
27.02.26 –
Nach jahrelanger konstruktiver Zusammenarbeit über Fraktionsgrenzen hinweg scheint mit dervergangenen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses ein neues Zeitalter für das politischeMiteinander angebrochen zu sein. Während stets eine verlässliche und sachorientierteAuseinandersetzung zum Wohle der Stadt Beckum und ihren Bürgerinnen und BürgernGrundlage politischer Prozesse war, geht es seit vergangenem Dienstag offensichtlich nur nochum eines: Macht, Macht um jeden Preis. Offenbar spielt es keine Rolle, dass CDU, FWG undFDP ihre eigenen, bereits getroffenen Entscheidungen zum Teil widerrufen, dass man damitgroßen Teilen der Stadtgesellschaft vor den Kopf stößt oder das Vertrauen in eine verlässlicheseriöse Kommunalpolitik erschüttert – gerade bei den jungen Menschen. Wie mögen sichMitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung oder externe Dienstleister fühlen, die mitunterjahrelang Arbeitszeit in Projekte investiert haben, deren Umsetzung bereits beschlossen war,und was hat dies alles gekostet? Wie lassen sich Entscheidungen rechtfertigen, wenn doch diezugrundeliegenden Fachvorlagen ganz klar und gut argumentiert aufzeigen, dass keineSpareffekte generiert werden, negative Auswirkungen für Bürgerinnen und Bürger zu erwartensind oder sie einfach nur zusätzliche Kosten in unbekannter Höhe nach sich ziehen? Ist eswirklich so schwer zu akzeptieren, dass ein Bürgermeister souverän wiedergewählt worden ist,gerade weil er Dinge anpackt, die vor seiner Zeit liegen gelassen wurden? Investitionen inmarode Schulen, Infrastruktur Feuer- und Rettungswachen und zukunftsfähigen Radverkehrsind kein Selbstzweck oder Luxus, sondern dringend notwendig und obendrein noch dieGarantie für eine auch zukünftig noch lebens- und liebenswerte Stadt. Genau deswegen wurdensämtliche Beschlüsse in der Vergangenheit auch mit breiter Mehrheit und großer Weitsichtgefasst, und genau dafür haben die Wählerinnen und Wähler auch ihr Kreuz bei der Wahlgemacht. Es bleibt zu hoffen, dass die Erinnerungen an diesen schwarzen Dienstag in derBeckumer Politikhistorie viereinhalb Jahr währen und bis dahin nicht noch mehr Vertrauen indie Demokratie zerstört wird, was durch die Bildung des intransparenten und nicht-öffentlichenGremiums namens „Arbeitskreis Finanzen“ nicht gerade leichter wird.
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