie-Förderverein Infostelle Ost-Münsterland mit dem Förster Fritz Arendt-Quandt die Klimaschäden hier im westfälischen Wald begehen und anschauen, denn die Klimakatastrophe ist auch hier in Beckum, Ennigerloh und Oelde schon angekommen.

In einem zweistündigen Rundgang werden die Schäden begutachtet, und durch Fritz Arendt-Quandt genauer aufgezeigt und bewertet.

Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Gaststätte Hoher Hagen (Zum Hohen Hagen 4, 59320 Ennigerloh).

Fritz Arendt-Quandt war 20 Jahre Revierförster im Sauerland und ist jetzt in der Zentrale vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW, sowie als Berater in der Privatwaldbetreuung tätig.

Alle Interessierten und die Presse sind herzlich eingeladen mitzugehen.

Vergangene Mahnwache vom 9.4.2022

Danke an den Projektchor der Evangelischen Kirchengemeinde und den Schoenefeldt Chor,
die uns an der vergangenen Mahnwache mit Ihrer Musik unterstützt haben.

Unser Start in den Landtagswahlkampf

Verkehrssicherheit muss Vorrang haben

Wir Grünen schwenken unsere Fähnchen nicht in den Wind, sondern haben bereits von Anfang an gegen diesen Beschluss gestimmt und zwar allein.
Wir begrüßen zu Gunsten der Verkehrssicherheit aller die Entscheidung der Ratsmehrheit, über die Zukunft der Verkehrsregelung auf dem Hansaring noch einmal zu beraten. Das Beibehalten von Tempo 50 bei gleichzeitiger Entfernung der Fahrbahnverengungen und zunehmenden Schul-, und KiTa- und Anwohner*innen-Verkehr schreit geradezu nach Raserei und drohenden Unfällen. Wer hier von ideologischen Vorbehalten spricht, verschließt die Augen vor der Wirklichkeit und versteckt sich hinter Paragrafen. Die Frage darf nicht lauten, ob, sondern wie ein Tempo 30 auf dem Hansaring umsetzbar wird, und welche Voraussetzungen hierfür geschaffen werden müssen.

Programmpunkte der Mahnwache am 2.4.22

Uraufführung des deutsch-ukrainischen Projektes „Topolja – Der Pappelbaum".????

Melodie: Alexei Kholodova, Übersetzung des ukrainischen Gedichts: Lena Kholodova, Arrangement Wolfgang König, Einstudierung des Chores: Veronika te Reh - beim Zwischenspiel hören wir Alexei und Lena Kholodova das Gedicht in ihrer ukrainischen Sprache rezitieren.
Die "kleinen Friedens-Täubchen???????? ein Ensemble von 24 Kindern der Beckumer"Liederstrolche" und den Oelder "Crossies" haben für die Anwesenden gesungen.????
Zum Abschluss sang???? der Cross Over Chor das Lied "Wir sind die Wärme der Erde". ☀????

Gesangsprojekt für Frieden

Der Projektchor der Evangelischen Kirchengemeinde und der Schoenefeldt Chor laden zum Friedenssingen unter dem Motto "Deine Stimme für den Frieden" auf der Mahnwache für Frieden in der Ukraine, veranstaltet vom Arbeitskreis Klimaschutz ein.

Weitere Infos auf: https://chorwaf.de

Zusammenfassung der vergangenen Mahnwachen Versammlung

Der Verein be-Ukraine wurde stellvertretend für Herr Marcus Dergun von Frau Iza Gryksa vorgestellt.
Tatkräftige Unterstützung wird dringend benötigt.
Die Hilfeleistungen von be-Ukraine ist sehr umfassend, von Hilfsgütern bis Vor-Ort-Betreuung der Geflüchteten.
Weitere Infos unter https://www.facebook.com/be.Ukraine.e.V/
Wir danken den Organisatoren der Mahnwache vom AK Klimaschutz.

Fridays for Future (25.03.2022)

Am vergangenen Freitag (25.03.2022) war Ute Zeyn, Mitglied der Beckumer Grünen Ratsfraktion, in Hamm bei der Fridays for Future Demo. 200 Menschen machten sich lauthals stark für den Umbau zu einer 100%  CO2 klimaneutralen Energiewende mit erneuerbaren Energien.

Aufruf zum Müll sammeln

Frei nach dem Motto “Viele Hände bereiten der Arbeit ein schnelles Ende” möchte ich sie, die Einwohner*innen von Vellern, Roland, Neubeckum und Beckum, herzlichst auffordern, in der nächsten Woche sich eine Stunde Zeit allein oder mit Verwandten und Freunden zu nehmen, um den Müll von ihren Lieblingsorten und Wegen zu befreien.
Wir werden es dann gemeinsam genießen könne!!!!
Mit sonnigen Grüßen
Ute Zeyn

Spiegel unter Brücken für die Radverkehrssicherheit

Unter den Brücken entlang des Werse-Radwegs (Autobahn und Konrad-Adenauer-Ring) sowie unter dem Paterweg kommt es häufig zu gefährlichen Begegnungen von Radfahrer*innen, die in unterschiedlichen Richtungen unterwegs sind sowie mit Fußgänger*innen, da scharfe Kurven Gegenverkehr nur sehr spät erkennen lassen. Über entsprechende Beinahe-Unfälle berichten viele Bürger*innen.

Antrag:
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt daher, dass an den besagten Stellen an den gegenüberliegenden Brückenwänden Spiegel montiert werden, die den Gegenverkehr bereits frühzeitig erkennen lassen und somit zur Verkehrssicherheit beitragen. Die Spiegel sollten vor Vandalismus sicher sein. Ansonsten wäre zu prüfen, ob hier auch Edelstahlplatten zur Lösung beitragen können.

Mahnwache - 19.03.2022

Solidarität mit der Ukraine - 19.03.2022

Auf der Mahnwache vom Wochenende hat unser Bürgermeister Michael Gerdhenrich die Resolutionen aller Fraktionen im Stadtrat zum Ukrainekrieg vorgetragen.
Die von den Fraktionen gemeinsame erarbeitete und unterzeichnete Resolution kann nun von allen Bürger*innen per Unterschrift unterstützt werden.

Sie liegt bei den Mahnwachen aus.
Wir danken allen Beteiligten.

Unser Dank für die Fotos geht an: Jürgen Platz

 

Förderung für Mini-PVs

Der Kreis Warendorf fördert gemeinsam mit den Städten und Gemeinden insgesamt 1000 neue Photovoltaikanlagen für private Hausdächer mit einem Zuschuss von jeweils 500 Euro. In Beckum können damit 73 Solardächer bezuschusst werden.
Das begrüßen wir sehr.

Nicht jede Bürger*in der Stadt Beckum hat aber ein eigenes Haus.
Mieter einer Mietwohnung oder Eigentümer einer Wohnung ohne eigenes Dach sollten aber dennoch die Möglichkeit erhalten, Solarstrom zu erzeugen. Der auf diese Weise erzeugte Strom lässt sich direkt nutzen, um den Eigenverbrauch senken.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt die Bezuschussung von Balkon- PV-Anlagen für Mieter und Eigentümer einer Wohnung, um die CO2-Emissionen in Beckum weiter zu senken. Dafür sollen 15.000 Euro im Haushalt 2023 bereitgestellt und ein Förderprogramm erarbeitet werden. Die Höhe der Förderung soll maximal 200 Euro pro Haushalt betragen.

Die kleinen Photovoltaiksysteme werden auch Mini-Solaranlagen, Balkon- Solaranlage, Mieter-Photovoltaik oder Stecker-Module genannt, weil sie sich einfach an die Balkonbrüstung montieren lassen und der erzeugte Strom über die Steckdose direkt für den Eigenverbrauch nutzbar ist. Die Mini-Solaranlagen lassen sich einfach entfernen und an anderer Stelle weiterbetreiben. Nach Anschaffung und Installation kann ein nicht unerheblicher Teil des Stromverbrauches durch das „Balkonkraftwerk“ abgedeckt werden.

Die seit geraumer Zeit steigenden Energiepreise und nicht zuletzt der drastische Preisanstieg durch den Krieg in der Ukraine, der unsere energetische Abhängigkeit schonungslos aufzeigt, unterstreichen die Bedeutsamkeit auch solch kleiner Schritte auf dem Weg zu mehr Autarkie – und dies obendrein ökologisch sinnvoll und nachhaltig.

Das Förderprogramm soll sich ausschließlich an Privatpersonen richten.

Frieden für die Ukraine - 12.03.2022

Auch diese Woche möchten wir, mit unserer Teilnahme an der Mahnwache, unsere Solidarität bekunden.

Unser Bürgermeister Michael Gerdhenrich hielt eine Ansprache.
Die Mahnwache wurde musikalisch von Manfred Grabowski und Ralf Teresiak begleitet.
Wir danken allen Beteiligten.

Unser Dank für die Fotos geht an: Jürgen Platz

THW Besichtigung - 07.03.2022

„Die Grünen-Ratsmitglieder, Nadhira de Silva, Peter Dennin und Ute Zeyn besuchten am vergangenen Mittwoch das THW in Beckum.

Die ehrenamtlichen Mitwirkenden des THW Beckum Herr Pelkmann (Dienststellenleiter), Herr Halbur (Zugführer) und Herr Emmler (Geschäftsführer vom Förderverein) berichteten über den Zweck des Vereins, die Strukturen und die vergangenen Einsatzgebiete. Zweck ist die Förderung des Zivil- und Katastrophenschutzes und der Jugendpflege sowie die Unterstützung hilfsbedürftiger Personen. Neben den bekannten ökologischen Katastrophen gehört auch die Sicherung der Zivilgesellschaft in Kriegszeiten dazu. Dieser Blickwinkel gewinnt unter dem Eindruck des Krieges in der Ukraine eine ganz neue Bedeutung. Die Mitglieder des THW sind in weniger als einer Stunde einsatzbereit, ein Rucksack mit dem Nötigsten steht fertig gepackt immer bereit. Derzeit sind rund 70 erwachsene und 40 jugendliche Mitglieder beim THW aktiv.

Die Besucher bedanken sich für dieses unermüdliche und tolle Engagement bei den ehrenamtlich aktiven Mitarbeitern des THW."

 

Auf dem Foto von links: Jörg Lambke, Ute Zeyn, Marius Halbur, Peter Dennin, Nadhira de Silva, Frederik Emmler, Ralf Pelkmann

Frieden für die Ukraine - 05.03.2022

Solidarität mit der Ukraine - 05.03.2022

Mit unserer Teilnahme an der Mahnwache möchte auch wir, unsere Solidarität bekunden.

Der Posaunenchor der evangelischen Kirche hat freundlicherweise die Mahnwache musikalisch begleitet.

Wir danken den Organisatoren*innen vom AK Klimaschutz.

Unser Dank für die Fotos geht an: Nadhira de Silva, Bernd Fernkorn, Jürgen Platz

Frieden für die Ukraine - 26.02.2022

Mit unserer Teilnahme an der Mahnwache möchte auch wir, unsere Solidarität mit der Ukraine bekunden. Gemeinsam mit den rund 200 Teilnehmern haben wir der Menschen in der Ukraine gedacht und ihnen den spontanen Sing-Flash-Mob den Kanon „Herr, gib uns deinen Frieden“ gewidmet.

Wir danken den Oranisatoren*innen vom AK Klimaschutz.

Unser Dank für die Fotos geht an: Nadhira de Silva, Bernd Fernkorn, Jürgen Platz

Anfrage zur LKW-Parksituation Zollamt/Obere Brede

Sehr geehrter Herr Gerdhenrich, 

die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen erreichten in jüngster Zeit Anfragen aus der Bürgerschaft zum Thema WC- Einrichtungen für Lastkraftwagenfahrer*innen.

Dies betrifft den Parkplatz des Hauptzollamtes am Konrad-Adenauer-Ring sowie das Gewerbegebiet Oberer Brede und hier insbesondere den Bereich rund um die Steinkühlerstraße. Hierbei handelt es sich um Fahrer*innen, welche mit ihren Fahrzeugen den Parkplatz des Hauptzollamtes sowie das Gewerbegebiet Obere Brede aufsuchen und am Tag der Anlieferung nicht mehr entladen bzw. abgefertigt werden können, genauso wie Fahrer*innen, die die dortigen Parkflächen mit ihren Fahrzeugen aufsuchen (müssen), um ihre gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten einzuhalten. Fehlende Sanitäreinrichtungen sowie Müllentsorgungsmöglichkeiten sorgen hier so für ein erhöhtes Aufkommen an Unrat, was bis zum notgedrungenen „Waschen und Urinieren im Freien“ führt.

Des Weiteren werden durch nächtlich betriebene LKW-Kühlaggregate bzw. Standheizungen Lärmimmissionen in der unmittelbaren Anwohnerschaft beklagt. Dabei sind es für die Fahrer*innen nach teilweise extrem strapaziösen Fahrten menschenunwürdige Verhältnisse, die sie derzeit vorfinden – ohne Toilette, ohne fließendes Wasser und ohne Aufenthaltsmöglichkeit vor Ort.

#Beckum #gruenesBeckum #BEgreen

Bäume für “Zukunftswald” gepflanzt - 18.02.2022

Bei einer Baumpflanzaktion von 90 Bäumen auf dem Neuen Laakenhof in Enniger beteiligten sich Monika Gerber und Ute Zeyn, beide von Bündnis 90 /Die Grünen, an den Arbeiten.

Zusätzlich dürfen dort die gespendeten Bäume vom Grünen-OV Beckum stehen, 7 an der Zahl – für jedes derzeitige grüne Beckumer Ratsmitglied. Die noch fehlenden 2 Bäume werden am 05.03.2022 dort gepflanzt.

Es gibt einige gute Gründe, warum auf dem Laakenhof-Gelände weitere Bäume für den “Zukunftswald” gepflanzt wurden: für den Erhalt der biologischen Vielfalt, CO2-Speicher, gesunde Wasser- und Nährstoffkreisläufe, Lebensraum für Tiere, Pflanzen und Menschen.

Kommune-Mitglied Fritz, gelernter Förster, hat die verschiedenen Baum-Arten (Rotbuchen, Europäische Lärche, Küstentanne, Mammutbaum, Roteiche, Butternuss, Schwarznuss, Linde, Esskastanie und Stieleiche) ausgesucht, und entsprechende Pflanzpläne erstellt.

