11.03.25 –
Die Karnevalistische Bürgermeisterwahl 2025.
Nach dem Verlesen der Überschrift tragen Karin und
Nadhira die ersten Strophen vor:
Ihr Jecken, heut bin ich gut drauf,
ich steh hier vorn, nehm’s locker in Kauf!
Denn Karneval, das ist doch klar,
macht Beckum bunt – Jahr für Jahr!
Hier in unsrer schönen Stadt,
hat jeder Jeck das Fasten satt:
Höppker-Würstchen heiß und Bier kalt,
in Beckum trinkt man Stiefel-Alt!
Doch was war das für ein seltsames Jahr?
Die Ampel fiel aus, Wahlen schon im Februar.
Der Merz gewann und ist am Rotieren,
mit wem zum Teufel soll er regieren?
Der Lindner weg und nix BSW,
die Grünen tun jetzt niemandem weh.
Also Schwarz-Rot - ihr werdet sehen,
wo sie uns hinführen, die alten Ideen.
Im September geht`s dann in Beckum los,
viele wollen ́s werden, das ist famos!
Doch was braucht ein Bürgermeister dann?
Schau ́n wir uns die Ausschreibung an:
Text wird von Karin und Nadhira
vorgetragen:
Leute, seht her, jeder kann sich bewerben,
man muss ja nur der Oberchef werden.
24/7, das ist doch gelacht,
den Job einfach nebenbei gemacht.
`nen Laden oder `ne Firma leiten,
das kann man nebenbei bestreiten.
Fähigkeiten sind gerne gesehen,
sind sie nicht da, muss es ohne gehen.
Es geht ja nur um 100 Millionen,
wozu braucht man da Qualifikationen.
Verantwortung für 500 Menschen haben,
auch daran muss man sich erst einmal wagen.
Gut, wenn man das vorher weiß,
sonst kann`s schiefgehen, so `n Scheiß.
Die Verantwortung im Job ist enorm,
bist du dafür auch gut in Form?
Ob Gelb, ob Schwarz, ob Grün, ob Rot,
Unabhängigkeit, das wär schon joat.
Ist diese aber nicht vorhanden,
wurd` der Job nicht recht verstanden.
Das Wohl des Bürgers und der Gemeinde,
stehen im Fokus und nicht er alleine.
Hier geht es selbstlos um die Einheit
und nicht die eigene Eitelkeit.
Wer glaubt, morgens Maloche, nachmittags frei,
sehnt sich einen Traum herbei.
Freizeit wird ́s dann nicht mehr geben,
sie wird nur in den Träumen leben.
Viel zu tun und Fragen, wie`s geht,
das ist die bittere Realität.
Der Monatslohn ist zwar gar nicht mies,
der Stundenlohn jedoch ziemlich fies.
Auch Recht und Gesetz solltest du gut kennen,
sonst wird Liekenbröcker dir die Finger verbrennen.
Hast du diese Quali nicht,
führen dich andere hinter ́s Licht.
Und bleibt der Job noch interessant
oder ist schon jemand weggerannt?
Bewerben können sich noch alle,
Prinz Strothi auch in jedem Falle.
Auch Mundschenk Meier sei geladen,
sich an diesen Job zu wagen.
Schnell noch einmal aufgezeigt
und schon im September wählbereit.
Zeigt auf ihr Leute, jeder kann ́s machen,
und lässt es anschließend fürchterlich krachen.
Für Andreas, Gregor und Nadhira nicht zu
vermessen,
die Peters, Felix und Timo nicht zu vergessen.
Oder lieber einen, der es kann?
Dann sollte nicht ein Kater ran.
Vielleicht besser einer, den wir haben,
hat sich bewährt in den paar Jahren.
Die Stelle ist nun gut erklärt,
niemand hat sich bisher beschwert.
Im September wird dann entschieden,
wer zum Schluss ist übrig geblieben.
Wir hoffen, die Wahl wird nicht zu rau
und rufen laut Rumskedi helau!!
Chirurg kommt rein und will sich bewerben:
„`tschuldigung, bin ich hier richtig? Ich wollte zur
Stadtverwaltung Beckum und mich als
Bürgermeisterkandidat bewerben. Ich habe
herausragende Qualifikationen und bin perfekt für die
Stelle geeignet. Das möchte ich Ihnen hier gerne einmal
vorstellen“:
Mein Name ist Dr. Stefan Frank,
ich bin bekannt im ganzen Land.
Für die Stadt wäre ich ein Traum,
denn ich bin der Arzt, dem die Frauen vertrauen.
Mit den Menschen kenn ich mich bestens aus,
schließlich arbeite ich im Krankenhaus.
Ich operiere sogar in Menschen drin`,
deswegen macht für mich auch Innenpolitik Sinn.
Im Krisenmeistern kann ich gut landen,
hab ́ im Job in der Klinik Corona überstanden.
Mit Spritzen kenn ́ ich mich aus wie kein Zweiter,
mit Finanzspritzen für Kämmerer Wulf mach ́ ich gleich
weiter.
Um die Zukunft der Gemeinde mach ́ ich mir keinen Kopf,
hängt sie doch sicher am rettenden Tropf.
Auch auf diesem Gebiet bin ich klasse
und hebe mich ab von der großen Masse.
Meine Leidenschaft hängt auch Verbandswechseln an,
weswegen ich den Verkauf des Kanalnetzes beurteilen
kann.
Würde die Veräußerung bald schon perfekt,
gäb` es viel Knete für manches Projekt.
Mit Schwimmbad und Kitas geht ́s dann voran,
Schulen und Feuerwehr folgen sodann.
Auch Klima und Radwege sind auf dem Schirm,
hierfür bedarf es Herz und Hirn.
Dafür bin ich der richtige Mann,
da ich beides auch reparieren kann.
Statt Schere und Tupfer schwinge ich dann,
die Bürgermeisterkette als neuer Erster Mann.
Beim Spiegeln des Darmes entfern ́ ich viel Mist,
ob das für die Stadt vielleicht auch ein Weg ist?
Geschwüre und Knötchen entferne ich im Nu,
gehören da bald marode Gebäude und Personen zu?
Mit so viel Qualis empfehle ich mich,
deswegen: ablehnen könnt ihr mich nicht.
Es sei denn ihr habt bereits ́nen Guten,
dann muss ich es eben woanders versuchen.
Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit,
und wünsche noch viel Heiterkeit.
In Erwartung einer Rückantwort,
mit Rumskedi –helau zieh ́ ich nun fort.
Chirurg dreht ab, singt und schunkelt dann
aber mit:
(Karin, Nadhira, Peter zur Melodie:
Rumskedi ist das Leben schön...)
Wer die Wahl hat, hat die Qual,
so ist es nun mal bei jeder Wahl.
Wir singen und schunkeln im ganzen Land
und rufen zum Mitklatschen auf.
Rumskedi, wie ist das Leben schön,
Rumskedi, kann es noch besser geh'n?
Lasset erschallen den Faschingsschrei:
Na, da wären wir ja wieder! Ahoi - ahei!
„nochmal? nochmal!“
Rumskedi, wie ist das Leben schön,
Rumskedi, kann es noch besser geh'n?
Lasset erschallen den Faschingsschrei:
Na, da wären wir ja wieder! Ahoi - ahei!
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