
17.06.26 –
Seit 2019 haben wir als Fraktion Bündnis 90/Die Grünen uns mit Nachdruck für die Entwicklung eines Radverkehrskonzeptes stark gemacht, welches dann auch endlich 2022 im Rat der Stadt Beckum beschlossen wurde und dessen Maßnahmen seitdem kontinuierlich umgesetzt werden sollten und auch wurden. Hierbei handelt es sich keineswegs um ideologische Weltanschauungen oder wilde Phantastereien, sondern um moderne Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen, die zur Verkehrsberuhigung, Lärmverminderung, Innenstadtbelebung, Parkdruckentlastung und Klimaschutz beitragen – kurzum einer deutlich steigenden Lebensqualität führen und zwar nicht nur in Beckum, sondern auch in allen anderen Städten.
Dass wir jetzt aus einer Antwort der Verwaltung auf eine SPD-Anfrage erfahren mussten, dass Maßnahmen zur Umsetzung, obwohl sie bereits mit breiter Mehrheit beschlossen waren, nun nicht mehr in 2027 umgesetzt werden können, da CDU, FWG und FDP sich geweigert haben, die Sperrvermerke aufzuheben und somit keine Fördermittel beantragt werden können, macht uns wütend.
Genau hiervor hat Fraktionsvorsitzende Nadhira de Silva in zurückliegender Ratssitzung noch gewarnt, indem Sie mahnte, „… dass das Beibehalten der Sperrvermerke und das Verschieben in den Arbeitskreis Finanzen nicht zum Verlust von Fördermitteln führen darf!“
enutzt hat ihr Apell an die Drei leider nicht, und die Geschichte lehrt uns bisher zu genüge, dass Verzögerungen genau eines bewirken, nämlich steigende Kosten und erheblichen Mehraufwand. Es bleibt nur zu hoffen, dass die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angesichts solcher politischen Entscheidungen bei guter Laune bleiben und keinen Gedanken daran verschwenden, den Dienst zu quittieren.
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