Zusammen mit Mitgliedern des Vereins anders ackern e.V. wurden jetzt ca. 90 Bäume in der Größe von 30-50 cm und 250-350 cm bei Gemeinschaftsaktionen gepflanzt.

#Beckum #Neubeckum #gruenesBeckum #BEgreen

Antrag auf Erstellung eines kommunalen Aktionsplanes gegen Gewalt an Frauen und Mädchen gemäß der Istanbuler Konvention

Die Istanbuler Konvention - Übereinkommen des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen und häuslicher Gewalt - wurde in Deutschland am 12. Oktober 2017 ratifiziert. Um die Umsetzung voranzutreiben, ist es von größter Bedeutung, neben Bundes- und Landesplänen zielorientierte Aktionspläne auch kommunal zu verankern.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt die Erstellung eines kommunalen Aktionsplans gegen Gewalt an Frauen und Mädchen gemäß der Istanbuler Konvention

 

Ziele dieses Aktionsplanes sollen sein:

- Hilfs- und Unterstützungsangebote in der Kommune zu analysieren, zu verknüpfen und erkennbare Lücken zu schließen

- Bestehende Netzwerke zu bündeln und weiter zu entwickeln

- Ortsansässige Vereine/Verbände zu sensibilisieren

- Weiterbildungsmöglichkeiten zu schaffen

- Bedarfe zu erkennen und zu benennen

 

Die Stadt Beckum verfügt mit „Frauen helfen Frauen“, der Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt und der Stelle der Gleichstellungsbeauftragten neben weiteren engagierten Institutionen über gute Voraussetzungen, um Handlungsfelder im Bereich Prävention und Intervention darzustellen und entsprechende Handlungsempfehlungen abzuleiten.

Die „Istanbuler Konvention“ wurde in der Sitzung des Ausschusses für Inklusion, Gleichstellung, Soziales, Wohnen und Ehrenamt ausführlich durch Frau Renate Janßen, Leiterin der Fachstelle für interkulturelle Mädchenarbeit in NRW erläutert.

Der kommunale Aktionsplan muss jedes Jahr evaluiert werden.

Zertifikat der Energieversorgung Beckum

Bündnis 90 / Die Grünen deckt im Jahr 2021 durch den Strombezug von ????energreen den gesamten Strombedarf aus 100 Prozent erneuerbaren Energien.

Durch einen Ökoenergie-Zuschlag wird zudem derAusbau der erneuerbaren Energien in der Region gefördert.

energreen bedeutet aktiver Umweltschutz. Der Bezug von energreen garantiert den regionalen Ausbau der Stromezeugung aus emeuerbaren

Energien - dadurch wird die dezentrale Versorgung gestärkt und die regionale Wirtschaft gefördert.

Höchstens 20 Prozent des gezahlten Aufschlages sind für Zertifizierung und Marketingmaßnahmen vorgesehen. Mindestens 80 Prozent fließen zweckgebunden in die Förderung oder den Ausbau von Anlagen zur Ezeugung emeuerbarer Energien.

energreen - transparent, sauber, sicher.

Hilfe, die Radfahrer*innen kommen!

„Wir schreiben das Jahr 2023. Der Radverkehr droht die Autos von den Straßen zu verdrängen. Nirgendwo mehr kann man mit seinem SUV direkt vor das Geschäft fahren. Parkplätze sind rar, da jetzt überall Fahrradbügel montiert wurden. Selbst im Kreisverkehr müssen Autofahrer*innen jetzt auf den lästigen Radverkehr achten, und Zebrastreifen halten den Autoverkehr im gesamten Stadtgebiet unnötig auf.“ Solch ein Szenario müsste man erwarten können, wenn man der Argumentation von CDU und FDP im zurückliegenden Stadtentwicklungsausschuss folgt, mit der beide das Radverkehrskonzept abgelehnt haben. Ein Konzept übrigens, dessen Erarbeitung seit nahezu 2 Jahren von allen Fraktionen herbeigesehnt und in einem ganztägigen Workshop mit Fachleuten und genau diesen Fraktionen bearbeitet wurde und nun schlussendlich verabschiedet werden sollte. Ja, sollte, denn daraus wurde bekanntlich nichts. Ohne vorherige Absprachen oder Nachfragen verweigerten CDU und FDP stumpf das von langer Hand vorbereitete und intensiv behandelte Konzept, welches im Übrigen auch nach Beschluss noch immer viel Interpretationsspielraum und Ergänzungsmöglichkeiten böte. Selbst die Schwarz-gelbe Landesregierung hat für einen Entwurf zur Steigerung des Radverkehrs in NRW von derzeit 8% auf 25% bis 2025 gestimmt, und genau hierfür bedarf es dringendst kommunaler Maßnahmen. Entgegen oben beschriebenem Szenario sieht es doch tatsächlich so aus, dass der Rad- und Fußverkehr derzeit meistens benachteiligt und gefährdet ist, kaum Fahrradbügel vorhanden sind, viele Lücken in sicheren Radrouten bestehen und kaum Fußgängerüberwege existieren. Während zahlreiche und großzügige Parkflächen den kostbaren innerstädtischen Raum beanspruchen und man nahezu überall auf gut ausgebauten Straßen bis dicht zu den Geschäften fahren kann, muss sich der Radverkehr seine Nischen suchen und ist nicht selten Gefahren ausgesetzt. Hinsichtlich der anstehen Landtagswahlen mag es vielleicht populär sein, in einer Autostadt wie Beckum der Übermacht der Autofahre*innen zuzusprechen, vorwärtsgewandt, förderfähig und klimafreundlich ist dies jedoch ganz bestimmt nicht, und eine zunehmende Anzahl dieser Verkehrsteilnehmer benutzten auch bestimmt gerne mal öfter das Fahrrad, wenn denn die entsprechende Radfahrinfrastruktur eine bessere wäre. Und genau hierfür bedarf es dringendst das längst überfällige Konzept, denn mit einem verbesserten Angebot, wächst bekanntlich ja auch die Nachfrage. Übrigens ist Beckum kein ländlicher Raum, sondern eine Stadt mit fast 38.000 Einwohnern. Richtig ist hingegen, dass der ländliche Raum derzeit auf das Auto angewiesen ist. Wenn man die Frage nach der Verantwortung für den ÖPNV im ländlichen Raum stellt, sollte man vielleicht mal beim Landrat in Warendorf, beim ehemaligen Landesverkehrsminister Herrn Wüst in Düsseldorf oder am besten gleich beim Verkehrsexperten Herrn MdB Rehbaum anfragen. Letzteren hätte man sogar letzten Samstag persönlich fragen können, da er zwar unabgestimmt, aber dafür rechtzeitig bei der rein innerstädtischen Solidaritätskundgebung zur Überraschung einiger zum Pressefoto erschien. Wann sind doch gleich die Landtagswahlen? Ach ja, interessant ist da noch die Frage, wer denn in den letzten 30 Jahren hauptverantwortlich für die Rückbildung des ÖNPV und insbesondere der WLE im Kreis WAF war und ist?

#Beckum #Neubeckum #gruenesBeckum #BEgreen

Was für ein beeindruckender Schulterschluss zwischen allen Beckumer Fraktionen und Gemeinden zusammen mit unzähligen Bürger*innen …

Wenn es darum geht, in schweren Zeiten ein großes Zeichen der Solidarität weit über die Stadtgrenzen hinaus zu senden, dann steht die Beckumer Stadtgesellschaft dicht zusammen. Vereint im Kampf gegen eine uns weiterhin in Atem haltende Pandemie, im Gedenken an die Verstorbenen und darunter leidenden Mitmenschen sowie im Appell an alle Menschen, durch solidarisches Impfen dafür zu sorgen, das alle wieder zu ihren stark vermissten Freiheiten und Lebensgewohnheiten zurückkehren zu können und gerade die jungen Menschen wieder in eine hoffnungsvolle Zukunft blicken können - einen dritten Corona-Winter voller Entbehrungen darf es nicht geben.

 

#Beckum #Neubeckum #gruenesBeckum

Nutzung des landesweiten Beteiligungsportals "Beteiligung NRW"

Beckum ist eine Kommune mit vielen interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Sowohl die politischen Parteien als auch die Stadtverwaltung arbeiten an vielen wertvollen und wichtigen Themen, die eine Stadt innovativ und lebenswert gestalten. Um gute Politik zu machen, ist es wichtig viele Menschen mitzunehmen, zu diskutieren und letztendlich auch nicht nur im Stadtrat, sondern auch in sinnvollen Angelegenheiten die Bürgerschaft mitwirken zu lassen. Das ist nicht nur demokratisch, sondern auch für eine Akzeptanz des Entschiedenen wichtig. Durch die Digitalisierung werden neue Möglichkeiten des Dialogs zwischen Bürgerinnen und Bürgern mit ihrem Staat und der Verwaltung geschaffen. Die Corona-Pandemie führt uns deutlich vor Augen, wie wichtig digitale Beteiligungsangebote für die Bürgerinnen und Bürger sind. Die neue Plattform ist ein Schritt Richtung Digitalisierung der Verwaltung. Bereits vorhandene analoge Wege der Bürgerbeteiligung sollen dabei für Menschen ohne digitalen Zugang oder digitale Ambitionen weiterhin offen bleiben. Die Landesregierung hat das zentrale Beteiligungsportal „Beteiligung NRW“ aufgebaut, um den Zugang für Bürgerinnen und Bürger zu den Beteiligungsangeboten zu vereinfachen. Ab sofort können alle Landesbehörden, Kommunen und Kreise in Nordrhein-Westfalen kostenlos das Beteiligungsportal zur Durchführung von Online-Beteiligungen, Umfragen und Meldeverfahren nutzen. So könnte z.B. eine Fragebogenaktion zum neuen Radverkehrskonzept oder zur Spielgeräteauswahl erfolgen. Veranstaltungen der VHS, der Beckumer NaTouren, der Bücherei, der Gleichstellungsbeauftragten, des Stadtmuseums könnten auf dieser Plattform sichtbar gemacht werden. Alles wäre zentral auf "Beteiligung NRW", Portal Beckum zu sehen. Da die Transparenz der Verwaltung essentiell ist und gute Veranstaltungen nicht im Verborgenen bleiben sollten, stellen wir folgenden Antrag:

1. Die Stadt Beckum beteiligt sich an dem zentralen Beteiligungsportal

„Beteiligung NRW" zu dem derzeit kostenlose Schulungen für Verwaltungsmitarbeitende angeboten werden.

2. Die Stadt Beckum prüft, ob den politischen Parteien der gleiche Zugriff wie der Verwaltung auf das Portal gewährt werden kann.

Aufruf zur Solidarität und Zusammenhalt in der Corona-Pandemie.

Die Pandemie verlangt uns allen viel ab. Unser alltägliches Leben ist durch Regeln stark eingeschränkt; fast nichts ist mehr bedenkenlos möglich. Umso verständlicher ist es, dass wir uns nach Freiheiten im Alltag sehnen, die Normalität zurückhaben möchten, wie sie für uns in den Zeiten vor Corona möglich war. Dazu braucht es aber den Einsatz als Gemeinschaft genauso wie den Einsatz eines jeden Einzelnen. Sich impfen zu lassen, rettet Leben und erreicht weniger schwerere Krankheitsverläufe. Die Impfung ist nach wie vor das wirksamste Instrument, um diese Krise zu beenden. Die Impfung schützt nachweislich gut vor einem schweren Krankheitsverlauf und senkt das Ansteckungsrisiko deutlich.

Viele von uns haben geliebte Menschen verloren und wir wissen, dass weitere Mitmenschen unmittelbar bedroht sind. Der Gesetzgeber hat Maßnahmen ergriffen, um Menschenleben zu schützen. Dies geht allerdings nicht ohne unsere aktive und solidarische Unterstützung. Die Maßnahmen dienen eindeutig dazu, unsere Freiheit und unser Leben sowie das unserer Mitmenschen zu schützen.

Verantwortung und Solidarität sind weiterhin gefragt.

Während die meisten von uns den größten Beitrag dadurch leisten, dass sie zuhause bleiben, Abstand wahren und Infektionsrisiken reduzieren, arbeiten andere bis an den Rand der Erschöpfung – und darüber hinaus – besonders in den Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen, um weiteres Leid und Tod zu verhindern. Manche sehen durch die Schließung oder Einschränkung ihrer Geschäfte und Betriebe ihre Existenz in Gefahr, geben dabei aber nicht auf. Dieser Einsatz, auch unter hohen Risiken, verdient nicht nur Dank, er ist für uns auch Verpflichtung, verantwortungsvoll und solidarisch zu handeln.

Gerade Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene haben sich seit Beginn der Pandemie solidarisch gezeigt, trugen und tragen eine große Last bei der Bewältigung der Krise. Diese Solidarität wird von zu vielen Menschen noch nicht erwidert. Wir bitten deshalb eindringlich alle, für die die Corona-Impfung empfohlen und möglich ist, sich impfen zu lassen und sich so solidarisch zu zeigen. Es kommt weiterhin auf jede und jeden Einzelnen an. Denn nur gemeinsam werden wir diese Pandemie bewältigen können.

 

Fakten zählen – der Wissenschaft vertrauen.

Wir vertrauen auf den wissenschaftlichen Diskurs und darauf, dass valide, zuverlässige und belastbare Erkenntnisse zum Infektionsgeschehen und geeigneten Gegenmaßnahmen wesentlich in politische Entscheidungen Eingang finden. Die Fakten liegen auf der Hand und wir vertrauen der Wissenschaft, wir rufen daher dazu auf sich impfen zu lassen, soweit es jedem Einzelnen möglich ist. Impfen ist in dieser Pandemie ein Handeln aus Gerechtigkeit, Solidarität und Nächstenliebe.

Es ist an uns zu handeln – gemeinsam ein Zeichen setzen.

Wir wissen, dass sich die Empfehlungen der Wissenschaft nicht nur an politische Entscheidungsträgerinnen und -träger richtet. Jeder und jede von uns ist gefragt, im Alltag alles dafür zu tun, eine Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern und Menschenleben zu schützen. Wir bekennen uns deshalb dazu, Abstand zu wahren, Masken zu tragen, Impfungen in Anspruch zu nehmen und bei hohen Ansteckungszahlen auch Beschränkungen des Alltags ernst- und anzunehmen.

Wir, die Fraktionen im Beckumer Stadtrat, wollen mit Ihnen gemeinsam ein Zeichen für Solidarität und Zusammenhalt in der Corona-Pandemie setzen.

Wir laden daher zu einer Solidaraktion am Samstag, den 05.02.2022 ab 19.00 Uhr auf den Vorplatz der Propsteikirche ein. Mit der Teilnahme bekennen wir uns für Solidarität und Zusammenhalt in der Corona-Pandemie und wollen gleichermaßen an die Verstorbenen durch die Corona-Pandemie gedenken
 

Aufruf zur Solidaritätsaktion durch die im Beckumer Stadtrat vertretenen Fraktionen (Nennung in alphabetischer Reihenfolge):

Bündnis 90/ Die Grünen

Christlich Demokratische Union – CDU

Freie Demokratische Partei – FDP

Freie WählerGemeinschaft Beckum – FWG

Sozialdemokratische Partei Deutschlands - SPD

Besichtigung des Neubeckumer Bahnhofs Donnerstag, 27.01.2022

Spannend war es, das Gebäude nach all´ den Jahren zu betreten. Manche Erinnerung wurde wach, die Partys in der Kneipe, die Zugfahrten zum Flughafen und vieles mehr. Es ist und bleibt ein imposantes Gebäude mit Jugendstil- und Gründerzeitelementen und einer fast sakral anmutender Empfangshalle. Es bedarf der Sanierung ja, aber es machte doch einen soliden Eindruck. Während im ersten Stock kleinräumige Wohnbereiche die Fläche gliedern, erstreckt sich das unausgebaute Dachgeschoss über eine imposante Fläche und lädt zum träumen und philosophieren ein.

Sehr dankbar wärmten wir uns an Kaffee und Waffeln an der mobilen Kaffeebar der „City Cleaner“. Danke das ihr extra an diesem Tag für uns geöffnet hattet ;-)

Anschließend trafen sich Bau- und Stadtentwicklungsausschuss für das weitere Vorgehen.

#BEgreen #GrünesBeckum #Beckum #Neubeckum

 

Antrag: Maßnahmen zur Erfassung und zum Schutz des Beckumer Baumbestandes

1. Erfassung des derzeitigen zusammenhängenden Baumbestandes inklusive der daraus resultierenden CO2-Absorbtionsmenge sowie die Anlage eines entsprechenden Baumkatasters, mindestens als Standortnachweis

2. Nachhaltige Erfassung aller durchgeführten Fällmaßnahmen inklusive Anzahl und Größe der entfernten Bäume

3. Ermittlung und Ausweisung von potentiellen städtischen Flächen, auf denen Ersatzpflanzungen möglich sind

4. Frühzeitige Aushändigung einer Übersicht über beabsichtigte größer angelegte Fällmaßnahmen an die Ausschussmitglieder für das jeweilige Kalenderjahr sowie rechtzeitige und aufklärende Bekanntgabe in den Medien

5. Durchführung von Ersatzpflanzungen (auch für abgeholzte Straßenbäume) mindestens in der Größenordnung des entfernten Baumbestandes hinsichtlich der CO2-Absorbtionsmenge (eine 30-jährige Buche kann z.B. nicht durch einen Setzling ersetzt werden)

 

Für die unter 5. genannten Ersatzpflanzungen können sich bei Berücksichtigung eventueller Flächenknappheit folgende Maßnahmen als geeignet erweisen:

> weitere Bäume an Straßen, Radwegen und Plätzen anpflanzen

> Prüfung vorhandener Flächen zur Anpflanzung von Bäumen, z.B. am Friedhof in Roland, am Kollenbusch etc.

> eine Kooperation mit der hiesigen Wirtschaft, Schulen und Vereinen zur Anpflanzung von neuen Bäumen

> ein Grundstück für einen Bürgerwald zur Pflanzung von Bäumen zu besonderen Anlässen, wie Hochzeiten, runden Geburtstagen oder Geburten zur Verfügung stellen

> Prüfung der Möglichkeit zur Flächenpacht und zum Flächenankauf zu diesem Zweck mit einbeziehen

> die Bürger*innen mit einbeziehen und z.B. anschreiben, wer einen Baum auf dem eigenen Grundstück pflanzen möchte

> Einbindung der vom Kreis WAF kostenlos zur Verfügung gestellten 36.600 Bäume.

Ohne eine detaillierte Erfassung des Istzustands und ein konsequentes Nachhalten durchgeführter Abholzungen ist eine dauerhafte Kontrolle des Baumbestandes nicht möglich und die Gefahr eines stetigen Schwundes gegeben. Die derzeit praktizierte Naturverjüngung ist eine Möglichkeit, dem Baumbestand die Möglichkeit zu geben, sich zu erholen, sofern die Rahmenbedingungen dies zulassen und sie sollte auch weiterhin nach Meinung von Fachleuten verfolgt werden. Diese Form dauert allerdings viele Jahre und der Erfolg ist nicht an allen Standorten garantiert. Damit der Bestand während dieser Jahre dennoch nicht schrumpft und mit ihm die Menge an CO2- Absorbtion, sollten diese Maßnahmen stets von gezielten Ersatzpflanzungen

über das gesamte Stadtgebiet verteilt begleitet werden. Für eine Kommune, die im Juli 2019 in einer Gemeinschaftsaktion von Hauptausschuss und Verwaltung einstimmig den „Klimanotstand“ ausgerufen hat und angesichts einer nicht vorhandenen Baumschutzsatzung für die Stadt Beckum sollten die beantragten Maßnahmen von vorrangigem Interesse sein.

 

#BEgreen #GrünesBeckum #Beckum

Antiatomkraft-Initiativen forderten am vergangenen Samstag die Stilllegung der Brennelementefabrik in Lingen - 23.01.2022

Wieder einmal wurde bei einer Kundgebung an der Brennelementefabrik von Framatome in Lingen am vergangenen Samstag deutlich gemacht, dass diese Produktionsform für die zivile Nutzung der Kernenergie auch ein Beitrag zur militärischen Nutzung ist, also eine wichtige geopolitische Möglichkeit von Staaten (hier Frankreich und Russland) um auf internationaler Ebene Druck ausüben zu können. Durch Menschen wie dem Träger des Alternativen Nobelpreises 2021 Vladimir Slivyak, die französische Anti-Atomkraft-Aktivistin Cécile Lecomte und die Präsidentin des IPPNW Dr. Angelika Claußen fordern alle gemeinsam von der Bundesregierung und der niedersächsischen Landesregierung die Stilllegung der Brennelementefabrik Lingen sowie ein Aus für die geplante französisch-russische Atomkooperation in Lingen. „…Der Atomausstieg ist in Deutschland erst vollendet, wenn auch die Brennelementefertigung in Lingen und die Urananreicherung in Gronau beendet werden," erklärte Alexander Vent vom Bündnis AgiEL – AtomkraftgegnerInnen im Emsland.

Haushaltsmittel zur Stärkung des Radverkehrs

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt für den Haushalt 2022 eine Aufstockung des Betrages zur Stärkung des Radverkehrs von 20 TSD auf 80 TSD Euro, um bereits im Haushaltsjahr 2022 erste Maßnahmen durchführen zu können.

Der Betrag von 20 TSD Euro reicht unserer Ansicht nach nicht aus, um bereits mit ersten kleineren Maßnahmen wie der Errichtung von Stellplätzen, dem Anbringen von Markierungen und Schildern usw. im kommenden Jahr zu beginnen.

Wichtig ist dabei, dass eine genaue Festlegung der Maßnahmen und Prioritäten selbstverständlich erst im Workshop am 04.12.2021 mit allen Fraktionen gemeinsam festgelegt wird.

Sicherheit für den Radverkehr - Park- und Halteverbot auf der Alleestraße

Antrag: Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt die Einführung eines generellen Park- und Halteverbotes auf der gesamten Länge der Fahrbahn der Alleestraße.

Begründung: Die Alleestraße hat ein - wie oben bereits dargestellt - sehr hohes Verkehrsaufkommen. Derzeit ist es in einigen Abschnitten der Alleestraße erlaubt, auf der Fahrbahn Richtung Nordstraße zu parken. Diese parkenden Autos sind ein beträchtliches Sicherheitsrisiko für alle im Straßenverkehr Beteiligten, aber insbesondere für die Fahrrad fahrenden Bürger*innen. Besonders beim Überholen der parkenden Autos werden die Verkehrsteilnehmer*innen aus der Gegenrichtung (von der Kreuzung Nordstraße/Sternstraße kommend) an einem flüssigen Fahren gehindert (bzw. ausgebremst), zum Teil bei einem Überholvorgang von Lkw an die Seite gedrängt.

Zur Entspannung der Verkehrslage und für die Sicherheit der Radfahrenden kann eine Änderung der Nutzung der öffentlichen Flächen durch ein generelles Park- und Halteverbot auf der Fahrbahn der Alleestraße zeitnah eine deutliche Verbesserung darstellen.

Grünes Dach für Sekundarschule

???? Im heutigen Bauausschuss wurde die nötige Dachsanierung der Sekundarschule einstimmig beschlossen und vergeben.

???? Die von der Verwaltung empfohlene Dachbegrünung konnte, zu unserer Freude, ebenfalls mit einer Gegenstimme beschlossen und vergeben werden.

???? Wir begrüßen diesen Schritt sehr. Die Dachbegrünung führt zur Reduzierung von Feinstaub, Lärm und Klimaschwankungen im Gebäude. Sie bietet für uns Menschen einen großen Vorteil. Die blühende Sedumfläche ist zudem für zahlreiche Insekten ein neuer Lebensraum.

So beginnt das Jahr 2022 mit ???? Schwingungen,

#BEgreen#GrünesBeckum#beckum

Haushaltsrede

Haushaltsrede

für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Peter Dennin, Fraktionsvorsitzender

 

Rede anlässlich der Verabschiedung des

Haushaltes 2022 der Stadt Beckum

am 21.12.2021

- Es gilt das gesprochene Wort -

Beckum, den 19.12.2021

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

liebe Kolleg*innen,

sehr geehrte Vertreter*innen der Verwaltung und der Presse,

meine Damen und Herren,

nach dem Haushalt ist vor dem Haushalt – diese Weisheit traf wohl selten so sehr zu wie in 2021, denn die letzte Verabschiedung des selbigen ist noch nicht einmal 11 Monate her. Allerdings hätte vermutlich niemand im Saal geglaubt, dass wir hier heute unter ähnlich skurrilen Verhältnissen tagen wie im März 2021. Warum erwähne ich dies zu Beginn? Weil viele Dinge im Folgenden unmittelbar im Zusammenhang mit dieser schrecklichen Pandemie stehen und bei manch einer Entscheidung berücksichtigt werden müssen.

Blicken wir zurück in den März: Das Gespenst der Steuererhöhung und Kreditaufnahme zur Bewältigung der Corona-Schäden ging um und verbreitete seinen Schrecken. Zugegeben, auch uns Grünen war zu diesem Zeitpunkt nicht klar, auf welcher Basis wir den Haushalt 2022 beschließen sollten. Auf der einen Seite standen zahlreiche Großprojekte an, die keinen Aufschub duldeten, auf der anderen Seite durften auch die Unternehmen sowie die Bürger*innen nicht zu stark belastet werden. Umso größer war dann die Erleichterung, als der Bürgermeister und der Kämmerer im Herbst vorsichtig durchblicken ließen, dass sich die Situation aufgrund der positiven Entwicklung bei den Gewerbesteuereinnahmen entspanne und man von Steuererhöhungen absehen könne und auch eine Kreditaufnahme nicht notwendig würde. Da sich die Beckumer Unternehmen größtenteils auch in der Krisenzeit bestens entwickelt haben und das Instrument „Kurzarbeit“ an anderer Stelle hervorragende Dienste leistete, bleibt den Beckumer*innen ein finanziell trüber Blick in die Zukunft erst einmal erspart, auch wenn die Corona-Schäden bereits in wenigen Jahren die Haushaltsbilanz dennoch trüben werden.

Die Verabschiedung des Haushaltes 2022 fällt uns jedoch nicht schwer, da wir erkennen können, dass wichtige Meilensteine, die uns Grünen aus der Seele sprechen, gesetzt werden und somit auch in Beckum nach jahrelangem Stillstand der Weg in die existenziell notwendige Klimaneutralität möglich und der soziale Bereich in Form des Ausbaus der Schulsozialarbeit gestärkt werden. Mit der Besetzung einer zusätzlichen Stelle im Bereich IT ist ebenfalls der Grundstein für das längst überfällige Vorantreiben der Digitalisierung erfolgt, wenngleich hier auch noch erste wegweisende Ergebnisse etwas Zeit benötigen.

 

Apropos Schulsozialarbeit: Wir haben hart für unseren Antrag zur unbefristeten Aufstockung der Schulsozialarbeit an Beckumer Grundschulen um lediglich eine Stelle kämpfen müssen; und das erfolgreich mit Unterstützung der SPD gegen alle anderen Fraktionen. Schulsozialarbeit wird leider immer wichtiger und nimmt durch die Corona-Krise eine noch wichtigere Rolle ein. Als die größten Verlierer neben den ohnehin gesundheitsgefährdeten älteren und vorerkrankten Menschen der Pandemie gelten wohl unbestritten die Kleinsten unserer Gesellschaft: Keine Freunde treffen, der verwirrende Schlingerkurs einer schwarzgelben Landesregierung in Sachen Maskenpflicht im Unterricht, kein Sport im Verein, obwohl die Profis dürfen, keine Geburtstagspartys und dann auch noch Distanzunterricht, bei dem es lange Zeit an technischen Möglichkeiten, fehlender Kompetenz oder einfach nur Räumlichkeiten mangelte. Wen wundert es, dass auch hier die Hilfeschreie am größten sind, und welches Kind weiß sich schon selbst in diesen schwierigen Zeiten zu helfen? Die Rede ist hier von einer unbefristeten Stelle, was den in der Zukunft zu erwartenden Bedarf an intensiver sozialpädagogischer Betreuung bildlich gesprochen in die Nähe der Spitze eines Eisbergs rückt.

Alles Corona, oder wie?

 

Mitnichten: Soll man sich wundern, wenn teilweise Kinder bereits im zarten Alter von 6 Jahren ein eigenes Handy besitzen, keine Anleitung bekommen, kaum Kontrollen unterliegen, ungebremst im Internet unterwegs sind und auch die Lehrpläne in den Schulen nicht intensiv zum zielgerichteten Umgang mit diesem „großen Medium“ anleiten? Hinzu kommen noch die Familien, die mit Homeoffice, Homeschooling, Haushalt und weiteren vielfältigen Aufgaben überfordert sind. Die Probleme sind also weitaus größer als Corona, werden weiter wachsen und sind auch keinesfalls mit der Anschaffung von Endgeräten für alle gelöst. Der Ausbau von Schulsozialarbeit wird uns folglich weiter begleiten, wenn wir unsere Kleinsten nicht ihrem Schicksal alleine überlassen wollen. Und dennoch: sie stellt lediglich das Bekämpfen von Symptomen dar und löst nicht die ursächlichen Probleme – genauso wenig wie das Eincremen von fortwährenden Pickeln hilft, wenn man allergisch auf Haselnüsse reagiert und weiterhin ungebremst Schokocreme-Aufstrich genießt. Solange die Bundes- und Landespolitik hier nicht grundlegend den Fokus auf den Schutz der Schwächsten legt, lasst uns doch bitte künftig gemeinsam dabei helfen, vielen jungen Menschen mit Hilfe eines leider notwenigen Ausbaus der Schulsozialarbeit eine Stütze zu geben, um zumindest die Symptome zu lindern.

 

Was wir heute verabschieden, ist wahrlich kein Grüner Haushalt und es wird in den nächsten Jahren noch viele dicke Bretter zu bohren geben, aber es zeigen sich eben Ansätze, die uns für eine vorwärtsgewandte und weitsichtige Politik zum Wohle der Beckumer*innen Mut machen. So ist es uns nach jahrelangem Fordern endlich gelungen, ein Radverkehrskonzept auf den Weg zu bringen. Auch wenn sich größere Maßnahmen zum Einläuten einer Verkehrswende zugunsten des Klimaschutzes erst in den Folge-Haushalten niederschlagen werden, so ist es uns dennoch gelungen, 80 TSD Euro für kleinere Sofortmaßnahmen in den Haushalt 2022 gestellt zu bekommen. An die Kollegen der FDP gerichtet sei hier erwähnt, dass die andauernden Forderungen nach Befreiung von Parkgebühren sowie der Förderung von Parkraum insgesamt hier kontraproduktiv wirken und - abgesehen davon, dass diese Maßnahmen ein Loch ins Stadtsäckl reißen - keine belegbaren positiven Auswirkungen auf die Umsätze in den Geschäften nach sich ziehen.

Es brauchte nach 16 Jahren erst einen Bürgermeisterwechsel, um endlich die erste PV-Anlage auf einem städtischen Schuldach in Betrieb nehmen zu können. Das wird uns noch nicht aus der Rolle des Schlusslichtes im Kreis Warendorf befördern, aber mit der festen Planung und damit der Umsetzung unseres Antrags aus dem Jahre 2020, weitere städtische Dächer unter Einsatz von Fördermitteln mit PV-Anlagen auszustatten, kommen wir dem Ziel ein großes Stück näher.

 

Nachdem wir im Oktober 2021 3 Stunden in einer interfraktionellen Sitzung hauptsächlich zur Thema „800-jähriges Stadtjubiläum und Hansetag“ im Jahr 2024 getagt haben, waren wir schon sehr überrascht, dass nur eine knappe Mehrheit für die Schaffung einer Stelle im Bereich Stadtmarketing gestimmt hat. Wir halten es für naiv zu glauben, dass sich solche Mammutveranstaltungen mal so eben nebenbei organisieren lassen, in dem man alle Vereine locker zu einem Runden Tisch einlädt und schwupp, hat man ein tragfähiges Konzept. Da die Stadt Beckum hier überregional und für möglicherweise 100.000 Menschen ihre Visitenkarte abgibt, bedarf es schon ein bisschen Professionalität. Nicht zu vergessen, dass diese Stelle auch dauerhaft dem Tourismus Leben einhauchen soll, und hierbei sprechen wir von einer gewinnbringenden Wirtschaftsförderung in einem Bereich, der in Beckum noch viel Nachholbedarf hat und hohes Verbesserungspotenzial aufweist.

Ein Meilensteil wurde mit dem Projekt Neubau Feurwache Neubeckum gesetzt. Es ist wohl insbesondere der Eigeninitiative des Verwaltungspersonals zu verdanken, dass dieser Neubau wegweisend im KfW-40-Standard geplant und somit nun auch stark gefördert umgesetzt wird. Hiermit werden neue Maßstäbe gesetzt, die zum Erreichen sämtlicher Klimaziele auch dringend notwendig sind und nebenbei langfristig auch deutliche Einsparungen im Rahmen der laufenden Kosten erzielen werden. Gerne weiter so!

 

An die Kolleg*innen der größten Fraktion in Beckum gerichtet sei erwähnt, dass ihr aus unserer Sicht der Umbruch nach dem Ausscheiden des eigenen Parteifreundes und Bürgermeisters nach mühseligem Start gelungen zu sein scheint. Zumindest ist es für uns gefühlt das erst Mal, dass sie einen Haushalt sehr kritisch durcharbeitet und sich in den Etatberatungen der einzelnen Fachausschüsse mit Anfragen und Anträgen deutlich bemerkbar macht, statt nahezu alle Verwaltungsvorschläge durchzuwinken. Dies ist tatsächlich nicht hämisch gemeint, sondern gut für die demokratische Weiterentwicklung der politischen Gremien.

 

Ein besonderer Dank gilt den Mitarbeiter*innen der Verwaltung für Ihren unermüdlichen und dauerhaften Einsatz in dieser schrecklichen Pandemiezeit. Ob es abteilungsfremde Tätigkeiten, die unfassbare Anzahl an Überstunden oder Beschimpfungen waren, die man über sich ergehen lassen musste, nur weil man z.B. seiner Aufgabe nachkam, auf die Maskenpflicht aufmerksam zu machen: stets waren die Mitarbeiter*innen über das normale Maß und über einen unfassbar langen Zeitraum massiv beansprucht – nicht zu vergessen die aktuell an den Wochenenden zusammen mit den Ärzt*innen, Rettungsdiensten und ehrenamtlichen Kräften fantastisch organisierten Impfaktionen in der Antoniusschule. Ungefragt - so denke ich - darf ich Ihnen hier im Namen aller Anwesenden unseren großen Respekt und Dank für das Geleistete aussprechen.

 

Hier noch ein flammender Appell an CDU und FDP: Seien Sie bitte so gut und wirken Sie auf Ihre Parteifreunde im Land und im Bund ein, einer Impfpflicht zuzustimmen. Der Schutz der Freiheit von ein paar Tausenden Menschen, die eine Impfung verweigern, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass das freiheitliche Leben von Millionen von Menschen in unserem Land nach zwei tristen Jahren gespickt mit Entbehrungen weiterhin eingeschränkt bleibt, obwohl diese mit ihren Impfungen alles getan haben, um sich und ihre Mitmenschen zu schützen.

 

Noch ein Wort zu unserem neuen Bürgermeister: Da kommt 2020 ein junger, gebürtiger Neubeckumer mit 35 Jahren daher und stellt sich dem langjährigen und gestandenen Bürgermeister als Gegenkandidat ohne jegliche Vorerfahrung und ziemlich blauäugig in den Weg. Der Wahlausgang ist hinlänglich bekannt, was uns aber gehörigen Respekt abverlangt, ist die Tatsache, dass sich dieser junge Mann in unfassbar kurzer Zeit in die komplexe Materie Stadtverwaltung auf allen Ebenen, Öffentlichkeitsarbeit und Kommunalpolitik eingearbeitet hat und dies stets bei Wahrung der Loyalität gegenüber seinen Mitarbeiter*innen und jederzeit mit einem offenen Ohr für alle Fraktionen, sein Verwaltungsteam und nicht zuletzt für alle Bürger*innen unserer Stadt, natürlich u. a. mit starker Unterstützung des fachkompetenten Kämmerers, Herrn Wulf. Chapeau, Herr Gerdhenrich!

 

An die Verwaltung richten wir den Wunsch bei der Ausschau nach Fördermitteln Augen und Ohren offen zu halten, da unsere neue Bundesregierung keine Zweifel daran aufkommen lässt, insbesondere die Bereiche Soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und Digitalisierung massiv zu stärken und zu fördern. Ähnliches gilt natürlich auch bezüglich unserer Landesregierung, ganz gleich welcher Farbkombination sie nach der Landtagswahl im Mai 2022 entsprechen wird.

An alle Fraktionen richten wir den Wunsch, auch im nächsten Jahr so konstruktiv und fair miteinander umzugehen, wie es in 2021 der Fall war: in der Sache nicht immer geeint, aber stets im respektvollen Ton. Dies ist leider nicht selbstverständlich, da Respektlosigkeit und Radikalisierung insbesondere in den sogenannten Sozialen Netzwerken mit rasanter Geschwindigkeit auf dem Vormarsch sind und auch eine rechtsradikale Partei, welche bereits auch in Beckum ihre Visitenkarte abgegeben hat, Auftrieb verleihen. Lasst uns ihr auch in Zukunft eng beieinander stehend begegnen!

Trotz unserer heutigen Zustimmung zum Haushalt 2022 bleiben für uns große Baustellen offen, die wir im kommenden Jahr angehen bzw. wofür wir weiterhin streiten werden:

Das Ständehaus muss dringend wieder für die Öffentlichkeit barrierefrei erreichbar sein. Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Beckumer Wohnungsbaugesellschaft finanziell besser ausgestattet wird, um die dringend benötigten Kapazitäten im Sozialen Wohnungsbau aufzustocken. Als Aushängeschild für ganz Beckum ist der Bahnhof Neubeckum derzeit noch immer ein Schandfleck und muss dringend konzeptionell neu gedacht werden.

 

Die schleppende Entwicklung des E-Governments werden wir kritisch begleiten und die Verwaltung bei der Entwicklung einer neuen Eltern-Kita-Beitragsregelung abweichend vom sozial ungerechten Modell des Kreises unterstützen.

 

Ebenso werden wir auf die Umsetzung einer Ökologischen Bauleitplanung pochen, den gutachterlichen Empfehlungen folgen und massive Investitionen für die Umsetzung der Maßnahmen aus dem Radverkehrskonzept fordern, auf eine zügige Verbesserung der digitalen Infrastruktur drängen, die Schulsozialarbeit insbesondere an Grundschulen massiv vorantreiben, für die Integration Benachteiligter in unserer Gesellschaft kämpfen und sämtliche Maßnahmen, die dem Erreichen der Beckumer Klimaneutralität dienen, von Baumanpflanzungen bis hin zur Dekarbonisierung der Beckumer Zementindustrie vehement einfordern. Eine fortwährende Fokussierung auf Wirtschaftsinteressen und Wohlstand erscheinen nahezu grotesk, während gleichzeitig globale Flüchtlingsbewegungen und die stetig steigende Zahl an Naturkatastrophen den Weltfrieden und das Überleben der Menschheit ernsthaft gefährden. Zigtausende Wissenschaftler irren nicht, und es ist auch nicht mehr vor Zwölf!

 

Was hat dies mit unserem beschaulichen Beckum zu tun? Ganz einfach: die meisten Maßnahmen zum Klimaschutz müssen in den Kommunen umgesetzt werden.

Und dies alles, meine Damen und Herren, ist keine Grüne Parteipolitik, sondern die einzige Zukunftschance für unsere Kinder und Enkelkinder, auch weiterhin auf unserem Planeten Erde leben zu können!

 

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

 

#BEgreen #GrünesBeckum #beckum

Dem Antrag der Grünen im Stellenplan 2022 eine weitere Stelle für Schulsozialarbeit zu schaffen wurde mehrheitlich im Haupt- und Finanzausschuss am 25.11.2021 zugestimmt.

Bündnis 90/Die Grünen haben am 24.5.2021 für den Stellenplan des Haushaltsjahres 2022 die Schaffung einer weiteren Stelle für den Bereich der Schulsozialarbeit an Grundschulen beantragt. Diesem Antrag wurde in der gestrigen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses mehrheitlich stattgegeben.

Weiter wollen die Grünen geprüft haben, wie es erreicht und finanziert werden kann, dass bis zum Haushaltsjahr 2025 an jeder Beckumer Grundschule eine feste Stelle für Schulsozialarbeit geschaffen wird. Wir Grünen halten es für unabdingbar die Schulsozialarbeit an den Grundschulen durch Schaffung weiterer Stellen dauerhaft auszubauen. Gerade jetzt in der Corona-Pandemie zeigt sich, dass Schule weit mehr ist als eine Einrichtung zur Vermittlung von Lerninhalten. Die Corona-Spätfolgen werden sich auch lange Zeit nach der Pandemie noch bei vielen Kindern aufgrund schwieriger häuslicher Situationen und fehlender sozialer Kontakte in den Schulen bemerkbar machen und bedürfen daher vermehrt der direkten Unterstützung vor Ort.

Eine wichtige Rolle spielen dabei die Schulsozialarbeiter*innen, die nicht zugleich Lernkräfte sind und deren spezielle Kompetenz für die Unterstützung bei der Bewältigung von schwierigen Lebenslagen, familiären Konflikten und Krisen von Jugendlichen hilft.

Die Leitungen der Beckumer Grundschulen wird die weitere geschaffene Stelle für Schulsozialarbeit freuen. Wir Grünen bleiben am Ball.

 

#BEgreen #GrünesBeckum #beckum

Infos aus den Ausschüssen

Freiflächenphotovoltaik

 

Bei der Sitzung des Stadtentwicklungsausschuss am 24.11.2021 stimmten die Grünen gegen den Beschlussvorschlag der Verwaltung, dass die Fläche südlich angrenzend an den Sudhoferweg / östlich B 58 für eine Gewerbegebietserweiterung überplant wird. Hier ist es uns wichtig, dass der Eigentümer das Recht behält, sein eigenes Gebiet für eine Flächen-Photovoltaik zu nutzen. In einer weiteren Entscheidung wurde mehrheitlich mit den Stimmen der Grünen und der SPD für die Prüfung einer Machbarkeit einer  Freiflächen-Photovoltaikanlage südlich des Maybachs gestimmt.

Antrag von Bündnis 90/Die Grünen zu PV-Anlagen auf Schulgebäuden wird umgesetzt

Mit der Ankündigung der Stadtverwaltung Beckum, die Dachflächen der Sekundarschule und der Gesamtschule mit vom Land NRW geförderten PV-Anlagen auszurüsten, kommt nun ein im Februar 2021 von den Grünen gestellter Antrag zur Umsetzung. Die Fraktion unterstützt diese zukunftsgewandten Projekte mit ganzer Kraft und wird auch künftige derartige Vorhaben positiv begleiten.

#BEgreen #GrünesBeckum #beckum

PV-Anlage auf dem Kopernikus-Gymnasium

Viele Jahre schien es trotz zahlreicher Forderungen nicht möglich, dass die Stadt Beckum in Sachen Klimaschutz vorangeht und durch den städtischen Energieversorgers EVB eigene PV-Anlagen betreibt, doch nun ist es endlich soweit. Nach Antrag von Bündnis 90/Die Grünen ist in dieser Konstellation nun endlich die erste PV-Anlage auf städtischem Dach in Betrieb gegangen - verbunden mit der Hoffnung, dass schon möglichst bald viele weitere Anlagen folgen mögen. Auf dem Weg zu einer klimaneutralen Stadt Beckum kann sich dieser Einstieg mit einer Leistung von rund 100 kWp wahrlich sehen lassen.

#BEgreen #GrünesBeckum #beckum

Endspurt - danke für die guten Gespräche und die zahlreichen Wünsche für ein erfolgreiches Ergebnis.

#allefürsklima Der Schweigemarsch des AK Klimaschutz Beckum stieß auf große Resonanz. Tolles Engagement!

Bündnis 90/Die Grünen zu Besuch bei Berief Food GmbH

Zu einem intensiven Gedankenaustausch trafen sich Mitglieder der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mit dem Geschäftsführer Bernd Eßer sowie dem Marketing-Leiter Dirk Nieländer des erfolgreichen Beckumer Herstellers pflanzlicher Lebensmittel mit einem Jahresumsatz von ca. 75 Mio. Euro.

Für ihre Produkte bezieht das Unternehmen u. a. jährlich 6000 Tonnen Soja und 9000 Tonnen Hafer aus deutschem Anbau sowie von europäischen Nachbarländern und explizit nicht aus gerodeten Regenwaldplantagen Südamerikas. Die Grünen zeigten sich nicht nur beeindruckt von der Produktpalette, welche die Firma zu nahezu 100% aus biologisch gewonnenen Zutaten vorhält, sondern insbesondere von der insgesamt ökologisch und nachhaltig ausgerichteten Unternehmensphilosophie.

So erfuhren die Besucher*innen, dass Firma Berief bereits heute CO2-neutral produziert und mit der auf dem Dach geplanten PV-Anlage mit einer Leistung von 500 kWp diesen Weg künftig weiter beschreiten will. Mit Investitionen von rund 50 Millionen Euro in den letzten 6 Jahren in den Standort Beckum mit rund 350 Mitarbeiter*innen im Dreischichtbetrieb gelingt es nach Auskunft des Geschäftsführers aber nicht, die rasant steigende Nachfrage u. a. nach Tofu, Bio Drinks und Bio Ghurts zu bedienen, sodass eine Erweiterung der Produktionsstätte mit Investitionen in Millionenhöhe und die Aufstockung der Belegschaft erforderlich werden.

Es wurde schnell deutlich, dass die authentische Unternehmensphilosophie mit den Zielen Grüner Klimapolitik kompatibel ist und mit dem Sektor Ernährung ein wichtiger Teil des ökologischen Fußabdrucks im Fokus steht – auf dem Weg in eine nachhaltigere Zukunft inklusive gesünderer Lebens- und Ernährungsweise. Auch beim Thema Digitalisierung herrschte große Übereinstimmung darin, dass dieses Thema gerade für Unternehmen von existenzieller Bedeutung ist und gerade hier ein großer Aufholbedarf besteht – insbesondere für den ländlichen Raum. Alle waren sich einig, dass Austausche dieser Art enorm wichtig sind und auch in Zukunft weitergeführt werden sollen.
 

Auf dem Foto von links: Anja Samulewitsch, Ulrike Mittmann, Bernd Eßer, Peter Dennin, Ute Zeyn

#BEgreen #GrünesBeckum #beckum

#Rettungskette für #Menschenrechte

Gemeinsam mit vielen Beckumer*innen haben wir ein Zeichen für Menschenrechte gesetzt und die Rettungskette von Hamburg bis nach Italien ans Mittelmeer, durch Beckum verlaufend, unterstützt. Ein klares Signal an die Politik für mehr Mut und Menschlichkeit.

Danke an alle Organisatoren/innen und besonders an die unermüdliche Annegret Bussmann.

#BEgreen #GrünesBeckum #beckum

Grüner Wasserstoff Forschungsstation Lemgo

Grüner Wasserstoff und Methan (Erdgas) = Abfall Kohlendioxid (aus Biogasanlagen und Brennereien) + Wasserstoff (aus der Elektrolyse mit grünem Strom) + kleine Urzeitbakterien. Fertig!

Es klingt zu schön um wahr zu sein. Timo Broeker, Forschungsreferent der TH OWL in Lemgo, referierte für uns über das interdisziplinäre Forschungsprojekt „bioCO2nvert“.

Die Prototypanlage steht auf dem „Innovation Land LAB“ , dem Innovationszentrum des Kreises Lippe. Die „Denkfabrik“ verbindet die Hochschule mit ihren diversen Projekten, ein Coworking Space, die Bürgergenossenschaft und Vereine vor Ort.

Man arbeitet am wirtschaftlichen Betrieb einer „Power-to-(Methan)gas Anlage“, einer Lösung für die Speicherung von erneuerbarem Strom und die emissionsverbesserte Produktion von Biokraftstoff. Hierbei wird das Methangas biologisch erzeugt und stammt NICHT aus Erdbohrungen!

In Echtzeit wird hier der Prozess optimiert und mit der Anbindung weiterer Partner z. B. der Wind- und Solarenergie der Bürgergenossenschaft ein kompletter Lieferanten – Erzeuger (bioCO2nvert) – Verwerter (Fuhrpark) – Kreislauf auf Funktionstüchtigkeit und Wirtschaftlichkeit praktisch erprobt.

 

Das Konzept:

Biogasanlagen, Bioblockkraftwerke + Brauereien liefern aus ihren Verarbeitungsprozessen den Kohlendioxid. Dieser „Abfall“ wird zum wichtigen Energielieferant. Timos Vorstellung für die Bestückung der Biokraftwerke besteht dabei aus deutlich artenreicheren (Blüh)Pflanzen, anstelle der Mais-Monokulturen, die den Boden auslaugen und aufgrund ihrer Anfälligkeit eine hohe Frequenz an Insektiziden, Fungiziden und Düngung mit sich bringen. Wertvolle Einzelbestandteile der Pflanzen wie Kerne / Eiweiße, ließen sich durchaus vorweg verwerten, bevor die Pflanze der Anlage zugeführt wird. Der Anreiz für das Umdenken im Anbau und die größeren Flächen soll ein besseres Entgelt für die Landwirt*Innen einleiten.

Als weitere Komponente wird Wasserstoff benötigt. Dieser entsteht bei der Elektrolyse aus Wasser mit dem „Abfallprodukt“ Sauerstoff. Der Strom hierzu wird geliefert von Windenergie und Photovoltaik der Bürgergenossenschaft.

Im „bioCO2nvert“ wird nun Wasserstoff und Kohlendioxid durch Kleinstlebewesen aus der Urzeit, die ohne Sauerstoff leben können, innerhalb weniger Minuten sehr effektiv und ganz biologisch daraus 96% Methangas und Wasserstoff generiert .

Die Forschungsgruppe um Timo Broeker sieht das Methan als Energielieferant für die Mobilität.

Die Verbrennertechnik im Fahrzeugbau ist weit fortgeschritten und bräuchte nicht groß verändert werden. Deutschland gilt als eines der Länder mit dem flächendeckenstem Erdgasleitungssystem. Dies ermöglicht, den Aufbau vieler Erdgastankstellen ohne großen Aufwand. Auch die Versorgung von beispielweise Kraft Wärme Kopplung von Wohnquartieren zieht man in Betracht.

Der überschüssige Wasserstoff im hauseigenen Kreislauf soll Energielieferant für eine Fahrzeugflotte beispielsweise eines Busunternehmens oder Pflegedienstes vor Ort werden. 2023 könnte diese „Versuchsflotte“ starten.

Wasserstoff betrachtet Timo Broeker dabei in Zukunft auch als Energiespeicher für die Industrie. Die Speicherkapazität von Wasserstoff aus der Elektrolyse ist unschlagbar. Dort sei Raum für große Tanks und der hohe Energiebedarf könne mit Wasserstoff gedeckt werden.

Noch würde im Forschungskreislauf die eingebrachte Solar- und PV-Energie nicht durchgehend ausreichen. Stromspitzen aus dem öffentlichen Netz sollen übergangsweise ergänzend abgekauft werden. Ja, man erhält Geld bei der Abnahme der Stromspitzen. Diese Lösung sei noch nicht 100% grün, aber mit der Einnahme kann man die Landwirtschaft angemessen vergüten und den eigenen Preis besser gestalten. Der Übergang zu erneuerbaren Energien bleibt ein Prozess, aber die Vision sei klar: „100% GRÜNER Wasserstoff und Methan“

Biogasanlagenbetreiber zeigen großes Interesse an diesem Projekt.

Auch uns hat diese „minimale“ Technik in 2 Containern begeistert. Kein gigantischer Invest, eine smarte regionale Lösung, die überall möglich ist, Kreisläufe die sich schließen für maximale Energiegewinnung. Ein Fußabdruck nahe 0.

Wir drücken die Daumen für das Forschungsprojekt „bioCO2nvert“, auf dass es erfolgreich anläuft.

Nichts wäre überzeugender, als live zu präsentieren, wie eine Lieferanten-Erzeuger-Verwerterkette unseren Energiebedarf GRÜN werden lässt.

Danke Timo, für die ausführliche Erläuterung, die Beantwortung der 1000 Fragen und den Schnellkurs in Chemie 1 CO2 + 4H2 > CH4 + 2 H20

#BEgreen #GrünesBeckum #beckum

Antrag der Grünen auf künftige Bauverpflichtung einstimmig beschlossen

Gemeinsam wurde in der letzten Ratssitzung beschlossen, dass für alle künftigen Bauvorhaben in Beckum eine Bauverpflichtung gilt, welche besagt, dass in der Regel innerhalb von 3 Jahren nach Übernahme der Erschließungsanlagen mit dem Bau begonnen werden muss. Dieser auch von der Verwaltung unterstützte Beschluss wird dazu beitragen, dass künftig langjährige Baulücken der Vergangenheit angehören werden.

#BEgreen #GrünesBeckum #beckum

Warum jetzt und nicht durchdacht statt wohlüberlegt und ganzheitlich?

Mit diesen offenen Fragen ging die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen aus dem letzten Ausschuss für Bauen, Umwelt, Klimaschutz Energie und Vergaben nach Hause, nachdem sie zuvor mit ihrem Vorschlag, für die Situation am Hansaring erst eine ganzheitliche Lösung zu entwickeln, um dann besonnen das Problem Fahrbahnverengungen am Hansaring anzugehen bei keiner Fraktion Unterstützung fand. Ja, rechtlich ist die Situation eindeutig, und die Schikanen bei Tempo 50 sind nicht zulässig, aber dieser Zustand besteht bereits seit 29 Jahren. Die Verengungen wurden ja auch nicht grundlos eingebaut, sondern sind das Ergebnis vorausgegangener Beschwerden von Einwohner*innen aufgrund gefährlicher Raserei. Und ja, 2019 wurde dem zugrundeliegenden Verkehrsentwicklungsplan, der den Hansaring/Südring als Vorfahrtstraße mit Tempo 50 vorsieht, gemeinschaftlich zugestimmt. Die Kindertagesstätte fand darin allerdings ebenso wenig Berücksichtigung wie eine inzwischen aktive Grundschule Mitte, deren Einzugsgebiet sich u. a. über das gesamte Baugebiet „Pflaumenallee“ erstreckt. Nun aber wird für einen überstürzten Rückbau einer ursprünglich sinnvollen Maßnahme unsinnig viel Steuergeld ausgegeben – ganz zu schweigen von den 11 hierfür zu fällenden Bäumen. Die Gesamtsituation Hansaring/Südring mit den neuen Baugebieten Südring, dem Bauvorhaben „Jobcenter für den Kreis Warendorf“, dem zu überplanenden Fußgängerüberweg und dem bekannten Parkproblem rund um die KiTa samt fehlender Radwege wurde auf Antrag der Grünen bereits in die Prioritätsliste aufgenommen. Somit steht fest, dass den Baufahrzeugen gar nicht viel Zeit zum Abkühlen bleiben wird, ehe Teile des Hansarings/Südrings ihnen erneut als Arbeitsgrundlage dienen, um u. a. den Schulkindern einen sicheren Schulweg zu ermöglichen – getreu dem Motto: wer übereilt handelt, zahlt eben zweimal. Der Gedanke, bei einer zu erwartenden neuen Straßenverkehrsordnung - wie schon in vielen Städten mit großflächigen „Tempo-30-Zonen“ umgesetzt - auch bei künftiger Raserei und anderen Verkehrsproblematiken hier irgendwann wieder für Verkehrsberuhigungen sorgen zu wollen, erscheint jetzt wohl eher grotesk. Warum einige Fraktion diese zu kurz greifende Maßnahme nahezu euphorisch begrüßten, erschließt sich Bündnis 90/Die Grünen nicht. Es bleibt nur zu hoffen, dass dieser Schritt nicht irgendwann zu daraus resultierenden Unfällen führt.

 

#BEgreen #GrünesBeckum #beckum

Neubeckumer Kultur-Bahnhof?

Am Sonntagvormittag, dem Tag des offenen Denkmals, hatten Die Bahnhofsretter und „Verve“ zu einer Podiumsdiskussion zur Nachnutzung des Neubeckumer Bahnhofes eingeladen. Unter der Leitung von Matthias Biefang, Die Glocke, nahm für uns Monika Gerber an der Diskussionsrunde teil.

Der historische Bahnhof aus der Zeit 1916 hat für viele Neubeckumer einen persönlichen, emotionalen Wert. Die Bahnhofsretter und die Bürger*innen bekundeten ihre Vorstellungen für eine weitere Nutzungen. Bereits am ISEK-Neubeckum (integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept Neubeckum) hatten viele Neubeckumer teilgenommen und schon damals starkes Interesse bekundet. Auch am Sonntag waren viele bei schönem Wetter der Einladung gefolgt.

Der Bahnhof ist die Keimzelle, für viele das Herzstück Neubeckums und so wollen wir uns für eine Nutzung im Interesse der Bürgerschaft einsetzen, die hier u. a. ein kulturelles Zentrum für Jung und Alt verwirklicht sehen wollen. Die Projekte und Ziele des ISEK müssen bei der Nachnutzung auf jeden Fall Berücksichtigung finden. Für den Erhalt und Umbau könnten verschiedene Fördermittel von Bund und Land beantragt werden.

Ob sich so ein „Kultur“Bahnhof wirklich 100% selbst tragen muss – die Wirtschaftlichkeit eine tragende Rolle spielt für das Konzept – dies wollen Die Grünen in Frage stellen und damit nicht nur die Bahnhofsretter, den Heimatverein Neubeckum sondern auch die Bemühungen des Verein „Verve“ unterstützen, die sich für mehr Miteinander und gesellschaftliches Engagement einsetzen.

Ein wichtiges Anliegen für Die Grünen ist die Schaffung einer Nutzung, die den Wünschen der Bürger*Innen entspricht, Räume die vielfältig genutzt werden können, eine neue großzügige Radstation, ggf. die Verlegung des Busbahnhofs für eine multifunktionale Freifläche vor dem Gebäude, Kiosk oder Bäckerei für die Bedarfe der Reisenden sowie ein Zugangsbereich zum Gleisbereich der eine würdige Visitenkarte Beckums ist.

#BEgreen #GrünesBeckum #beckum

100% erneuerbare Energien bis 2030 ist ein Pflichtprogramm für die Menschheit

„Technisch ist das durch“, wie Hans-Josef Fell es so nett formuliert; inkl. vollständiger Bedarfsdeckung auch in winterlichen Dunkelflauten, stundengenau. Jetzt kommt es nur noch auf die Umsetzung an. Nur der menschliche Wille setzt Hürden, die Bürokratie und die konservativen Kräfte.

Warum und wie die 100% erneuerbaren Energien (keine fossilen Energien wie Kohle/Erdgas oder Atom) neben geschlossenen Materialkreisläufen ohne Abfall und einer Biolandwirtschaft unsere Existenz retten, das kann Hans-Josef Fell eindrücklich mit Zahlen und wissenschaftlichen Fakten untermauern. Als Präsident der Energie Watch Group arbeitet er auf internationaler Ebene mit Forschung und Wissenschaft zusammen. Sein EEG-Gesetz zur Einspeisevergütung der Erneuerbaren Energien war ein Meilenstein zur Energiewende und ein Exportschlager. Rund 70 Länder auf der Welt kopierten das Gesetz.

Das die Energiewende keine Kür ist, sich prozentual verhandeln lässt oder der Zeitraum flexibel gestaltet werden kann, zeigen seine Zahlen massiv.

Wir befinden uns auf dem „Highway to Hell“.

Heute haben wir 417ppm CO2 in der Luft. Als wir 400 ppm CO2 in der Urzeit hatten, wuchsen in Alaska Urwälder – und genau da rasen wir hin. Vor der Industrialisierung lag der CO2-Gehalt bei 280 ppm.

2020 lag die Erdtemperatur schon bei + 1,25 °C laut EU-Copernicus Institut und spätestens 2030 wird das Pariser Ziel von 1,5°C überschritten, wie im NASA-Report vom 16. Januar 2020 zu lesen ist.

2030 mit 100% Erneuerbaren Energien, geschlossenen Materialkreisläufen ohne Abfall und einer Biolandwirtschaft, nur so kann es gelingen. Ein Ziel das nicht verhandelbar ist, wenn MENSCH UND WIRTSCHAFT überleben wollen.

TO DO:

1. STOPP DER KLIMAGASEMISSIONEN ­– nicht prozentuale Reduktion sondern 100% EE (Erneuerbaren Energien). Eine Beendigung der Nutzung atomarer & fossiler Energien, fossiler Chemie und der Emissionen aus Landwirtschaft. Fossile Energieträger wie Erdöl, Erdgas, Kohle verursachen zu 60% die schädlichen Treibhausgase. Urwaldrodung und Waldbrände setzten weiteres Co2 frei, ebenso konventionelle Landwirtschaft und Tierhaltung.

2. KOHLENSTOFF AUS DER ATMOSPHÄRE HOLEN mit Humusaufbau (Pflanzenreststoffe, Biokohle), großflächigen Aufforstungen, Grünlandbeweidung und einer kohlenstoffsenkenden Landwirtschaft.

Sein Aktionsprogramm Klimanotstand für alle Kommunen – auch Beckum hat bereits den Klimanotstand ausgerufen – empfiehlt folgende Beschlüsse:

_Kommunale Klimamanager einstellen

_Beschluss: 100% Erneuerbare Energie

_Beschluss: 100% Biolandbau

_Beschluss: 100% Artgerechte Tierhaltung

_Beschluss: Begrünungen/Aufforstung

_Beschluss: Klärschlamm/Abfall zu Biokohle

_Beschluss: Beschaffungen am Klimaschutz orientieren (z.B. Fair Trade)

Nach diesen beängstigenden Zahlen inspiriert Fell seine Zuhörer und macht Mut mit vielen Beispielen aus Vorreiterländern.

Beim Ausbau der PV-Dachanlagen zeigt Vietnam (93 Mio Einwohner) Deutschland (83 Mio Einwohner) wie das geht. Zuwachs an Solaranlagen im Zeitraum 2019/2020 von 9.205 MW > Deutschland 461 MW.

Selbst die USA weist 2019 eine Rückgang der Kohlenutzung von 50% auf. Spanien, Großbritannien, Frankreich, Italien pflanzen Baum-Getreide-Kombinationen. Eichenreihen mit Weizenstreifen, Pappeln mit Gerste oder Weizen, Walnussbäume kombiniert mit Luzerne. Weniger Erosion, mehr Ernte durch Bodenfeuchte und Humus, dazu 2 preislich unabhängige Produkte.

In Argentinien wächst das Korn unter Solarpanel. Die Beschattung schützt die Bodenfeuchte und der Bauer erntet Korn und Solarstrom. In China dienen Solarpanel bei Geflügelfreilandhaltung der Beschattung.

PV auf 1 % der Weltagrarflächen würde den gesamten Weltenergiebedarf decken!

Eine 12-Millionen-Stadt in China besitzt ausschließlich E-Busse. Nachts wenn die Stadt Energie braucht werden die Batterien der Busse als Energiequelle genutzt. Nicht mehr voll leistungsfähige Batterien werden für den Ausgleich von Energiespitzen direkt nebenan gelagert und das Recyclingwerk steht um die Ecke. Recyceln ist günstiger und umweltfreundlicher, als die Erden und Metalle neu anzukaufen ;-)

IST DIE ENGERGIEWENDE DEN BEZAHLBAR?

Verglichen mit Stromkosten aus Steinkohle sind die Erneuerbaren deutlich günstiger: Wind Onshore ca. 66%, SolarPV ca. 33%. Schon heute wären die Strompreise in Deutschland ohne Ökostrom laut dem FAU Nürnberg-Erlangen etwa 70,6 MRD Euro teurer.

Und es ist nicht die EEG-Umlage die unsere Energie so teuer macht.

Die EEG Umlage betrugt 2019 für einen Vier-Personen-Haushalt lediglich 21 EUR mtl.

Womit deutlich wird, nicht die Umlage sondern die Kosten der Energiegewinnung müssen sinken. Und dies ist mit den Erneuerbaren machbar.

Auch im anschließendem persönlichen Gespräch punktet Hans-Josef Fell als Stratege gegen die Klimaschutzblockade stets mit Fakten. Parteiübergreifend nutzt er politische Verbindungen um Gleichgesinnte zu unterstützen. Er motiviert zum Engagement und sieht gerade in der Bevölkerung mit ihren engagierten Gruppierungen und kreativen Einzelköpfen die Vorreiter des Machbaren.

 

Wir danken Hans-Josef Fell für sein unglaubliches Engagement.

 

Und weil Daumen drücken nicht reicht,

krempeln wir die Ärmel hoch (mit eurer Unterstützung?)

für die To-do-Liste Klimanotstand-Kommune.

 

https://www.energywatchgroup.org/

hans-josef-fell.de

#BEgreen #GrünesBeckum #beckum #erneuerbareenergien #2030

Jessica Wessels unsere grüne Direktkandidatin für den Bundestag

Jessica Wessels ist Geschäftsführerin unseres Kreisverbandes in Warendorf und Fraktionssprecherin der Grünen im Stadtrat Warendorf. Als wichtigste politische Aufgaben erklärt sie den Klima-, Umwelt- und Artenschutz. Diese Themen sollten bei allen anderen politischen Entscheidungen immer mitgedacht werden.
Ein großes Anliegen für sie persönlich ist die Verhinderung des Neubaus der B64n und der Ausbau der B51. "Deutschland benötigt eine zukunftsfähige Mobilität. Hierzu zählen für mich der Ausbau und eine lebensnahe Taktung des ÖPNV und eine enorme Attraktivierung des Radverkehrs."
Als weiteres Schwerpunktthema nennt sie das Recht auf Wohnen unabhängig vom finanziellen Einkommen. Es gibt deutschlandweit wie auch im Kreis Warendorf einen enormen Bedarf an preisgebundenen Wohnraum und analog zum Verkehr ist auch hier Fläche endlich und es muss ein Umdenken stattfinden. Die Kommunen bedürfen dazu der Unterstützung des Bundes, um unterschiedliche Wohnformen für alle ihre Bürger*innen anbieten zu können ohne auf die grüne Wiese ausweichen zu müssen.
Neben der Verkehrswende ist es auch essenziell, dass endlich die Energiewende konsequent umgesetzt wird. Das heißt, dass der Kohleausstieg jetzt vollzogen wird und eine Investionsoffensive beim Ausbau der erneuerbaren Energien stattfindet.

#BEgreen  #GrünesBeckum  #Beckum

LICHT AUS am Dienstag den 7. September, ab 22.00 Uhr

Wir freuen uns, wenn ihr alle mitmacht

und ein Zeichen setzt gegen Lichtverschmutzung und für den Klimaschutz!

Die Stadt Beckum nimmt auch an der „Earth Night“ teil. Ab 22 Uhr werden die Lichter am Rathaus Beckum, am Ständehaus und am Stadtmuseum ausgeschaltet.

Die Teilnahme wurde für Beckum nach Antrag der Fraktion Bündnis90/Die Grünen im Ausschuss beschlossen.

#BEgreen #GrünesBeckum #Beckum

Wahlkampfauftakt

Start in den Wahlkampf mit unserem ersten Infostand in Beckum. Trotz des schlechten Wetters hatten wir Gelegenheit für viele gute Gespräche mit den Beckumer*innen. Dabei fiel uns auf, dass den meisten Menschen das Thema Umweltschutz und Klimawandel sehr wichtig war. Uns allen ist klar - die nächste Regierung muss deutlich mehr in diesem Bereich tun - und das geht nur mit Bündnis 90/Die Grünen!

#BEgreen  #GrünesBeckum  #Beckum

Vortrag: Erde gerettet – Geld gespart! (Sprecher: Hans-Josef Fell)

100% emissionsfreie Erneuerbare Energien inklusive eine Vollversorgung bis 2030, rettet unser Klima und verspricht günstiger zu werden, als das heutige Energiesystem.

Spannender Vortrag des Präsidenten der Energie Watch Group Hans-Josef Fell.

Vortrag am 3. September 2021 um 19.30 Uhr in der Aula Berufskolleg Beckum, Hansaring 11

(Zutritt nach tagesaktuellen Corona-Bedingungen)

Initiatoren: Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV), BE-lebt, Beckumer4Future, Beckum bäumt sich auf e.V., AK Klimaschutz Beckum und Bündnis 90 / Die Grünen Beckum

#BEgreen #GrünesBeckum #Beckum

Wen wählen in der Klimakrise?

Podiumsdiskussion am Freitag, den 20. August 2021 um 18.00 Uhr im Lokschuppen in Ahlen. Mit Livestream bei youtube „Wen wählen in der Klimakrise?“ und interaktiver Beteiligung!

Live-Stream:

Podiumsdiskussion am Freitag, den 20. August 2021 um 18.00 Uhr im Lokschuppen in Ahlen. Mit Livestream bei youtube „Wen wählen in der Klimakrise?“ und interaktiver Beteiligung!

 

Was sagen die Parteien

- zum Klimabericht des IPCC ?

- zur Energiewende?

- zur Verkehrswende?

- zur Agrarwende?

 

Podiumsdiskussion mit den Bundestagskandidat.innen des Kreises Warendorf:

Bernhard Daldrup (SPD)

Henning Rehbaum (CDU)

Selmar Ibramovic (Die Linke)

Jessica Wessels (Die Grünen)

Oliver Niedostadek (FDP)

 

Die kommende Bundestagswahl wird eine Klimawahl.

Der Solarenergie Förderverein Deutschland (SFV)- Infostelle Ost-Münsterland, VERENA e.V. und Parentsforfuture-Ahlen veranstalten deshalb eine Podiumsdiskussion am 20. 8. 2021 um 18.00 Uhr im Lokschuppen auf dem Zechengelände in Ahlen.

Die Bundestagskandidat.innen des Kreises Warendorf legen dabei ihre Positionen und geplanten Maßnahmen zur Bewältigung der Klimakrise dar.

Die Veranstaltung wird von Frau Nadine Köttendorf (VHS Ahlen) und von Herrn Rüdiger Haude (SFV Aachen) moderiert.

Die Veranstalter erwarten, dass die Zuschauer.innen eine klare und konkrete Vorstellung von den jeweiligen Herangehensweisen der Parteien bekommen können. Den Wähler. innen soll deutlich werden, wie sich die Maßnahmen ihrer Partei auf das Leben und den Alltag der Menschen auch im Kreis Warendorf auswirken werden.

 

Aufgrund der aktuellen Situation ist die Besucherzahl auf 100 Personen begrenzt. Beim Einlass ab 17.30 Uhr gilt die 3G-Regel.

 

Die Veranstaltung kann vollständig als Livestream bei youtube: „Wen wählen in der Klimakrise?“, verfolgt werden.

Dabei wird auch die Möglichkeit gegeben, sich interaktiv an der Diskussion zu beteiligen.

 

#BEgreen #GrünesBeckum #Beckum

Unsere Städtepartnerschaft

Nach der langen Corona bedingten Pause fand vom 6. bis zum 8. August ein Treffen der Städtepartner in Beckum statt. Bündnis90/Die Grünen nahmen dankbar die Einladung an, sich bei den verschiedenen Aktivitäten zu beteiligen. 

Am Samstagmorgen fand eine ergebnisreiche Gesprächsrunde mit den Vertretern der Partnerstädte statt. Wir diskutierten über zukünftige Projekte wie Schulpartnerschaften, Austausch in den Bereichen Sport und Kultur, Austausch von Auszubildenden usw.

Weitere Punkte waren die kommenden Feierlichkeiten in Heringsdorf zum 31-jährigen Jubiläum sowie das 25-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft Grodków-Beckum in 2022.

Aus unserer Sicht ist dies der richtige Weg, den europäischen Gedanken zu leben. Wir von Bündnis 90/Die Grünen werden die Partnerschaften mit Grodków, Heringsdorf und La Celle St. Cloud weiter tatkräftig unterstützen. 

 

#BEgreen  #GrünesBeckum  #Beckum

Mutlos zurück in die Vergangenheit!

Mit den im Juni im Bauausschuss vorgelegten Entwürfen zur Umgestaltung der Eichendorffstraße hat die Stadt Beckum mit der Option auf eine Fahrradstraße, viel Grün und dem Erhalt bzw. der Erweiterung des Baumbestandes einen mutigen Schritt in eine richtungsweisende Zukunft gewagt – zugegeben, mit einer zu geringen Anzahl an Parkplätzen. Auch wir Grünen hätten uns mehr Parkplätze vorstellen können, um den Wünschen der Anwohner*innen gerecht zu werden, aber bei der jetzt im Ausschuss vorgelegten 3. Variante mit einer willkürlich anmutenden beinahen Verdopplung der Stellplätze auf 76 ohne Bedarfsanalyse, bei gleichzeitiger Reduzierung des Grüns um ca. 33%, Verringerung der Anzahl geplanter Bäume um 5-7, Reduzierung der Baumscheiben auf die Hälfte, mit 9 Parkbuchten, die für den Radverkehr gefährlich in den Fahrbahnverengungen liegen und bei gleichzeitig noch ca. 45.000 Euro höherem Aufwand an Steuermitteln kann die Rede nicht von einem Kompromiss, sondern allenfalls nur von einer rückwärtsgewandten, mutlosen Planung sein, der Die Grünen als einzige Fraktion nicht zustimmen konnten. Die Zeiten für Stillstand und Versiegelung sollten vorbei sein - auch in Beckum, und von einem Umdenken in der Verkehrsplanung kann so bestimmt keine Rede sein.

 

#BEgreen #GrünesBeckum #Beckum

Flagge gegen AfD

Die Beckumer Grünen zeigten gestern Flagge gegen Rechts in Ahlen und beteiligten sich an der Gegendemo zur AfD-Veranstaltung. Wir stehen ein für ein demokratisches Miteinander und für eine tolerante und offene Gesellschaft.

Co2 neutral bis 2025?

Ein Hinweis aus der Beckumer Verwaltung, dass Beckum seinen Energiebedarf 2025 allein mit erneuerbaren Energien abdecken könne (ohne Berücksichtigung der Zementindustrie) ließ die Grünen aufhorchen. Mit einer Anfrage bittet man um weitere Informationen:

Anfrage des Bündnis 90/Die Grünen zum aktuellen und künftigen Energiebedarf der Stadt Beckum:

Sehr geehrter Herr Gerdhenrich,

am 24.06.021 wurde während der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses im Rahmen der Diskussionsrunde zur Flächen-PV seitens der Verwaltung berichtet, dass Beckum seinen Energiebedarf 2025 allein mit Erneuerbaren Energien abdecken könne - ohne Berücksichtigung der Zementindustrie. Hieraus ergaben sich für uns einige Fragen:

  1. Wie hoch ist der derzeitige Energiebedarf der Beckumer Zementindustrie?

  2. Wie hoch ist der aktuelle Energiebedarf aller Beckumer Haushalte zuzüglich des nicht zementproduzierenden Gewerbes?

  3. Wieviel Energie im Beckumer Stadtgebiet stammt derzeit aus PV, Biogas und Windenergieanlagen?

  4. Mit welchem Zubau von erneuerbaren Energieträgern rechnet die Verwaltung, damit eine zu 100% CO2-neutrale Energiezufuhr für die Beckumer Bürger*innen und der auf dem Stadtgebiet befindlichen Industrie gewährleistet wird?

  5. Zu welchem Zeitpunkt kann diese Neutralität erreicht werden?

  6. Werden bei der Berechnung die aktuellen Studien berücksichtigt, nach denen ein erhöhter Bedarf an erneuerbar erzeugtem Strom für die Elektrifizierung im Wärme- und Mobilitätsbereich sowie in der Produktion benötigt wird?"

 

#BEgreen #GrünesBeckum #Beckum

Vorstellung der aktuellen Planung des Büro DSGN CONCEPTS aus Münster.

ZOOM-Meeting

Dienstag, 27. Juli 2021 um 17 Uhr

Verbindliche Anmeldung an wala@remove-this.beckum.de. Frau Wala sendet mit ihrer Bestätigung die Zugangsdaten.

 

#BEgreen #GrünesBeckum #Beckum #Neubeckum

Der neue Laden BE-LEBT am Nordwall 39 hat eröffnet!

Am Mittwoch hat in Beckum, Nordwall 39 der Laden BE-LEBT eröffnet. Bündnis 90/Die Grünen haben mit einem Blumenstrauß vorbeigeschaut. Wir Grünen finden es ist ein sehr schöner Laden geworden. Beckum ist Fair Trade- Stadt und es werden im BE-Lebt fair gehandelte Artikel aber auch viele lokale Produkte zum Kauf und Verkauf angeboten, das geht über Schokolade, Geschenkartikel, Bilder, tolle Karten und vieles mehr. Workshops und touristische Aktionen sollen folgen. Es können in dem Laden viele Künstler und Vereine ihre Werke präsentieren und verkaufen. Auch sind die Marktschwärmer schon seit längerem immer Freitagnachmittags dort vor Ort mit regionalen Produkten.

Wir Grünen finden das Konzept großartig und BE-LEBT eine Bereicherung für unsere Stadt. Wir wünschen dem Laden mit seinen ehrenamtlichen Mitarbeitern ganz viel Erfolg.
 

#BEgreen #GrünesBeckum #Beckum

Ortstermin am geplanten Wohngebiet südlich der zukünftigen Steinbruchallee

Am vergangenen Montag trafen sich auf Initiierung des Anwohners Herr Silberberg hin die Grünen Ratsmitglieder Nadhira de Silva, Peter Dennin und Ute Zeyn zu einem Ortstermin auf dem Gelände des neu zu planenden Wohngebietes im Beckumer Norden. Man bekam einen Eindruck von den Abmessungen des Bauvorhabens und gewann Erkenntnisse vom Geschehen vor Ort aus einigen Jahrzehnten vom Kalkabbau bis hin zu späteren Verfüllungen. Das zu bebauende Gelände weist neben bewirtschafteten Ackerflächen auch einen nicht unerheblichen Bestand an langjährig genutzten Gartenflächen mit einem herrlichen und zum Teil sehr alten Baumbewuchs auf. Insgesamt kann es mit einem gut durchdachten ökologischen und sozial angepassten Konzept ein wunderbarer Wohn- und Lebensort werden.

#begreen #beckum #grünesBeckum

Besuch der Grünen in der neuen Grundschule “Mitte“ in Beckum

Einige Mitglieder der Grünen besuchten die neue Grundschule“ Mitte“. Sie wurden von der Schulrektorin Frau Dr. Willmann begrüßt. 2010 wurden die Gebäude der ehemaligen Ketteler-Grundschule (Nebengebäude) und der ehemaligen Ketteler-Hauptschule (Hauptgebäude) mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II energetisch saniert.

Ein umfangreicher grundschulgerechter Umbau war jedoch noch mit hohen finanziellen Mitteln nötig. Das Hauptgebäude ist mittlerweile fertiggestellt und die Paul-Gerhard-Schule dort eingezogen. Das Nebengebäude inklusive Mensa wird zurzeit modern umgebaut. Die neue Grundschule „Mitte“ wird als Gemeinschaftsschule geführt.

Die Eichendorffschule wird im nächsten Jahr am Gesamtstandort hinzukommen. Ein schulübergreifendes Team befindet sich in ständigem Austausch und bereitet den Umzug vor. Bei der Besichtigung fanden die Grünen große, moderne, helle Unterrichts- und Differenzierungsräume vor sowie einen großzügigen Bereich für den Offenen Ganztag. Vom Klassenzimmer zur offenen Lernwerkstatt, sogenannte „Clusterräume“, so stellen sich die neuen Räume dar. Mit einer Umstrukturierung des Schulgebäudes und der Zuweisung von spezifischen Nutzungen für einzelne Bereiche wurden neue Räume geschaffen. Die Flexibilität der Räume im Tagesverlauf ist ein positiver Aspekt aus Sicht der Grünen. Für die Bewältigung der anstehenden Herausforderungen kann sich Frau Dr. Willmann stets auf ihr hochmotiviertes und engagiertes Team verlassen.

Auch im Hinblick auf einen inklusiven Unterricht sind die Weichen gestellt: Aufzug, barrierefreie Toilette, ebene Eingänge sind vorhanden und bieten Schüler*innen mit Handicap ideale Voraussetzungen.

Die Schule verfügt über eine großzügige Außenfläche, die bereits mit modernen Spielgeräten versehen wurde. Eine Vielzahl der dort seit Jahrzehnten stehenden alten großen Bäume bietet an heißen Tagen den idealen Schattenspender für die Schulkinder.

Für die gemeinsame Zukunft braucht die Schule nur noch einen passenden Namen ….

 

#BEgreen #GrünesBeckum #Beckum

Förderantrag für Lastenfahrräder sowie Kinder-/Lastenanhänger

Das Förderprogramm der Stadt Beckum hat noch Volumen.

Nutzen Sie die Chance. Ob Kindertransport oder Großeinkauf – problemlos und ohne Spritkosten von A nach B. Es sind elektrische oder konventionelle Modelle erhältlich. Antrag stellen und Förderung nutzen.

www.beckum.de/de/umwelt/klimabewusst/lastenfahrraeder.html

#BEgreen #GrünesBeckum #Beckum

Sternenfeld auf dem Elisabethfriedhof.

Bündnis 90/Die Grünen hatten im Oktober 2019 die Errichtung eines Sternenfeldes auf dem Elisabethfriedhof beantragt. Dieser Antrag fand die Zustimmung aller Fraktionen. Nunmehr wurde das Sternenfeld von der Stadt Beckum errichtet, bepflanzt und mit einem sehr schönen Grabstein versehen.

„Kennt auch Dich und hat Dich lieb“. Dieser Spruch ziert den schönen Grabstein.

Wenn ein Baby stirbt, noch bevor es das Licht der Welt erblicken durfte, ist dies für werdende Eltern ein schwer zu verkraftender Schicksalsschlag. Es gibt für Kinder die weniger als 500 Gramm wiegen kein Bestattungsgesetz. Uns Grünen war es wichtig, dass Eltern von Sternenkindern die Möglichkeit erhalten, angemessen und würdig um ihr Kind zu trauern. Für Eltern kann es wohltuend sein einen Ort der Trauer und Erinnerung zu haben um Blumen oder eine Kerze aufzustellen.

Dachbegrünung mit Förderung

vom Garagendach über das Flachdach bis zum Unternehmensgebäude.

Dachbegrünung auf Bestands- und Nebengebäuden sowie neu errichteten Gebäuden und dessen Nebengebäuden mit bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten.

Verbesserung des Stadtklimas; Wärmedämmung für das Gebäude; Artenvielfalt durch mehr Lebensraum; Verbesserung der Luft durch Sauerstoffproduktion, das Filtern von Luftschadstoffen und Feinstaubbindung; reduziert die Gebühr für teilversiegelte Flächen auf 50%

Infos:

https://www.beckum.de/de/umwelt/klimabewusst/dachbegruenung.html

 

#BEgreen #GrünesBeckum #Beckum

Chance nicht verpassen: Eure Wünsche und Ideen für den Pumptrack sind gefragt.

In Neubeckum soll ein Pumptrack auf der Grünfläche zwischen Schlehenstraße und Lupinenstraße (Baugebiet Vellerner Straße) entstehen.

Jetzt geht’s an die Planung: Eure Gedanken, Ideen und Wünsche sollen in das Projekt einfließen. Das mit der Planung beauftragte Büro DSGN CONCEPTS aus Münster wird einen ersten Vorentwurf präsentieren und mit den Teilnehmenden diskutieren.

ZOOM-Meeting

Dienstag, 29. Juni 2021 um 18 Uhr

Verbindliche Anmeldung an wala@remove-this.beckum.de. Frau Wala sendet mit ihrer Bestätigung die Zugangsdaten.

 

#BEgreen #GrünesBeckum #Beckum

Zusätzliche Stelle für den Bereich Schulsozialarbeit an Grundschulen

Bündnis 90/Die Grünen beantragen für den Stellenplan des Haushaltsjahres 2022 die Schaffung einer weiteren Stelle für den Bereich der Schulsozialarbeit an Grundschulen. Dabei sind auch evtl. Förderungen nach den Ankündigungen der Bundesregierung zu prüfen.

Darüber hinaus beantragen wir, dass geprüft wird, wie es erreicht und finanziert werden kann, dass bis zum Haushaltsjahr 2025 an jeder Beckumer Grundschule eine Stelle für Schulsozialarbeit geschaffen wird.

Die Bedeutung der Schulsozialarbeit für die Schulgemeinschaft von Grundschulen in der heutigen Zeit nahezu essentiell. Sozialarbeiter*innen leisten an den Schulen der Stadt Beckum eine wichtige und notwendige Arbeit. Gerade in der Corona-Pandemie zeigt sich, dass Schule weit mehr ist als eine Einrichtung zur Vermittlung von Lerninhalten. Schule ist ein Lebens-und Erfahrungsraum.

Sie fördert die Entwicklung eigener sozialer Fähigkeiten und sie unterstützt darin, Verantwortung für sich selbst und andere zu übernehmen. Schule kann somit als „Gesellschaft im Kleinen“ bezeichnet werden und trägt dazu bei, dass junge Men-schen einmal gut ausgestattet ihren eigenen positiven Weg gehen können. Eine wichtige Rolle spielen dabei auch Ansprechpartner*innen und Vertrauenspersonen wie Schulsozialarbeiter*innen, die nicht zugleich auch Lehrkräfte sind und deren spezielle Kompetenz für die Unterstützung bei der Bewältigung von schwierigen Lebenslagen, familiären Konflikten und Krisen von Jugendlichen hilft. Schulsozial-arbeit stellt ein wichtiges Bindeglied zwischen der schulischen und der außerschu-lischen Erlebenswelt der Kinder und Jugendlichen dar. Sie umfasst sowohl Ange-bote für Individuen als auch für Gruppen.

Nicht zuletzt seit dem Bericht des Fachdienst Kinder- und Jugendhilfe im KJF am 03. Mai 2021 und dem Schreiben der Grundschulleitungen vom 04. Mai 2021 sollte der Bedarf der Schulen bekannt sein. Im Stellenplan ist zwar mehr als eine Stelle vorzufinden; de facto ist allerdings nur eine Vollzeitkraft für die Beckumer Grundschulen im Einsatz befindlich.

Bündnis 90/Die Grünen halten es deshalb für unabdingbar, die Schulsozialarbeit an den Grundschulen durch Schaffung von weiteren Stellen auszubauen. Mit die-sen Stellen sollen im Rahmen des vorgenannten Entwicklungskonzeptes die Be-reiche „Beratung und Intervention“ sowie „Prävention und soziale Kompetenz“ intensiviert und ausgebaut werden. Mittels Schulsozialarbeit können Defizite be-reits frühzeitig erkannt und womöglich ausgeglichen werden, was später zu einer Eindämmung kostenintensiver schulischer Fördermaßnahmen beitragen kann.

Die Corona-Spätfolgen werden sich auch lange Zeit nach der Pandemie noch bei vielen Kindern aufgrund schwieriger häuslicher Situationen und fehlender sozialer Kontakte in den Schulen bemerkbar machen und bedürfen daher vermehrt der direkten Unterstützung vor Ort.

DOWNLOAD ANTRAG

Aufnahme des Südrings in das Straßen- und Wegekonzept 2021-2025 (Kopie 1)

Bündnis 90/Die Grünen beantragen, den Südring mit in das Straßen- und Wegekonzept aufzunehmen, da dieser Straßenzug mit seinen zahlreichen Problemen bereits Gegenstand verschiedener Sitzungen war und eine Lösung der Probleme nach unserer Einschätzung nicht länger warten kann.

 

Zusätzlich zum einseitig desolaten Zustand der Straße bereiten der tägliche Schulverkehr, die zu bestimmten Zeiten hoch-frequente Ansteuerung der Kindertagesstätte, der Anwohnerverkehr, der Busverkehr sowie der fehlende Parkraum massive Schwierigkeiten. Mit dem anstehenden Neubau des Jobcenters und der Erschließung des Neubaugebietes werden die Probleme wachsen, sodass es hier dringend einer nachhaltigen Lösung bedarf.

 

In der Liste der Verwaltung, welche bisher noch nicht berücksichtigte Straßen aufführt, ist der Südring mit der Zustandsnote 5 (Schulnote) bewertet, was seine sofortige Aufnahme in das Straßen- und Wegekonzept legitimieren sollte.

DOWNLOAD ANTRAG

Stadtradeln zur Fraktionssitzung

Unser Sitzungstermin war gleichzeitig Anlass Kilometer für das „Stadtradeln“ zu sammeln. CO2 vermeiden, für ein gutes Klima radeln und die Radinfratruktur verbessern helfen.

 

Macht doch mit. Anmelden und mitradeln für Beckum, ein Team eurer Wahl oder die Grünen ;-)))

 

Mit App oder per Web nutzbar und bis zum 18. Juni deine km eintragen!

https://www.stadtradeln.de/home

 

#Begreen#GrünesBeckum

 

Ein unfassbarer Tag für den Klimaschutz

Das Klimaschutzgesetz reicht nicht weit genug – so lautet das bahnbrechende Urteil des Bundesverfassungsgerichtes

Das deutsche Klimaschutzgesetz ist in Teilen nicht mit den Grundrechten vereinbar. Das Gesetz von 2019 muss im kommenden Jahr bezüglich des Treibhausgas-Ausstoßes ab 2031 nachgebessert werden. Junge Menschen tragen die Last. Nach Einschätzung der Klimaaktivistin Luisa Neubauer, die eine der Klägerinnen ist, schafft das Urteil Generationengerechtigkeit: „Die junge Generation müsse sich nun nicht mehr als Bittsteller an die Regierung wenden.“

Geklagt hatten der BUND, Vertreter von "Fridays for Future", der Solarenergie-Förderverein Deutschland, die Deutsche Umwelthilfe Germanwatch, Greenpeace,  Protected the Planet und zahlreiche Einzelkläger.

Danke, danke, danke!

Um den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf max. 1,5 Grad zu begrenzen, seien in Zukunft immer dringendere und drastischere Maßnahmen notwendig. Von diesen Maßnahmen sind potentiell jegliche Freiheiten betroffen, weil alle Bereiche des menschlichen Lebens, mit der Emission von Treibhausgasen verbunden seien. Dies würde nach 2030 zu drastischen Einschränkungen grundrechtlich gesicherter Freiheit führen. Hier muss der Gesetzgeber Vorkehrungen treffen, um diese hohe Last der jüngeren Generationen abzumildern, urteile das Gericht.

Chapeau! Endlich bekommt der Klimaschutz die nötige Priorität!

Nun auch für alle Augen-Zu-Drücker in schwarz auf weiß von oberster Stelle.

Auch Beckum kann da seinen Beitrag leisten. Lasst uns noch viel aktiver Zusammenarbeiten. Wir freuen uns über Ideen und Unterstützung durch euch.

35. Jahrestag des Supergaus in Tschernobyl

Anlässlich des 35. Jahrestages des Supergaus in Tschernobyl fuhren Peter und ich, Ute Zeyn, gemeinsam mit anderen Atomkraftgegner*innen mit dem Fahrrad zum abgeschalteten Kernkraftwerk THTR-300 (Thorium-Hoch-Temperatur-Reaktor) nach Hamm-Uentrop.

Für die als Sternfahrt ausgewiesene Demonstration kamen noch Aktivisten aus Ahlen und Hamm vor Ort an. Diese berichteten sehr eindrücklich von ihren Erfahrungen, die sie vor 35 Jahren in dieser besonderen Zeit gemacht haben. Einerseits durften die Kinder nicht auf die Spielplätze und das eigene Gemüse aus dem Garten musste vernichtet werden, andererseits dauerte es sehr lang bis die Politik überhaupt reagierte. Viele verloren ihre politische Unschuld und setzen sich seit dem für ein Ende der Nutzung jedweder Kernenergie ein. Das bis heute. Und dafür ein großes DANKE!!!

Dank auch den Initiatoren um Ulrich Mandel, Klimabündnis Hamm.

 

P.S. Bis heute lagert übrigens noch hochradioaktives Material in dieser Anlage.

htpps://www.stadt-klima-wir.de

htpps://www.klimabuendnis-hamm.de

#Begreen

Der Geschäftsführer der Energieversorgung Beckum stellt sich digital vor

Zur Vorstellung und zwecks Gedankenaustausches nahmen Bündnis 90/Die Grünen und der neue Geschäftsführer der evb, Dr. Daniel Dierich an einer gemeinsamen Videokonferenz teil. Zu Beginn bekamen die Konferenzteilnehmer einen interessanten Überblick über den facettenreichen Werdegang des promovierten Diplom-Kaufmanns, der bereits seit über 10 Jahren in den verschiedenen Bereichen der Energiewirtschaft mit beratenden und operativen Aufgaben betraut ist. Als Alleingeschäftsführer in einem Team mit qualifizierten und hochmotivierten Mitarbeitern widmet er sich nun den Aufgaben, ein wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen in schweren Zeiten auf Kurs zu halten und neue Geschäftsfelder zu erschließen. Im Verlauf der Konferenz war man sich schnell einig, dass der Ausbau der regenerativen Energien auch in Beckum eine wichtige Rolle spielen wird und auch die Unternehmen hier als Kooperationspartner einbezogen werden müssen. Mit der Errichtung einer eigenen PV-Anlage auf dem Dach des Kopernikus-Gymnasiums wird der Grundstein zu einem neuen Kooperationsmodell hierzu im Sommer gelegt sein. Auch Wasserstofftechnologie sieht die evb neben dem weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur als bedeutende Zukunftstechnologie an, wobei zu schauen ist, wann und inwieweit hier ein erfolgreicher Auftakt gelingen kann. In der Videokonferenz zeigten sich auch die Kinder von Herrn Dr. Dierich interessiert und brachten sich themenorientiert mit ein. Gelebtes Home Office im Hause Dierich gab dieser Videokonferenz einen besonders familiären und willkommenen Charme. Auch für neue politisch Interessierte, die nach mehreren Anläufen nun erstmals an einer Fraktionssitzung teilnehmen konnten, war dies natürlich ein gelungener Auftakt.

 

Annalena Baerbock - die erste grüne Bewerberin für das Kanzleramt in Deutschland!

Als Bundesvorsitzende setzen Annalena Baerbock und Robert Habeck – zwei inhaltlich starke und kompetente Köpfe – ein starkes Zeichen der Geschlossenheit mit ihrer Wahl der Kanzlerkandidatur. Die Beckumer Grünen gratulieren zu dieser trefflichen Entscheidung.

Zukunftsweisenden Lösungen statt Personalquerelen.„Zukunft geht nur gemeinsam. Wir gehen in diesen Wahlkampf – genau wie durch die letzten Jahre – als Team.“ erklärte Robert Habeck bei seinem Vorschlag von Annalena Baerbock als Kandidatin für das Kanzler*innenamt.
Annalena Baerbock studierte Politikwissenschaft und Jura in Hamburg und London, arbeitete in Straßburg und Brüssel und lebt als zweifache Mutter inzwischen in Brandenburg. Sie brennt für klugen Streit in der Sache und Brücken bauen. Für ein selbstbewusstes, starkes Europa. Eine Wirtschaft, die sich neu erfindet. Für Klimaschutz ohnehin. Für Trampolinspringen und Fußball.

Ihr Lieblingswahlkampf - Spruch: „Weil wir hier leben.“ 

Wahlprogramm BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Bundestagswahl 2021

Der Programmentwurf „Deutschland. Alles ist drin.“ enthält konkrete Vorschläge, wie ein gemeinsamer Aufbruch gelingen kann. „Deutschland kann so viel mehr. Diese Dekade kann ein Jahrzehnt des mutigen Machens und des Gelingens werden. Ein Jahrzehnt des Modernisierens.“

Hier das gibt es das aktuelle Wahlprogramm

Bäume der Hoffnung

Für den Evangelischen Friedhof Neubeckum. Anlässlich der Aktion spendeten Bündnis 90 / Die Grünen eine Blasenesche sowie einen Zierapfel. Die Pflanz-Aktion erfolgte gut gelaunt trotz des extremen Aprilwetters durch Nadira de Silva, Peter Dennin, Monika Gerber und Anja Samulewitsch. Unsere Wahl viel auf  vogel- und Insektenfreundliche Baumarten. Jeder Baum erhält ein „Wasserbad“ – einen Wasserbeutel um den Stamm. Wir würden uns sehr freuen, wenn Besucher*innen des Friedhofes die Neuanpflanzungen mit einer Kanne Wasser unterstützen. Auf das es grünt und die Hoffnung wächst.

#Begreen#GrünesBeckum

Groß KiTa Auf dem Jakob

Die Grünen haben sich gestern Abend im Ausschuss Kinder Jugend und Familie gegen den Bau einer 6-Gruppen-KITA „Auf dem Jakob“
gestimmt. Rückblickend auf den Verkehr der damaligen Paul-Gehardt-Schule, sehen wir ein Riesenproblem mit dem Verkehr.
Gerne hätten wir den Bau einer kleineren Kita dort gesehen und die dringend benötigten weiteren Plätze mit einer zweiten Kita
umgesetzt. Die AN- und Abholung der 120 Kleinkinder wird eine Herausforderung - nur eine Straße führt durch das Wohngebiet.
Mit einem erheblichen Rückstau auf die Windmühlenstraße darf man rechnen.

Erschwerend kommt eine Wohnbebauung mit zusätzlichen 50 Wohneinheiten hinzu.
Aus unserer Sicht müssen die Einwohner in die Planung mit einbezogen werden.

Haushaltsrede zur Haushaltsverabschiedung

Im Rahmen der Verabschiedung des Haushalts der Stadt Beckum für das Jahr 2021, hielt unser Fraktionssprecher Peter Dennin, die Haushaltsrede für Bündnis 90 / Die Grünen. 

 

Die vollständige Rede findet ihr hier.